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Die Wege des Fettes in der Darmschleimhaut bei seiner Resorption

  • Th. Eimer
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Literatur

  1. 1).
    1622 durch Caspar Asellius (die im Text angeführten Notizen über den ältesten Theil der Literatur sind L. C. Erdmann “Beobachtungen über die Resorptionswege in der Schleimhaut des Dünndarms”, Inaug.-Dissert. Dorpat 1867 entnommen, wo das Geschichtliche über unseren Gegenstand auf 50 Seiten behandelt ist.Google Scholar
  2. 2).
    M. Helvetius, Observations sur la membrane interne des intestins greles. Hist. roy. de l'acad. des sciences. Paris 1723.Google Scholar
  3. 3).
    Diss. de fabrica et actione villor. intestinor. ten. hominis. Amst. 1760.Google Scholar
  4. 1).
    De vasis sanguiferis, quae villis intestinorum tenuium hominis brutorumque insunt.Google Scholar
  5. 2).
    “Ueber den Chylus und die Resorption im Darmkanal.” Poggendorff's Annalen v. Jahr 1832.Google Scholar
  6. 3).
    Symbolae ad anatomiam villorum intestinalium etc. Berol. 1837.Google Scholar
  7. 4).
    Comptes rendus XIV. p. 1194 ff. 1843.Google Scholar
  8. 5).
    Vgl. meine Inaug.-Dissertat. Berlin bei A. Hirschwald. 1868.Google Scholar
  9. 6).
    “Ueber die Chylusgefässe und die Resorption des Chylus.” Denkschr. d. kais. Akad. d. Wissensch. Bd. VI. Wien 1854. S. 99 ff.Google Scholar
  10. 1).
    Würzburger Verhandlgn. Bd. VI. 1856. S. 253 ff.Google Scholar
  11. 2).
    Zeitschr. f. w. Zoologie. Bd. VII. S. 315.Google Scholar
  12. 3).
    Dieses Archiv Bd. XXXVII u. XXXIX.Google Scholar
  13. 4).
    l. c. Dieses Archiv Bd. XXXVII u. XXXIX.Google Scholar
  14. 5).
    “Ueber die Schleimhaut des Darmkanals”. Arch. f. Anat. u. Phys. 1864. S. 367 ff.Google Scholar
  15. 1).
    5. Aufl. 1867. S. 415.Google Scholar
  16. 2).
    Moleschott's Unters. Bd. IV. 1858. S. 251 ff.Google Scholar
  17. 1).
    Vlg. l. c. Moleschott's Unters. Bd. IV. 1858. S. 275 u. 276.Google Scholar
  18. 2).
    Dönitz sagt (Arch. f. Anat. u. Physiol. 1866. S. 762) mit Recht, wenn auch aus anderen Gründen wie ich: man könne alle Tage hören und lesen, es hätte Heidenhain den Zusammenhang der Chylusbahnen bewiesen, während doch Heidenhain selbst zugestehe, dass er diesen Zusammenhang, so sehr er ihn auch vermuthet, nicht gesehen habe. — Ich habe oben sowohl in Beziehung auf den Zusammenhang der Epithelzellen mit dem Bindegewebe, als auf die Einmündung der Auslänfer der Bindegewebskörperchen in die centralen Chylusgefässe die eigenen Worte Heidenhain's angeführt, um den wahren Sachverhalt festzustellen.Google Scholar
  19. 1).
    Vlg. Kölliker l. c. (Anat. des Menschen, Eingeweidelehre, 1866. S. 164) S. 411.Google Scholar
  20. 2).
    l. c. (Anat. des Menschen, Eingeweidelehre, 1866. S. 164) 1866.Google Scholar
  21. 3).
    Z. B. S. 271. Vgl. ebendas. Anat. des Menschen, Eingeweidelehre, 1866. S. 544.Google Scholar
  22. 4).
    Dieses Archiv Bd. XXII. 1861. S. 260 ff.Google Scholar
  23. 5).
