Hemicephalie und Aplasie der Nebennieren

  • C. Weigert
Kleinere Mittheilungen

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Literatur

  1. 1).
    Ueber Spermatorrhoe und Prostatorrhoe. Volkmann's Samml. klin. Vortr. No. 207.Google Scholar
  2. 1).
    Zwei der älteren Meckel hatten bereits ganz deutlich diese Verhältnisse angedeutet. Joh. Friedr. Meckel (Handbuch der pathologischen Anatomie. 1842. Bd. 1. S. 642 f.) sagt: „Vorzüglich findet man die Nebennieren mit mangelhafter Entwicklung des Schädels und des Hirns entweder kleiner oder auch ganz fehlen ... So fand mein Vater bei sechs hirn- und schädellosen Fötus die Nebennieren kleiner als gewöhnlich ... Ich selbst sah unter neun Fötus dieser Art bei zweien keine Spur von Nebennieren.” Meckel citirt dann noch eine ganze Anzahl älterer Autoren mit ähnlichen Beobachtungen, u. A. Morgagni. S. 186 hat er den Defect der Nebennieren bei Acephalen erwähnt, der uns hier weniger interessirt.Google Scholar
  3. 2).
    Freilich ist in neuester Zeit eine Arbeit von Janosik (Max Schultze's Archiv für mikroskopische Anatomie Bd. 22) erschienen, welche diese enge Beziehung zum Nervensystem (speciell zum Sympathicus) leugnet. Aber die factische Richtigkeit von Janosik's Mittheilungen zugegeben, so könnte immerhin die allgemein verbreitete Annahme richtig sein. Die Nebennieren brauchten zum Nervensystem nur in der Beziehung stehen, dass das Vorhandensein gewisser nervöser Apparate zur Ausbildung oder zum Bestehen derselben nothwendig ist, ohne dass sie selbst aus Nervengewebe hervorgingen. So sehen wir ja auch die willkürlichen Körpermuskeln in ihrem Bestande sehr von bestimmten nervösen Centren beeinflusst, ohne dass jene aus Nervengewebe bestehen.Google Scholar

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© Druck und Verlag von G. Reimer 1885

Authors and Affiliations

  • C. Weigert

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