Archiv für Dermatologie und Syphilis

, Volume 114, Issue 2, pp 511–570 | Cite as

Über Ausscheidungswerte und Speicherungsverhältnisse nach Einfuhr von Salvarsan in den menschlich-tierischen Organismus

  • Karl Ullmann
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Literatur

  1. 1).
    Auf die seit etwa Mitte 1911 bis zur Korrektur dieser Arbeit Juli 1912 erschienenen Arbeiten über einschlägige Fragen ist nur ganz kurz in einigen Zusätzen Bezug genommen; eingehendere Kritik bleibt hier vorbehalten.Google Scholar
  2. 2).
    Auf die chemisch-toxikologischen Eigenschaften des noch nicht (Juli 1912) im Handel erhältlichen Neosalvarsans, dem von P. Ehrlich, Alt und anderen wegen seiner günstigeren Löslichkeitsverhältnisse eine besondere Stellung zugeschrieben werden, komme ich, wenn auch nur mit vorläufigen Untersuchungsergebnissen, ganz kurz im Nachtrag zurück.Google Scholar
  3. 3).
    Vergl. Karl Stern in Verh. d. 82. Vers. d. N. und Ä. in Königsberg 20./IX. 1910.Google Scholar
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    Vergl. die Verhandlungen des letzten Neurologentages 3. bis 4. Oktober 1911 in Frankfurt a. Main.Google Scholar
  7. 7).
    Die Harne stammten zum Teil von meinem Kassenambulatorium und der Privatklientel, zum Teil von Kranken der Abt. Prof. Fingers und Ehrmanns im allg. Krankenhaus, die mir von letzteren freundlichst dazu überlassen worden waren.Google Scholar
  8. 8).
    Auf Arsenfreiheit der Reagentien, Gefäße, insbesondere des Zinkes wurde natürlich bei allen Untersuchungen stetig Sorgfalt verwendet.Google Scholar
  9. 9).
    Die ursprünglich von F. G. Schneider geübte und 1852 beschriebene Methode, durch welche die arseniksauren Salze durch Einwirkung von Chlorwasserstoff in flüssiges Chlorarsen verwandelt wurden, wurde durch die Modifizierung des Destillationsgefäßes und Zusatz von Eisenchlorürlösung — etwa 10cm 3 — durch Fischer und Ludwig verbessert. Bei genügend langer Destillation — bis zu einem halben Tage — gelingt es bei anorganischen Verbindungen völlig, bei leicht zersetzlichen organischen Verbindungen das Arsen nahezu völlig quantitativ zur Abscheidung zu bringen.Google Scholar
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    E. Ludwig, Medizinische Chemie, 1895, p. 244.Google Scholar
  11. 11).
    Diese Methode ist auch sehr gut verwendbar, um kleinere Mengen, etwa 5–20·0g tierischer Organsubstanz Leber, Niere, Hirn etc. auf deren Arsengehalt zu untersuchen. Für sehr kleine Mengen — unter 5g —von Organsubstanz habe ich die Methode der Zerstörung mit Königswasser vorgezogen. (Vergl. später.) Für die Zerstörung größerer Mengen von Organ- oder Leichenteilen habe ich mich doch nur an die bekannte Methode von E. Ludwig und Zillner l. c. p. 216 u. ff. gehalten, trotz ihrer durch Verarbeitung größerer Substanzmengen vielleicht etwas größeren Umständlichkeit gibt sie bei guter Ausführung noch die verläßlichsten Resultate. Bei der direkten Abdestillierung mit rauchender HCl und Eisenhypochlorürlösung bilden sich mitunter schon sehr geriuge Mengen von gelblichen Schwefelarsenverbindungen im Destillat während der Kondensation, die dann mit den übrigen Substanzen abfiltriert, leicht ein Minus von As im Destillat zur Folge baben können.Google Scholar
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    Deutsche medizinische Wochenschrift 1907. 20. Juni.Google Scholar
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  18. 18).
    Vergl. später die Publikation von V. Mucha. Wiener klin. Woch. 1911. Nr. 41.Google Scholar
  19. 19).
    Einige untersuchte Fälle, in deren Verlauf sich starkes Erbrechen ergeben hatte, wurden hier nicht angeführt.Google Scholar
  20. 20.
    Mittlerweile haben diese Erwägungen an praktischem Interesse dadurch verloren, daß man sich allgemein der intravenösen Infusion als weniger bedenklichen, gut und rasch wirksamen, dabei schmerzlosen Methode der Einverleibung zugewendet hat.Google Scholar
  21. 21).
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    Für diese Versuche sind Tiere noch weniger geeignet als Menschen, da die genaue Sammlung der Exkremente mit Schwierigkeit verbunden und die genaue Lokalisation in subkutanes Gewebe oder Muskel auf Schwierigkeiten stößt.Google Scholar
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    Bulletin de Memoires de Seances de soc. medical des hopitaux vom 10. XI. 1910.Google Scholar
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    Dieselbe Methode der Diazotierung war früher schon von F. Blumenthal zum Nachweis des Atoxyls im Harne ebenso von Igersheimer u. A. benützt worden. Statt Resorzin und Sodalösung benützte Blumenthal salzsaures Naphthylamin oder α-Naphthol und Kalilauge.Google Scholar
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Copyright information

© Wilhelm Braumüller 1912

Authors and Affiliations

  • Karl Ullmann
    • 1
  1. 1.Laboratorium für medizinische Chemie des Wiener allgemeinen KrankenhausesWienÖsterneich

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