Kritik des sog. Arndtschen biologischen Grundgesetzes und neue Beleuchtung der demselben zugrunde liegenden Tatsachen

  • E. A. Seemann
Article
  • 13 Downloads

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literaturverzeichnis

  1. 1).
    S. H. Schulz, Die Grundgesetze der arzneilichen Organtherapie usw. Dtsch. med. Wochenschr. 1899, Nr. 14.Google Scholar
  2. 2).
    Derselben Meinung ist auchM. Verworn, wie aus dessen Artikel „Problem des Lebens” hervorgeht.Google Scholar
  3. 1).
    Wenn von 10 Ochsen ein jeder einzelne den Pflug nach rechts zieht, so werden ihn doch alle zusammen nicht nach links, sondern erst recht wieder nach rechts ziehen.Google Scholar
  4. 1).
    Man sagt zwar: „es erfolt Übermüdung”; aber was ist „Übermüdung”? Ist das nicht auch wieder eine unbekannte Größe?Google Scholar
  5. 1).
    Das Sinken der Wrightsche opsonischen Kurve sofort nach der Infektion unter die Norm und ihr späters Steigen über die Norm, die sog. negative und positive Phase der Wrightschen Kurve, entspricht durchaus den beiden hier erwähnten Vorgängen der Wirkung un (übermäßigen) Gegenwirkung.Google Scholar
  6. 2).
    Weiter unten werdenwir sehen, daß die Wirkung eines Agens im Augenblick ihrer Entstheung von der Gegenwirkung des Organismus ausgeglichen und überwunden werden kann (s. Anm. auf. S. 9).Google Scholar
  7. 3).
    Es gibt ja so vieles, was wir nicht sehen und was dennoch geschieht; so z. B. hat noch niemand gesehen, wie sich die Erde um ihre eigene Achse dreht (im Gegenteil haben wir den Eindruck, als drehen sich Sonne und Sterne um die Erde herum); und dennoch wird diese Bewegung (der Erde um ihre Achse) von der Astronomie, einer der exaktesten Wissenschaften, anerkannt. — Auch für uns Mediziner wäre es die höchste Zeit, jenen naiven Realismus aufzugeben, der durchaussehen will und das Gesehene kritiklos genau so auffaßt, wie es ihm von Muter Natur vorgegaukelt wird. — Um die Anhänger diese naiven Realimus einigermaßen zu trösten können wir die Hoffnung aussprechen, daß wir mit der Zeit vielleicht sehen lernen werden, was wir gegenwärtig zu sehen nicht imstande sind.Google Scholar
  8. 1).
    S. H. Schulz, Zur Lehre von der Arzneiwirkung. Virchows. Arch. f. pathol. Anat. u. Physiol.108, 430.Google Scholar
  9. 2).
    Das, was wir im ersten Teile unseres Aufsatzes bloß als eine mehr oder weiniger wahrscheinliche und begreifliche Vermutung über die Reizerzeuger aussagen, haben wir hier das Rechtzu behaupten als logische Folge des Newtonschen Gesetzes.Google Scholar
  10. 1).
    Schwache elektrische Ströme können natürlich keine andere Wirkung haben; wenn jedochsofort nach der Einwirkung schwacher Ströme Zuckungen stattfinden, so sind diese bloß damit zu erklären, daß die (paralysierede) Wirkung des schwachen Stromesim Augenblick ihrer Entstehung vom Organismus überwunden wird.Google Scholar
  11. 2).
    Siehe Rev.de méd. 1909 oder 1910 (?).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1926

Authors and Affiliations

  • E. A. Seemann

There are no affiliations available

Personalised recommendations