Archiv für Dermatologie und Syphilis

, Volume 158, Issue 1, pp 16–27 | Cite as

Epidermophytide der Hände

  • Werner Jadassohn
  • Samuel M. Peck
Article

Zusammenfassung

Bei der großen Mehrzahl der von uns in den letzten Monaten beobachteten Fälle von Fußmykose fanden sich dyshidrotische oder squamöse Veränderungen an den Händen. Der Pilzbefund bei den Fußaffektionen war positiv, bei den Handaffektionen negativ. In allen darauf untersuchten Fällen fiel die Trichophytinreaktion positiv aus. Die Handaffektion bestand bei allen Patienten, die von der Hand- und Fußaffektion wußten, kürzere Zeit als die Fußaffektion. Die Handaffektion entwickelte sich häufig erst nach Reizung der Fußaffektion oder nach einer Trichophytininjektion; sie heilte in einzelnen Fällen, trotzdem eine vorangegangene lokale Behandlung nichts geholfen hatte, rasch aus, wenn die Fußaffektion behandelt wurde. In einem Fall fanden sich die Veränderungen an den Händen neben einem Epidermophytid am Körper.

Aus dem allem ergibt sich mit großer Wahrscheinlichkeit der Schluß, daß die dyshidrotischen und squamösen Veränderungen an den Händen bei bestehender Fußmykose als Epidermophytide zu deuten sind. Praktisch lehren die Fälle, daß bei dyshidrotischen und squamösen Prozessen an den Händen die Füße auf eine bestehende Mykose zu untersuchen sind.

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Literatur

  1. SieheBloch undMiescher, Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten11 (1928).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1929

Authors and Affiliations

  • Werner Jadassohn
    • 1
  • Samuel M. Peck
    • 1
  1. 1.Dermatologischen Klinik ZürichZürichÖsterreich

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