    Würzburger Verhandlgn. Bd. 5. 1864. S. 23 ff.Google Scholar
  24. 1).
    Dieses Archiv Bd. XLII.Google Scholar
  25. 1).
    Bekanntlich hat der Frosch keine Zotten, sondern Schleimhautfältchen; ich werde aber der Kürze wegen das Wort Zotte gebrauchen, um so mehr, weil ein Längsdurchschnitt durch ein solches Fältchen des Frosches in Beziehung auf äussere Form ganz dasselbe Bild bietet, wie derjenige durch die Zotte eines Säugethieres.Google Scholar
  26. 1).
    Gemäss dieser Auffassung drückte ich mich in meiner Inaug.-Dissertation aus. Ueberhaupt finden sich dort S. 36 u. 37 einige Angaben, welche durch die im Folgenden geschilderten eingehenderen Untersuchungen corrigirt werden.Google Scholar
  27. 1).
    Man vergl. in diesem Sinne die Handbücher von Kölliker, Frey, Henle (Anat. des Menschen, Eingeweidelehre, 1866. S. 164), besonders deren Abbildungen von Zottenepithelien. Ferner Dönitz, Erdmann, l. c.Google Scholar
  28. 2).
    Eberth sagt z. B. l. c. S. 23: “Die Behauptung Heidenhain's, dass die Epithelzellen der Zotten durch Ausläufer mit Bindegewebskörperchen ähnlichen Zellen im Zottengewebe zusammenhängen, dürfte durch eine Reihe neuer Beobachtungen widerlegt sein.” Und Rindfleisch lässt, l. c. S. 273, die Ausläufer der Bindegewebskörperchen besonders von Säugethieren, z. B. vom Menschen, dann diejenigen vom Frosch, dicht unter dem Epithelium sich umbiegen, und, ohne sich mit jenem zu verbinden, arkadenförmig in einander übergehen. Vgl. auch Frey l. c. (Anat. des Menschen, Eingeweidelehre, 1866. S. 164)Google Scholar
  29. 3).
    Dieses Archiv Bd. XXXIX. S. 534 u. 535.Google Scholar
  30. 1).
    “Unters. üb. d. Dünndarm-Epithelium u. dessen Verh. zum Schleimhautstroma.” Dorpat 1860.Google Scholar
  31. 2).
    Dieses Archiv Bd. XXXVIII. S. 430.Google Scholar
  32. 3).
    Vgl. auch Arnstein l. c.Google Scholar
  33. 1).
    Für mit Jodserum isolirte Ausläufer tragende Zellen gibt dies auch Arnstein an.Google Scholar
  34. 1).
    In dieser Figur deuten die schwarzgezeichneten Fäden Fäden mit Fettfüllung an.Google Scholar
  35. 1).
    Heidenhain hat bekanntlich Essig und Chromsäure oder doppeltchromsaures Kali angewendet.Google Scholar
  36. 1).
    Im optischen Querschnitt stellt sich eine solche Einmündung genau wie eineGoogle Scholar
  37. 1).
    Zeitschr. f. w. Zoologie. Bd. 13. S. 463.Google Scholar
  38. 1).
    Es entstehen so Bilder ähnlich den durch die sog, interstitiellen Körner (Kölliker) hervorgebrachten.Google Scholar
  39. 1).
    Onderzoekingen over de histologische Zamenstelling der vlokjes van het Darmkanaal. Vorloopige mededeeling. S. 4.Google Scholar
  40. 1).
