Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie

, Volume 51, Issue 3, pp 391–430 | Cite as

Das Colobom am Sehnerveneintritte und der Conus nach unten

  • A. Elschnig
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Literatur

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    Ich will hier bemerken, dass ich ein gleiches, aber viel deutlicher ausgesprochenes Verhalten in einem Falle von Staphyloma posticum nach innenunten gesehen habe; s. u. S. 422.Google Scholar
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    Ich verweise auf die eben erschienene zusammenfassende Bearbeitung der Missbildungen des Auges von v. Hippel (Graefe-Saemisch, Handbuch der ges. Augenheilk. 2. Aufl. 18.–19. Lief. Mai 1900). Mit Rücksicht auf diese Arbeit habe ich die ausführliche Besprechung der Literatur des Coloboms aus dem Manuscripte meiner Mittheilung eliminirt.Google Scholar
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  15. 2).
    Bei nochmaliger Durchsicht der Literatur finde ich, dass Kundrat für die Entstehung der angeborenen Unterlidcysten eine ähnliche Genese angenommen hat; jedoch lässt er die Cystenbildung dadurch entstehen, dass „das Gewebe der primären Augenblase durch den offenen Fötalspalt in ein embryonales Bindegewebe hineinwuchert, und von diesem abgeschlossen und abgesondert zur Cystenbildung Veranlassung giebt“. [Kundrat, Ueber die angeborenen Cysten im unteren Augenlide. Wiener medic. Blätter. 1886. Nr. 3. (Sep.-Abdr. S. 21.)]Google Scholar
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    A. Pichler's schöne Untersuchungen erschienen erst während der Drucklegung vorliegender Arbeit. Ich finde darin aber nichts, was meiner Annahme für die Entstehung der Colobome der Netzhaut-Chorioidea zuwider laufen würde. (A. Pichler, Zur Pathologie und Pathogenese des Mikrophthalmus. Arbeiten aus der k. k. deutschen Universitäts-Augenklinik Prag; Zeitschrift für Augenheilkunde. III. Ergänzungsheft.)Google Scholar
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  18. 1).
    Fuchs [Beitrag zu den angeborenen Anomalien des Sehnerven, v. Graefe's Arch. f. Ophthalm. XXVIII. 1. S. 139 (1880)] führt an, dass die ovale Form der Papille nicht durch Schiefstand bedingt sein könne, „da wir sie auch in hypermetropischen Fällen finden“; dies ist nicht recht verständlich. Es kann ein hypermetropisches Auge natürlich ebenso gut eine atypische Form im hinteren Bulbusabschnitte besitzen, als ein emmetropisches und myopisches, und thatsächlich finden sich auch dieselben Unterschiede im Verhalten des Augengrundes oberhalb und unterhalb der Papille in hypermetropischen Augen mit Conus nach unten, wie in anderen. Auf Schrägstellung allein aber darf die ovale Form der Papille nicht zurückgeführt werden. Dies zeigt sehr schön mein Conusfall; der Sehnerv ist nach oben schräg eingepflanzt, erst die Papillenöffnung erscheint der Conuslage entsprechend nach unten verschoben. Es ergiebt sich daraus, dass die durch die Form des Bulbus bedingte Schrägstellung der Papille nicht durch gleichartig schräge Einpflanzung des Sehnerven in das Auge bedingt sein muss.Google Scholar
  19. 1).
    Szili, Der Conus nach unten. Centralbl. f. Augenheilk. 1883. S. 358.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Wilhelm Engelmann 1900

Authors and Affiliations

  • A. Elschnig
    • 1
  1. 1.Wien

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