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Von den gegenseitigen Beziehungen der verschiedenen farblosen Blutzellen zu einander

  • A. Pappenheim
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References

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    Gewiss stammen auch viele Makrocytoden von Megalocyten durch Entkernung dieser ab, aber sicherlich nicht alle, wie z. B. Malariablut beweist, wo die Parasiten meist in secundär gequollenen Makrocytoden schmarotzen. Makrocytoden können einmal auch durch Entkernung grösserer Normocyten entstehen, vor allem aber durch Quellung kernloser Normocytoden.Google Scholar
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    In anämischem Blut sind nehmlich nicht alle Blutscheiben in gleicher Weise deformirt, sondern die Hb-reicheren (resistenten und älteren) Formen zeigen meist normale Grösse und Gestalt, während die blassen Scheiben gequollen, bezw. die grossen Scheiben blass erscheinen. Poikilocytose kann bei gewissen Anaemien (Chlorose) arteficiell extra vasa an den wenig resistenten Blutscheiben durch Druck u. s. w. erzeugt werden (Gräbner), entsprechend der vermehrten Blutplättchenbildung daselbst; bei perniciöser Anaemie ist sie aber präformirt.Google Scholar
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    Die von mir bei Amphibien gefundenen zwei Arten rother Blutzellen, welche den Megalocyten und Normocyten der Säuger entsprechen, sind jetzt auch bestätigt worden von Eisen (Journ. of Morphol. XVI, 1899).Google Scholar
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    Das Pfitzner'sche Gesetz besagt, dass, je jünger eine Zelle in der Entwickelung ist, um so nucleinärmer ihr Kern sei, und umgekehrt. Schmidt fand, dass die nucleinreichsten, pyknotischen, kernhaltigen Blutzellen auch am meisten Hb führen.Google Scholar
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    Im normalen erwachsenen Kochenmark der normalen Säuger fehlen Mitosen so gut wie völlig. Hier findet die Neubildung der Erythrocyten nicht homoplastisch aus Erythrocyten, sondern überwiegend heteroplastisch aus Lymphocyten statt. Während bei überstürzter (embryonaler) Blutbildung, wie sie sich auch bei schwerer, progessiver Anämie findet, in Megalocyten Mitosen (oft auch pluripolare und versprengte) beobachtet werden, finden sich bei Normocyten directe amitotische Kernknospungen, Bilder degenerativer Karyorrhexis, wie sie ebenfalls im normalen Mark Erwachsener vermisst werden. Dass die Mitosen zu Megalocyten gehören, wird eigentlich nur aus dem polychromatophilen Cytoplasma und den mattgefärbten Chromosomen geschlossen. Dies ist auch ein Grund, in gewissen polychromatischen Zellen mit matt-pyknotischen, unregelmässigen Kernen Megaloblasten-Tochterzellen zu sehen, die eben erst aus der Mitose hervorgegangen sind, und deren verklumpter Kern eine sogenannte „Jugenpykno” aufweist. (vgl. Pappenheim, Dieses Archiv 145 1896 S. 596, 97.) Bei Amphibien (bes. Urodelen) findet man in der hämatopoetischen Periode fast stets in den blutbildenden Organen auch erwachsener Thiere Mitosen von Megalocyten und Normocyten.Google Scholar
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© Druck und Verlag von Georg Reimer 1900

Authors and Affiliations

  • A. Pappenheim
    • 1
  1. 1.Königsberg i. Pr.

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