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Ueber die Gemeingefährlichkeit der essbaren Morchel

Eine experimentell-hygienische Studie
  • E. Ponfick
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Literatur

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  28. 2).
    Charakterischer Weise fügt Schulzer bei, er habe durch spätere Erkundigungen erfahren, dass man in vielen Gegenden Böhmens die Helvella suspecta wirklich verspeist, aber nach dem ersten Aufsieden das Wasser abgiesse und dann erst die Schwämme zum Genusse bereite.Google Scholar
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    Vergiftung durch Helvella esculenta. Berl. klin. Wochenschr. 1880. No. 46.Google Scholar
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    Ueber die Vergiftung durch Morcheln. Sitzungsberichte der physikalisch-medicinischen Societät zu Erlangen. Juni 1880. — Eine kurze voräufige Mittheilung über den anffälligen Hämoglobinuriebefund nach Morchelgenuss, von der auch ich zufällig Kenntniss erhielt, hat Boström bereits auf der Naturforscherversammlung zu Baden-Baden im Herbst 1879 gemacht.Google Scholar
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  34. 1).
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  35. 1).
    Transfusion. S. 320.Google Scholar
  36. 2).
    Die Schwämme wurden zunächst in kleine Stückchen zertheilt und dann, vermischt mit gehacktem rohem Rindfleisch, dem Thiere mehr oder weniger gewaltsam eingefüttert.Google Scholar
  37. 3).
    Die höchste absolute Dosis betrug 138 Gramm bei einem beinahe 14 Kilo wiegenden Wolfshunde.Google Scholar
  38. 1).
    Der früheste von mir hiebei beobachtete Termin war 5 1/2 Stunden, der späteste circa 10 Stunden nach der Darreichung.Google Scholar
  39. 2).
    Transfusion, S. 313.Google Scholar
  40. 3).
    Vgl. Marchand, Ueber das Methämoglobin. Dieses Archiv Bd. 77. S. 488.Google Scholar
  41. 1).
    Vgl. die bereits erwähnten Arbeiten über Transfusion und Verbrennung.Google Scholar
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  43. 1).
    Tarchanoff, Ueber die Bildung von Gallenpigment aus Blutfarbstoff im Thierkörper. Pflüger's Archiv Bd. IX. S. 53.Google Scholar
  44. 2).
    In der That habe ich bereits bei Darreichung von 1 pCt., noch ausgeprägter bei höheren Gaben diese Veränderung der Excremente mehrere Tage lang verfolgen können.Google Scholar
  45. 1).
    Hervorgehoben zu werden verdient daneben der Umstand, dass Magen und Darm trotz der Heftigkeit des Erbrechens ausser mässigen Hyperämien nichts Abnormes aufzuweisen pflegen und dass alle übrigen Organe, insbesondere das Gehirn, ebenso wenig eine Abweichung erkennen lassen.Google Scholar
  46. 1).
    Mit diesem Namen schlage ich vor, diejenigen Substanzen zu bezeichnen, welche den Leib der rothen Blutkörperchen in dem Sinne angreifen, dass eine Trennung des Hämoglobins vom Stroma zu Stande kommt: im Gegensatz zu den Stoffen, welche, wie das Kohlenoxyd u. A. das Hämoglobin zwar auf's Wesentlichste modificiren, indessen die Verbindung jener beiden Bestandtheile unangefochten lassen.Google Scholar
  47. 2).
    Ueber die Zusammensetzung einiger essbarer Pilze mit besonderer Berücksichtigung ihres Nahrungswerthes. Göttingen 1867.Google Scholar
  48. 1).
    Beiträge zur Kenntniss essbarer Pilze. Inaug.-Diss. Göttingen 1870.Google Scholar
  49. 2).
    Vgl. auch: A. v. Loesecke, Beiträge zur Kenntniss essbarer Pilze. Archiv für Pharmacie. 55. Jahrgang. 1876. S. 133.Google Scholar
  50. 3).
    Vgl. Schrader, Untersuchung der Morchel (Helvella esculenta). Jahrbuch der Chemie u. Physik. Bd. XXXIII. 1821. S. 389.Google Scholar
  51. 1).
    Es sei mir gestattet, beiden Herren auch an dieser Stelle für ihre zuvorkommende Unterstützung meinen verbindlichsten Dank auszusprechen.Google Scholar
  52. 1).
    a. a. O. Es sei mir gestattet, beiden Herren auch an dieser Stelle für ihre zuvorkommende Unterstützung meinen verbindlichsten Dank auszusprechen. S. 3.Google Scholar
  53. 2).
    Der Kürze halber werde ich auf den folgenden Blättern die sei es kalt, sei es lau, sei es heiss extrahirten Schwämme als „kalte” „laue”, „heisse” Träber bezeichnen.Google Scholar
  54. 1).
