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Ueber den primären Krebs des Ileum nebst Bemerkungen über das gleichzeitige Vorkommen von Krebs und Tuberculose

  • Otto Lubarsch
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Literatur

  1. 1).
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  3. 1).
    v. Recklinghausen, Allg. Pathologie. S. 404.Google Scholar
  4. 2).
    a. a. O. v. Recklinghausen, Allg. Pathologie. S. 404.Google Scholar
  5. 1).
    a. a. O. v. Recklinghausen, Allg. Pathologie. S. 26.Google Scholar
  6. 2).
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  9. 2).
    Friedländer, a. a. O. Uebér Geschwülste mit hyaliner Degeneration und dadurch bedingter netzförmiger Structur. Dieses Archiv Bd. 67. S. 187.Google Scholar
  10. 3).
    Köster, Cancroid mit hyaliner Degeneration. Dieses Archiv Bd. 40.Google Scholar
  11. 4).
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  13. 1).
    Perls-Neelsen, Lehrb. d. allgem. Pathologie. S. 302.Google Scholar
  14. 2).
    a. a. O. Perls-Neelsen, Lehrb. d. allgem. Pathologie. S. 195.Google Scholar
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  16. 1).
    Stilling, Wenn man dagegen einwenden wollte, dass, wie Stilling angiebt, typisch amyloide Massen, die ausgezeichnete Jodreaction geben, mit Methyl- bezw. Gentianaviolett nicht roth gefärbt werden, so kann man sich ja denken, dass die betreffenden Anilinfarben nur in einer gewissen Breite die Reduction amyloider Massen geben, dass also zwar beginnendes Amyloid roth gefärbt, sehr vorgeschrittenes dagegen nicht mehr reducirt wird. Fragmente zur Pathologie der Milz. Dieses Archiv Bd. 103. S. 24.Google Scholar
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  18. 3).
    Wenn man dagegen einwenden wollte, dass, wie Stilling angiebt, typisch amyloide Massen, die ausgezeichnete Jodreaction geben, mit Methyl- bezw. Gentianaviolett nicht roth gefärbt werden, so kann man sich ja denken, dass die betreffenden Anilinfarben nur in einer gewissen Breite die Reduction amyloider Massen geben, dass also zwar beginnendes Amyloid roth gefärbt, sehr vorgeschrittenes dagegen nicht mehr reducirt wird.Google Scholar
  19. 1).
    a. a. O. Wenn man dagegen einwenden wollte, dass, wie Stilling angiebt, typisch amyloide Massen, die ausgezeichnete Jodreaction geben, mit Methyl- bezw. Gentianaviolett nicht roth gefärbt werden, so kann man sich ja denken, dass die betreffenden Anilinfarben nur in einer gewissen Breite die Reduction amyloider Massen geben, dass also zwar beginnendes Amyloid roth gefärbt, sehr vorgeschrittenes dagegen nicht mehr reducirt wird. S. 328.Google Scholar
  20. 2).
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  23. 1).
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  24. 2).
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  26. 4).
    Ausgenommen vielleicht Birch-Hirschfeld, welcher zwar in der ersten Auflage seines Lehrbuches den Duodenalkrebs für häufiger als den des Ileum erklärt, in der 3. dagegen umgekehrt den Ileumkrebs für häufiger hält.Google Scholar
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    a. a. O. Dieses Archiv Bd. 41 u. 55. Die Entwickelung der Carcinome. S. 44.Google Scholar
  39. 4).
    a. a. O. Dieses Archiv Bd. 41 u. 55. Die Entwickelung der Carcinome. S. 27.Google Scholar
  40. 1).
    Dass ein derartiger Befund in Tumoren stets den Verdacht auf Krebs hervorrufen muss, möchte ich noch besonders hervorheben. Gelingt es aber bei der minutiösesten Untersuchung von Serienschnitten, sowie besonders der Geschwulstbasis (Virchow) nicht, einen Durchbruch der physiologischen Grenzen zu constatiren, so wird man die Diagnose Krebs abweisen dürfen.Google Scholar
  41. 1).
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  44. 4).