    Dass ich an einen Eintritt von Fett in's Zottengewebe auf Wegen dachte, welche sich zwischen den Epithelzellen finden (— natürlich nicht durch die Becherzellen, denn diese nehmen nie Fett auf), als ich die Fetttropfen zwischen den Zellen, wie oben beschrieben, fand, ist selhstverständlich; doch haben mir meine in dieser Beziehung zwar spärlichen Bemühungen keine sicheren Beweise hiefür geliefert. — Es lässt sich auch an eine Imprägnation der zusammengeflossenen Wände zweier Nachbarzellen mit Fett von den Zellenkörpern aus — wo man dann wohl Poren zu Hülfe nehmen müsste, denken — und es könnte dann ein directer Zusammenhang jener—der sogenannten Intercellularsubstanz—mit dem Bindegewebe der Zotte, wie ihn Fles behauptet, für gewisse Fälle vorausgesetzt werden. Im Princip würde durch solche Modificationen die im Vorliegenden gegebene Fettresorptionstheorie nicht im Geringsten alterirt,—es würden nach wie vor die Elemente des Bindegewebes der Schleimhaut als Kanalsystem die resorbirenden Wege abgeben, als Kanalsystem, welches sich in die Cylinderzellen direct öffnet.Google Scholar
  41. 1).
    Würzburger Verhandlungen 1856. Bd. VII.Google Scholar
  42. 1).
    Die Lymphgefässe und ihre Beziehung zum Bindegewebe, Berlin 1862.Google Scholar
  43. 1).
    Dieses Archiv Bd. XV. S. 535.Google Scholar
  44. 2).
    Zeitschr. f. rat. Med. 3te Reihe. Bd. XIV. 1862. S. 203 ff.Google Scholar
  45. 1).
    Müller's Arch. 1858.: “Ueber die Epithelialzellen der Froschzunge, sowie über den Bau der Cylinder- und Flimmerepithelien und ihr Verhältniss zum Bindegewebe”.Google Scholar
  46. 2).
    Sitzungsber. d. Wien. Akad. Bd. XIII. 1857. S. 303.Google Scholar
  47. 1).
    Würzburger Verhandlungen. Bd. VII.Google Scholar
  48. 2).
    Dieses Archiv Bd. XI.—Cellularpath. 3. Aufl. S. 28.Google Scholar
  49. 3).
    Man vgl. z. B. die Handbücher von Frey und Henle. (Letzteres S. 164 Fig. 119 B. Eingeweidelehre).Google Scholar
  50. 1).
    l. c. Man vgl. z. B. die Handbücher von Frey und Henle. (Letzteres S. 164 Fig. 119 B. Eingeweidelehre).Google Scholar
  51. 1).
    Dieses Archiv Bd. XLII.Google Scholar
  52. 1).
    Ich glaube, dass das eigenthümliche zackige Ausschen der untersten Schicht des Basalsaumes, wie es Fig. 3 zeigt und wie man es öfters an Osmiumsäurepräparaten sehen kann, überall auf ein Auseinanderweichen der zwei Blätter der sog. Intercellularsubstanz an ihrem oberen Ende zurückzuführen ist.Google Scholar
  53. 1).
    Ich bemerke hier, dass das Fett durch die Osmiumsäure erst nach monatelangem Liegen der Präparate blauschwarz oder eigentlich schwarz wird.Google Scholar
  54. 2).
    Zum Arbeiten bei Lampenlicht eingerichtet.Google Scholar
  55. 1).
    F. Marfels u. J. Moleschott, “Der Uebergang kleiner fester Theilchen aus dem Darmkanal in den Milchsaft und das Blut”. Wiener med. Wochenschr. IV. Jahrgg. 1854. No. 2.Google Scholar
  56. 2).
    Zeitschr. f. wissenschaftl. Zoologie. 1853.Google Scholar
  57. 3).
    Herbst, “Ueber das Lymphgefässsystem und seine Verrichtung”. Göttingen 1844.Google Scholar
  58. 4).
    Med. Correspondenzblatt rheinischer u. westphäl. Aerzte. Bd. III. No. 23.Google Scholar
  59. 5).
    Zeitschr. f. rationelle Med. Bd. V.Google Scholar
  60. 6).
    R. F. Eberhard, “Versuche über d. Uebergang fester Stoffe v. Darm u. Haut aus in d. Säftemasse des Körpers.” Inaug.-Dissert. Wädenschweil 1847.Google Scholar
  61. 1).
