Ueber den Schluckmechanismus

  • Jul Schreiber
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Litteraturverzeichniss

  1. 1).
    Monatsbericht der Königl. preuss. Akademie der Wissenschaften. Berlin 1881.Google Scholar
  2. 1).
    H. Kronecker und S. Meltzer. Der Schluckmechanismus, seine Erregung und seine Hemmung. Archiv für Anatomie und Physiologie. Physiolog. Abtheilung, Du Bois-Reymond. Jahrgang 1883. Supplementband.Google Scholar
  3. *).
    Dieselben sind 1895–1897 ausgeführt und bis jetzt fortgesetzt worden; nach Kr. und M. mit Hilfe der graphischen Registrirmethode. Letztere durch roentgenoskopische Beobachtungen zu ergänzen bezw. zu ersetzen, erwies sich aussichtslos; vergl. darüber W. B. Cannon und A. Moser, The american Journal of Physiology Vol. 1. Nr.1. 1898.Google Scholar
  4. 1).
    A further experimental contribution to the knowledge of the mechanism of deglutition. by S. J. Meltzer. The journal of experiment. Medic. Vol. II. 1897. Experimenteller Nachweis, dass—jedenfalls bei Hunden und Kaninchen—die Schluckmasse erst mit der letzten peristaltischen Welle d. h. nach 4 und bezw. 2 Secunden in den Magen befördert werde.Google Scholar
  5. 1).
    Cannon und Moser, The movements of the food in the Oesophagus. The american Journal of Physiology. Vol. I. 1898., geben an, diesen Versuch — an Menschen? — wiederholt zu haben und zu demselben Resultate gelangt zu sein; sie fanden “im Laufe einer halben Secunde nach der Erhebung des Larynx” das von ihnen verwandte und für zweckmässiger gehaltene Kongopapier durch 1/2 Proc. Milchsäure entfärbt. Sie machen hierbei auf eine Fehlerquelle aufmerksam, welche Beachtung verdiet: das im Schlundrohr befindliche Reagenspapier könne nämlich eventuell durch Aufstossen, d. h. durch hochgetriebenen Mageninhalt roth bezw. blau verfärbt werden.Google Scholar
  6. *).
    Schluckflüssigkeit=0,2–0,3 Proc. Salzsäuerlösung.Google Scholar
  7. *).
    Schluckflüssigkeit=Essig.Google Scholar
  8. *).
    Man könnte einwenden, es sei nicht so leicht, den Ballon innerhalb des Oesophagus mit dem Munde nennenswerth oder “stark” aufzublasen, ihn im Querdurchmesser erheblich zu erweitern; eher möchte ein solcher Versuch zu distaler Verlängerung des Ballons führen, falls er endständig beweglich. Ich gebe dies zu. Aber auch im letzteren Falle würden verschiedene, nämlich verschieden lange Registrirballons zur Anwendung gelangen und mit diesen wiederum verschiedene Versuchsbedingungen, unter welchen die Länge der registrirten Wellen —selbst wenn nur eine Art derselben existirte — mannigfach wechseln könnte. Allerdings ist es zweckmässig oder nöthig, den Oesophagusballon, so oft er von Nenem in den Oesophagus eingeführt wird, oder nach Iängerer Versuchszeit an-oder aufzublasen. Um aber eine übergrosse oder ungleichmässige Luftspannung in der Oesophagussonde zu vermeiden, schaltete ich zwischen Sonde und Tambour ein Marey'sches Piston ein und hielt dasselbe nach Anblasen des Ballons für kürzere Zeit bezw, für solange geöffnet, bis die Luftspannung des abgebrochenen Versuches wieder erreicht war; d. h. bis die Zeichenfeder des Tambours im Niveau der urspr:unglichen Ausganslinie sich hielt. Cfr. spätere Versuche.Google Scholar
  9. **).
    Cfr. Tafel I. Nr. 1-2 und 5-10.Google Scholar
  10. *).
    , der Hals, in specie: der Vorderhals.Google Scholar
  11. *).
    Taf. 1. Ner. 3-6 und Figur 2 stammen, wie die Beispiele für den Weehsel des Pharyngogramms, von verschiedenen Personen.Google Scholar
  12. 1).
    Max Markwald, Ueber die Ausbreitung der Erregung und Hemmung vom Schluckeentrum auf das Athemcentrum. Zeitschrift für Biologie von W. Kühne und C. Voit. Neue Folge. VII. Band. 1889.Google Scholar
  13. *).
    In vereinzelten Schluckcurven schien bc=Larynxerhebung schon kurz von B zu fallen.Google Scholar
  14. 1).
    F. Falk, Ueber den Mechanismus der Schluckbewegung. Arehiv für Physiologie. Du Bois-Reymond. 1880.Google Scholar
  15. 1).
    Sitzungsberichte der Kaiserl. Akademie der Wissenschaften. Mathem.-naturw. Klasse. 1891.Google Scholar
  16. *).
    Letzteres trifft gewiss für manche Schluckversuche an Thieren zu; zumal für solche mit so eingreifenden Versuchsbedingungen, wie sie z. B. Réthi zur Beantwortung seiner Specialfrage zu setzen für nothwendig erachtete.Google Scholar
  17. **).
    Herr X. spricht bei geschlossener Canüle gut und ziemlich weithin verständlich; die Epiglottis ist gesund und functionirt normal.Google Scholar
  18. *).
    Wie in meinen ersten Versuchen an diesem Kranken.Google Scholar
  19. **).
    Nach Commando: “Athem anbalten”...“Schlucken”.Google Scholar
  20. *).
    Es scheint mir angezeigt, hier noch einmal auf die Verschiedenheit der Versuchsanlagen bei K. und M. und bei mir hinzuweisen. K. und M. bliesen den Oesophagusballon je mehr abwärts desto stärker auf; ich untersuchte im Wesentlichen “mit demselben Ballon gleichen Inhalts in verschiedenen Tiefen des Oesophagus”. Eine gute Ansprechbarkeit des Oesophagusballons als Transmissionskapsel sowie gutes Functioniren der übrigen Registrirapparate vorausgesetzt, muss man unter solcher Bedingung Curven erwarten, die nicht nur den Druck des constringirenden Oesophagusabschnittes um den Ballon wiedergeben, sondern — von Resopiration und Circulation abgesehen — auch alle übrigen direct oder indirect im Oesophagusinnern zustande kommenden Druckschwankungen; z. B. also auch die Zunahme des Luftdrucks in der Pars thoracia infolge Schnürung der Pars colli, die Zunahme der Luftcompression in unteren Theile der Pars thoracica während der Schnürung ihres oberen Theils. In meinen Curven findet sich beides signalisirt, in den K. und M.'schen fehlt beides; so erklärt sich zunächst wohl der graphische Ausdruck von Latenzen in den einzelnen Abschnitten bei K. und . Wie weit sonst Unterschiede in den Registrirapparaten mitgewirkt haben mögen, vermag ich nicht zu übersehen.Google Scholar
  21. *).
    Vergl. Anmerkung. S. 444.Google Scholar
  22. 1).
    Handbuch der systemat. Anatomie des Menschen. Eingeweidelehre. II. Aufl. 1873.Google Scholar
  23. 2).
    Lehrbuch der normalen Anatomie des menschlichen Körpers. IV. Aufl. 1895.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1901

Authors and Affiliations

  • Jul Schreiber
    • 1
  1. 1.Medicinischen Universitäts-Poliklinik zu Königsberg i. Pr.Konigsberg i. Pr.Deutschland

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