    In dem wichtigen, mir während der Correctur zu Gesicht kommenden Aufsatz Virchow's „Zur Diagnose und Prognose des Carcinoms” in der ja auch mit besonderem Nachdruck für die Krebsdiagnose der Nachweis der Heterotopie verlangt wird, befindet sich eine Stelle, die von den Anhängern des malignen Adenoms zu ihren Gunsten gedeutet werden könnte, die nehmlich, in der Virchow darauf hinweist, dass beim Carcinom die scheinbare Drüse sich durch ihre Geschlossenheit auszeichnet. Zweifellos trifft das ja in den meisten Fällen zu, es giebt aber auch heterotope epitheliale Neubildungen, die in den einzelnen Alveolen den physiologischen Bau einer Drüse völlig nachahmen d. h. offen sind. Es entsteht nun die rein logische Frage, ob man diese klinisch und anatomisch den Charakter der Bösartigkeit zeigenden Tumoren, von den Carcinomen abtrennen will. Das geht aber dann überhaupt nicht an, wenn man, wie ich das im Vorstehenden versucht habe, nachweist, dass es gutartige epitheliale Neubildungen giebt, die das eine Merkmal vieler Carcinome, die Geschlossenheit der einzelnen Alveolen besitzen, ohne jedoch heterotop zu sein. Dann fällt eben das Merkmal der Geschlossenheit als Eintheilungsprincip fort und es bleibt nur dasjenige der Epithelwucherung und der Heterotopie übrig. Dass man dann die Kategorie der „malignen Adenome” zu den Carcinomen rechnen muss, bedarf wohl keiner weiteren Begründung.Google Scholar
  45. 1).
    Damit soll ja keineswegs geleugnet werden, dass auch wohl ein sehr geübter Untersucher mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit die Diagnose Krebs aus dem mikroskopischen Befunde stellen kann, bevor er den Durchbruch der physiologischen Grenzen nachgewiesen hat. Dass aber derartige Möglichkeiten in Lehrbüchern keine Berücksichtigung verdienen, bedarf wohl keiner weiteren Erörterung.Google Scholar
  46. 2).
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  47. 1).
    Mémoire présenté à l'Académie de médecine. 1869. Wenn Picard (Phthisie cancéreuse, Thèse de Paris 1875) bei Erwähnung dieser Versuche hinzufügt, dass Virchow, Langenbeck, Weber und Billroth durch Einimpfung von Krebsmaterial nur Krebs erzeugt hätten, so ist das, wie bekannt, eine sehr unrichtige Angabe, die kaum für Langenbeck und Weber stimmt, und auch dadurch nicht richtiger wird, dass Le Goupils sie in seiner These anstandslos wiederholt.Google Scholar
  48. 2).
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    l. c. Coïncidence et rapports de la tuberculose et du cancer. Thèse. Paris 1882. p. 40–42.Google Scholar
  50. 4).
    Carcinom u. Phthise. Inaug.-Diss. Strassb. 1885. S. 11.Google Scholar
  51. 1).
    Ich möchte bei der Gelegenheit bemerken, dass die Vermuthung von Orth (Lehrb. d. spec. path. Anatomie. Bd. I. S. 841), der Procentsatz der Darmtuberculose würde unter 70 pCt. sinken, wenn man alle Individuen in Betracht zieht, welche irgend eine tuberculöse Veränderung im Körper haben, für das Material des Breslauer pathologischen Instituts entschieden nicht zutrifft; ich habe während 5/4 Jahren — auch da wo ich nicht selbst die Section gemacht habe — meine Aufmerksamkeit speciell auf diesen Punkt gerichtet und kann versichern, dass durch Berücksichtigung aller mit tuberculösen Veränderungen behafteten Leichen der Procentsatz sich eher erhöht und, wie auch Weigert und Herxheimer angeben, ca. 90 pCt. beträgt.Google Scholar
  52. 2).
    a. a. O. Ich möchte bei der Gelegenheit bemerken, dass die Vermuthung von Orth (Lehrb. d. spec. path. Anatomie. Bd. I. S. 12.Google Scholar
  53. 1).
    a. a. O. Ich möchte bei der Gelegenheit bemerken, dass die Vermuthung von Orth (Lehrb. d. spec. path. Anatomie. Bd. I. S. 11.Google Scholar
  54. 2).
    a. a. O. Ich möchte bei der Gelegenheit bemerken, dass die Vermuthung von Orth (Lehrb. d. spec. path. Anatomie. Bd. I. S. 14.Google Scholar
  55. 3).
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  57. 1).
    Ich fasse hier den Begriff „traumatisch” sehr weit und rechne die häufigen Broncho(Schluck)pneumonien und Lungengangrän Carcinomatöser hier auch zu den traumatischen Infectionskrankheiten.Google Scholar
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    a. a. O. Lebert, Beiträge zur Kenntniss des Gallertkrebses. Dieses Archiv Bd. III. S. 16 ff.Google Scholar
  67. 1).
    a. a. O. Lebert, Beiträge zur Kenntniss des Gallertkrebses. Dieses Archiv Bd. III. S. 32.Google Scholar
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Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1888

Authors and Affiliations

  • Otto Lubarsch
    • 1
  1. 1.Breslau

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