    Dieses Archiv Bd. XI.Google Scholar
  62. 2).
    Handb. d. Physiol.Google Scholar
  63. 3).
    Handb. d. Physiol.Google Scholar
  64. 4).
    So habe ich einmal im Magen eines grossen Frosches das noch mit halbverdauten Weichtheilen bekleidete Skelet eines anderen Frosches von mittlerer Grösse gefunden, und öfter sah ich, wie hungrige Frösche in der Gefangenschaft kleinere Brüder verschluckten.Google Scholar
  65. 1).
    Vgl. So habe ich einmal im Magen eines grossen Frosches das noch mit halbverdauten Weichtheilen bekleidete Skelet eines anderen Frosches von mittlerer Grösse gefunden, und öfter sah ich, wie hungrige Frösche in der Gefangenschaft kleinere Brüder verschluckten S. 169.Google Scholar
  66. 1).
    Man könnte sich vorstellen, das von einer Epithelzelle aufgenommene Fett wirke als Reiz, durch welchen die Zelle zur Secretion angeregt werde und demnach rasch die oberen Schichten des Basalsaums wiedererzeuge. Es könnte so ein beständiger Wechsel von Aufgelöst- und Wiedererzeugtwerden des Basalsaums ein und derselben Zelle während mehrerer Phasen der Resorption einer Mahlzeit angenommen werden.Google Scholar
  67. 1).
    Kölliker sagt Histologie S. 413: “Es unterliegt nicht dem geringsten Zweifel, dass die Darmeylinder ganz geschlossen sind und dass der streifige Saum aussen auf der zarten aber dentlichen Zellmembran seine Lage hat.”Google Scholar
  68. 1).
    C. A. Wistinghausen, Experimenta quaedam de bilis in absorptione adipum neutralium partibus. Diss. inaug. Dorpat 1851.Google Scholar
  69. 1).
    “Ueber Becherzellen”, zweiter Aufsatz.Google Scholar
  70. 2).
    Das berührte Zurückgehaltenwerden des Fettes im Darmkanal hat, in Verbindung mit der ganzen Verdauungseinrichtung beim Frosch gewiss eine grosse Bedeutung bei diesem und wohl auch ebenso bei einer Gruppe anderer Kaltblüter: Es wird auf einmal sehr viele Nahrung aufgenommen, an solchem Vorrath kann das Thier ungemein lange zehren, abgesehen von dem langen Aufenthalt des Nahrungsmaterials im Darmkanal, weil die anatomischen Vorrichtungen in der Schleimhaut so beschaffen sind, dass der Vorrath, welchen z. B. die Cylinderzellenkörper aufgenommen haben, nur ganz allmählich wie durch ein feines Sieb in das Zottengewebe und von da in die Lymphgefässe gelangen kann, so ist für längere Zeit, während welcher die Thiere keine Nahrung finden, gesorgt.Google Scholar
  71. 1).
    Ich muss hier die Frage aufstellen, ob nicht dieses Ausscheidungsproduct der Zelle, der gestreifte Basalsaum, in genetischer Bezichung zu den Flimmerhaaren des Flimmerepithels steht. Ich habe nehmlich ein einziges Mal unter vielleicht hundert und mehr Froschdärmen, die ich untersuchte, an einer beschränkten Stelle des unteren Darmes, wo sonst Querstreifung des Saumes vorkommt, Flimmerepithelium angetroffen. Vereinzelte Beobachtungen ähnlicher Art sind schon früher gemacht. Sollte demnach die Querstreifung nicht eine niedere Stufe der Flimmerhaarbildung darstellen, welche in seltenen Ausnahmefällen auch an solchen Orten sich zu dieser entwickelt, wo sie gewöhnlich persistent bleiht?Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1869

Authors and Affiliations

  • Th. Eimer
    • 1
  1. 1.zootomischen Anstalt zu WürzburgWürzburgDeutschland

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