Advertisement

Der Sulfatschwefelgehalt amyloider Organe

  • H. Heinlein
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Sulfatschwefelwerte sind in Fällen von reichlich vorhandenem Amyloid in der Regel über die Norm erhöht, so, daß die Sulfatschwefelwerte den Amyloidmengen ungefähr proportional gehen.

     
  2. 2.

    Das Fehlen einer Sulfatschwefelvermehrung bei leichten Amyloidfällen erklärt sich vielleicht damit, daß die hierzu nötige Sulfatmenge so klein ist, daß sie durch die grobe Methodik nicht nachgewiesen werden kann.

     
  3. 3.

    Bei anderen Erkrankungen werden gelegentlich auch erhöhte Sulfatschwefelwerte gefunden. Da die Eiweißkomponente fehlt, kommt es nicht zur Amyloidablagerung, ebensowenig wie dies geschieht, wenn zwar erhöhter Eiweißabbau vorhanden ist, aber die Schwefelsäurevermehrung fehlt.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    O. Hanssen, Ein Beitrag zur Chemie der amyloiden Entartung. Biochem. Zeitschr. 1908, Bd. 13.Google Scholar
  2. 2.
    M. Mayeda, Über das Amyloidprotein. Zeitschr. f. physiol. Chem. 1908/9, Bd. 58.Google Scholar
  3. 3.
    H. Eppinger, Zur Chemie der amyloiden Entartung. Biochem. Zeitschr. 1922, Bd. 127.Google Scholar
  4. 4.
    E. Leupold, Untersuchungen über die Mikrochemie und Genese des Amyloids. Zieglers Beitr. 1908, Bd. 64.Google Scholar
  5. 5.
    O. Schmiedeberg, Über die stickstoffhaltigen Kohlehydratverbindungen der Eiweißstoffe. Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. Bd. 87.Google Scholar
  6. 6.
    E. Letterer, Studien über Art und Entstehung des Amyloids. Zieglers Beitr. 1926, Bd. 75.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1930

Authors and Affiliations

  • H. Heinlein
    • 1
  1. 1.Pathologischen Institut der Universität GreifswaldGreifswaldDeutschland

Personalised recommendations