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Ein Fall von Gynaecomastie (dextri lateris)

  • A. Wagner
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Literatur

  1. 1).
    Nach der Zusammenstellung von Schuchardt sind bisher überhaupt bekannt geworden 272 Fälle, wovon auf Deutschland und Oesterreich nur 42 kommen. von Langenbeck's Archiv für klin. Chirurgie. Bd. XXXI. Heft 1.Google Scholar
  2. 2).
    Dagegen war in sehr vielen der bisher bekannt gewordenen Fälle die „Geschwulst” besonders in der Entstehungszeit schmerzhaft, wie in dem Fall von Nélaton (Hypertrophie douloureuse de la glande mammaire chez un homme. Gaz. des Hôp. 1856. No. 32. p. 126) und in dem von Bryant (Cases of diseases of the breast in the male. Lancet 9. Febr. 1868. I. p. 285) und von Leisrink (Ueber die Entzündung der Mamma bei jungen Männern. Deutsche Zeitschr. f. Chirurgie. IV. 1. S. 19. 1874). Zuweilen traten Entzündungsprozesse auf, wie in dem erwähnten Fall von Bryant und anderen.Google Scholar
  3. 1).
    In manchen der bisher veröffentlichten Fälle hat man es nur mit Fettentwicklung oder mit Hyperplasie des Zellgewebes und nicht mit stärkerer Entwicklung des Drüsengewebes zu thun, wie in dem Fall von Wagner in Lemberg (Hypertrophie der rechten Brust und der rechten oberen Extremität, besonders der Hand und der Finger. Oesterr. med. Jahrb. Bd. 19. St. 3. 1839).Google Scholar
  4. 2).
    z. B. im Fall von Labbé, Gaz. des Hôpit. 1870. 29 janv. No. 12. p. 46.Google Scholar
  5. 3).
    Nach J. C. A. Mayer (Beschreibung des ganzen menschl. Körpers. Bd. 5. Berlin u. Leipzig 1788. 8°. S. 332) sollen die Kastraten stärker erhabene und daher mehr den Weibern als den Männern ähnliche Brüste besitzen [Wenzel Gruber]. Der in „Mémoires de l'académie impériale des Sciences de St. Pétersbourg. VII. Série. Tome X. No. 10 abgebildete und von Wenzel Gruber beschriebene Gynäcomast gab an, dass die stärkere Entwickelung der Brustdrüsen erst in späteren Jahren, nach Exstirpation des einen Hodens, begonnen habe. Wennschon W. Gruber die Richtigkeit dieser Angabe bezweifelt, so ist doch sehr auffällig, dass sich unter den Gynäcomasten so viele mit abnormer Bildung, Erkrankung, Verkümmerung, Verletzung der Geschlechtstheile, namentlich der Hoden, finden. Der Fall von Paulicky (Ueber congenitale Missbildungen, in der Deutsch. militärärztl. Zeitschrift. 1882. Heft 4. S. 222) scheint auch einen derartigen Zusammenhang darzuthun.Google Scholar
  6. 4).
    Das Gegentheil, weibisches Wesen, ist mehrfach beobachtet worden, so in dem Fall von C. Weber, Normwidrige Entwicklung beider Brustdrüsen bei einem Manne. Zeitschr. des Deutsch. Chirurgen-Vereins f. Med., Chir. u. Geburtsh., herausgegeben von Varges. Bd. 5. 1852. S. 336.Google Scholar
  7. 5).
    was häufig von anderen Beobachtern hervorgehoben wird, so in dem Fall von Bédor (Quelques considérations appuyées de faits particuliers sur la gynécomastie où sur l'hypertrophie des mamelles chez l'homme. Gaz. méd. de Paris. 1836. No. 44. p. 689.)Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1885

Authors and Affiliations

  • A. Wagner
    • 1
  1. 1.Ribnitz

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