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Über die Bedeutung der histologischen Befunde in der klinisch unveränderten Haut bei Syphilis

  • Helene Herzenberg
  • E. Benjamowitsch
  • A. Lewin
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    In 34 Fällen von Syphilis aller drei Perioden wurden an im Leben herausgeschnittenen Stückchen in der klinisch unveränderten Haut histologisch perivasculäre Histiocytenwucherungen verschiedenen Grades festgestellt.

     
  2. 2.

    Dieselben Befunde wurden auch in der Haut urologischer Kranker (Hydrocele, Urethritis ac., Ulcus molle) und verschiedener chirurgischer Fälle (Geschwülste, Hernien usw.) erhoben.

     
  3. 3.

    Die gleichen Bilder fanden sich auch in der Haut gesunder Individuen. Auch in der Haut von sämtlichen untersuchten Leichen (30 Fälle).

     
  4. 4.

    Die Ausschaltung der örtlichen Betäubung hebt diese Erscheinungen nicht auf.

     
  5. 5.

    Die erhobenen Zellwucherungen werden als Ausdruck einer Hyperplasie von seiten des perivasculären Bindegewebes aufgefaßt, welche durch Reizungen von Stoffwechselvorgängen in der Haut ausgelöst wird.

     
  6. 6.

    Eine entzündliche Entstehung der Zellherde wird abgelehnt. Desgleichen eine Spezifität für Lues.

     

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Literatur

  1. 1.
    Lukomski, P.: Das kardiovasculäre System in den Frühstadien der Syphilis. Z. klin. Med.109, H. 6 (1929).Google Scholar
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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1933

Authors and Affiliations

  • Helene Herzenberg
    • 1
  • E. Benjamowitsch
    • 1
  • A. Lewin
    • 1
  1. 1.Dermato-venerologischen Kreis-Institut in MoskauMoskauRudland

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