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Über die Strahlungsstoffe im Herzen

  • H. Zwaardemaker
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    In der Skelettmuskulatur findet sich eine wasser- und alkohollösliche, dialysierbare, vom Talcum venetum adsorbierbare Substanz, die durch Strahlung zu Automatin aktiviert werden kann.

     
  2. 2.

    Die Aktivierung, im normalen Leben durch die Kaliumstrahlung stattfindend, geschieht im Versuch durch Radiumstrahlung.

     
  3. 3.

    Das Blut bzw. die Zirkulationsflüssigkeit befördert sowohl die noch nicht aktivierte Substanz (das Automatinogen) als auch das Automatin aus der Muskulatur bis zu den Knotenpunkten des Herzens.

     
  4. 4.

    Das Automatin reichert sich besonders in den Knotenpunkten des Herzens an, die infolgedessen zu Ausgangspunkten der Automatie werden.

     
  5. 5.

    Wahrscheinlich ist das Automatin mit den „Substances actives“J. Demoors und dem HerzhormonL. Haberlandts identisch.

     
  6. 6.

    Durch Bestrahlung können im Herzen zwei Automatinen entstehen: 1. ein Beta-Automatin, das natürliche; 2. ein Alpha-Automatin, das künstlich hervorgebrachte. Diese beiden Strahlungsstoffe haben manche Eigenschaften gemeinschaftlich, sind jedoch wahrscheinlich nicht identisch. Beide sind Katalysatoren, die vollkommen gleiche katabolische Prozesse veranlassen.

     
  7. 7.

    Der Mutterstoff der beiden Strahlungsstoffen ist ein und dieselbe Substanz; es existieren m. a. W. zwei Automatinen und ein Automatinogen.

     
  8. 8.

    Ob die Aktivierung des Mutterstoffes im Gewebe oder in der Zirkulationsflüssigkeit geschieht, macht für das Endresultat keinen Unterschied.

     

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1928

Authors and Affiliations

  • H. Zwaardemaker
    • 1
  1. 1.Utrecht

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