    Die Bestimmung des Procentverhältnisses der gedörrten Helvellen geschah auf Grund der durch wiederholte Versuche gewonnenen Erfahrung, dass 1 Gewichtseinheit trockner durchschnittlich etwa 5 Gew.-E. frischer entspreche. Die im Folgenden angegebenen Werthe sind gemäss dieser Proportion durchgängig auf frisches Material zurückbezogen, um die Einheitlichkeit und die Vergleichbarkeit der vorigen und der künftigen zu gewährleisten. — Es ist wohl einleuchtend, dass es einzig und allein dem geringen Volum der trocknen zu verdanken ist, wenn ich überhaupt bis zu 10–12 pCt. zu steigen vermochte: Dosen, welche in Gestalt frischen Materials höchsten Falles ganz kleinen Hunden hätten verabreicht werden können.Google Scholar
  55. 1).
    Laut der Angabe des Absenders nehmlich sollten die übermittelten Stücke der heurigen Erndt entstammen, also 6, höchstens 8 Monate alt sein.Google Scholar
  56. 1).
    So weit ich in Erfahrung zu bringen vermochte, werden die frischen Stücke von den Sammlern einzeln auf lange Hanfschnüre gereiht und an diesen lose ausgespannten Seilen in einem luftigen, aber keineswegs immer heissen Raume (Trockenboden u. dergl.) allmählich getrocknet. Neben diesem verbreitetsten Modus giebt es noch einige andere, bei denen aber ebensowenig die Einwirkung höherer Wärmegrade, oder gar von Feuer in Frage kommt.Google Scholar
  57. 1).
    von einer weiteren Versuchsreihe mit dem entsprechenden Decoct durfte ich im Hinblick darauf Abstand nehmen, dass durch die zuvor mitgetheilten Experlmente der Beweis für die gleichsinnige Wirksamkeit der ganzen Exemplare und des entsprechenden Decoctes bereits in befriedigender Weise erbracht war.Google Scholar
  58. 1).
    Ueberall da wo „Jenseits ..pCt.” steht, ist zu verstehen, dass die tödtliche Dosis nicht hat errelcht werden können.Google Scholar
  59. 1).
    Wilhelmine Scheibler, Allgemeines deutsches Kochbuch etc. S. 14: „Die sandigen Stücke der Morcheln schneidet man ab und die Morcheln selbst ein paar Mal durch; dabei gebe man wohl Acht, dass kein Wurm darin bleibe. Dann wäscht man sie so rein als möglich in kaltem Wasser, setzt sie mit kaltem Wasser auf's Feuer, lässt sie siedend heiss werden, schüttet sie in einen Durchschlag, hält denselben in ein Gefäss mit warmem oder kaltem Wasser, wäscht die Morcheln gut und wiederholt dieses Verfahren so lange, bis sie ganz vom Sande befreit sind und das Wasser ungetrübt bleibt.” Henriette Davidis, Practisches Kochbuch etc. S. 22: „Von frischen Morcheln schneidet man die sandigen Stiele ab, wäscht und brüht sie mit kochendem Wasser gehörig ab, damit sie biegsam werden und nicht brechen, schneidet sie in Stücke, wäscht sie so oft in reichlichem Wasser, bis alles Sandige entfernt ist etc.”Google Scholar
  60. 1).
    „Die auf dem Sieb zurückgebliebenen Stücke werden alsdann ausgedrückt, in Butter geschmort, mit Bouillon nachgefüllt und darin gar gekocht.” Davidis a. a. O. Henriette Davidis, Practisches Kochbuch etc. S. 22: „Von frischen Morcheln schneidet man die sandigen Stiele ab, wäscht und brüht sie mit kochendem Wasser gehörig ab, damit sie biegsam werden und nicht brechen, schneidet sie in Stücke, wäscht sie so oft in reichlichem Wasser, bis alles Sandige entfernt ist etc.”Google Scholar
  61. 1).
    „Die trocknen Morcheln werden gut gewaschen, mit kaltem Wasser auf's Feuer gesetzt und 1 Stunde gekocht; dann schüttet man sie auf ein Sieb, schneidet das Sandige ab und die Morcheln in einige Stücke. Diese werden dann zum zweiten Male aufgekocht, herausgenommen und so lange mit Wasser zwischen den Händen gerieben, bis sich dasselbe nicht mehr trübt. Hierauf wird wie bei frischen Morcheln verfahren.” Davidis, a. a. O. Henriette Davidis, Practisches Kochbuch etc. S. 22: „Von frischen Morcheln schneidet man die sandigen Stiele ab, wäscht und brüht sie mit kochendem Wasser gehörig ab, damit sie biegsam werden und nicht brechen, schneidet sie in Stücke, wäscht sie so oft in reichlichem Wasser, bis alles Sandige entfernt ist etc.”Google Scholar
  62. 1).
    Vgl. den Fall des Kreisphysicus Schubert (Casper's Vierteljahrschr. 1844, S. 828), referirt auf S. 456.Google Scholar
  63. 2).
    Vgl. oben den Fall des Kreisphysicus Schubert (Casper's Vierteljahrschr. 1844, S. 490.Google Scholar
  64. 1).
    Handbuch der Sanitäts-Polizei. S. 695.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von G. Reimer 1882

Authors and Affiliations

  • E. Ponfick
    • 1
  1. 1.Breslau

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