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Die Decidua uterina bei ektopischer Schwangerschaft, in Bezug auf der normalen Entwickelung von Placenta und Eihäute betrachtet

  • Catharine van Tussenbroek
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Literatur

  1. 1).
    Die pseudomenstruirende Mucosa uteri nach acuter Phosphorvergiftung. Archiv f. mikrosk. Anat. Bd. 25.Google Scholar
  2. 2).
    Centralblatt für Gynäkologie. 1881.Google Scholar
  3. 3).
    Beiträge zur Extrauterinschwangerschaft. Archiv f. Gynäkologie. 1891.Google Scholar
  4. 1).
    Der Befund von Deciduagewebe in der Uterusmucosa hat also beweisende Kraft für Extrauterinschwangerschaft in Fällen, wo Abort und normale Gravidität ausgeschlossen sind.Google Scholar
  5. 1).
    Es gilt dies nur von der ausgebildeten Deciduazelle, nicht von den Zwischenformen, welche man oft in frühen Schwangerschaftsstadien im Stroma findet.Google Scholar
  6. 1).
    Die dunkle Farbe und scharfe Begrenzung des Zellprotoplasmas in Fig. 6 haben ihre Ursache in der stärkeren Einwirkung des Müller'schen Fixirmittels an der Oberfläche.Google Scholar
  7. 2).
    Der Epithelverlust ist kein Fäulnisseffect; es geht dies aus dem tadellos gut erhaltenen Zustande des ganzen Präparates hervor. Ueberhaupt zeigt sich die Uterusmucosa postmortalen Umsetzungen gegenüber viel resistenter, als von den meisten Autoren angenommen wird. Unter Anderem gelang es mir an einem Präparat, das erst 3 Tage post operationem in die Fixirflüssigkeit gelegt wurde, intactes Oberflächenepithel nachzuweisen.Google Scholar
  8. 1).
    Sitzungsberichte der Königlich Preussischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. 1887.Google Scholar
  9. 2).
    Beiträge zur Kenntniss der menschlichen Placenta. Bern 1887.Google Scholar
  10. 3).
    Dieses Archiv. Bd. 115. Heft 3.Google Scholar
  11. 4).
    Die menschliche Placenta. Wiesbaden 1890.Google Scholar
  12. 5).
    Archiv für Gynäkologie. Bd. 40.Google Scholar
  13. 1).
    Monatschrift für Geburtshülfe und Frauenkrankheiten. Bd. XII. 1859.Google Scholar
  14. 2).
    Nederlandsch Tijdschrift voor Geneeskunde. 1885. p. 759.Google Scholar
  15. 1).
    Archiv für Gynäkologie. 1891.Google Scholar
  16. 2).
    Ebendaselbst. Archiv für Gynäkologie.Google Scholar
  17. 3).
    Ueber ektopische Schwangerschaft. Vortrag, gehalten am ersten inter nationalen Gynäkologencongress in Brüssel.Google Scholar
  18. 4).
    Traité de Gynécologie clinique et opératoire.Google Scholar
  19. 5).
    Della struttura anatomica della caduca uterina nel casi di gravidanza extra-uterina nella donna. Memorie dell' Accademia delle Scienze dell' Istituto di Bologna. Serie III. T. IV. 1874.Google Scholar
  20. 1).
    Tubenschwangerschaft und Ueberwanderung des Eies. Archiv für Gynäkologie. Bd. IX. Es war die Schwangerschaft bis zur Hälfte des zweiten Monats fortgeschritten.Google Scholar
  21. 2).
    Wie die meisten Autoren. Ich habe eine Unterscheidung in nur zwei Schichten vorgezogen, weil die zweite und dritte Schicht der Autoren nicht genügend gegen einander abgegrenzt und die blinden Enden der Drüsen zum grössten Theil zwischen den oberflächlichen Muskelbündeln gelagert sind.Google Scholar
  22. 1).
    In meinen Präparaten zeigen die oberflächlichen Capillaren zum grössten Theil eine wohlerhaltene Capillarwand.Google Scholar
  23. 2).
    a. a. O. In meinen Präparaten zeigen die oberflächlichen Capillaren zum grössten Theil eine wohlerhaltene Capillarwand.Google Scholar
  24. 1).
    a. a. O. In meinen Präparaten zeigen die oberflächlichen Capillaren zum grössten Theil eine wohlerhaltene Capillarwand.Google Scholar
  25. 1).
    Das erste Auftreten von Deciduazellen wird von Langhans mit dem Verlauf der Venen in Verbindung gebracht. Waldeyer (Archiv für mikr. Anat. Bd. XI) sah sie Anfangs in der Nähe der Arterien auftreten. In meinen Präparaten ist die deciduale Umwandlung im subepithelialen Gewebe vollendet; dagegen ist der Umwandlungsprozess noch in vollem Gange in dem Bindegewebe, welches die zur Oberfläche aufsteigenden Arterien umgiebt; es werden die perivasculären Bindegewebszellen breiter, ihr Kern schwillt, wird breit-spindelförmig, nachher ovalrund; das Protoplasma der Zelle gewinnt an Umfang, bekommt scharfe Contouren, wird abgerundet polygonal und rückt auch in seiner Affinität für Farbstoffe der ausgebildeten Deciduazelle immer näher.Google Scholar
  26. 2).
    Archiv für Gynäkologie. Bd. 36.Google Scholar
  27. 1).
    Nach Winter (Centralblatt für Gyn. 1890) wird durch Retention von Eihäuten nur Blutung veranlasst, falls sie theilweise lose hängen, was störend auf die Involution einwirkt.Google Scholar
  28. 2).
    Wie schön früher dargethan, halte ich mit Wyder den Befund von Deciduagewebe beweisend für Schwangerschaft; Klein (a. a. O.) postulirt noch dazu den Befund von niedrigem Drüsenepithel.Google Scholar
  29. 3).
    Der Restitutionsprozess nach der Abstossung kann recht schnell beendet sein; Klein (a. a. O.) fand in einem Falle drei Tage post partum eine dünne Mucosa mit ihren normalen Bestandtheilen wiederhergestellt. Aus Mittheilungen von anderen Forschern ergiebt sich, dass dieser Prozess der Regel nach 2 bis 3 Wochen in Anspruch nimmt.Google Scholar
  30. 1).
    Sollte unsere holländische Collegin einmal Zeit finden, meine Gesammelten Abhandlungen (Frankf. 1856), und zwar speciell S. 779–812, nachzulesen, so wird sie sich vielleicht überzeugen, dass ihr Vorwurf nicht allgemein zutrifft.Google Scholar
  31. 2).
    a. a. O. Sollte unsere holländische Collegin einmal Zeit finden, meine Gesammelten Abhandlungen (Frankf. 1856), und zwar speciell S. 779–812, nachzulesen, so wird sie sich vielleicht überzeugen, dass ihr Vorwurf nicht allgemein zutrifft.Google Scholar
  32. 3).
    Archiv f. Anat. und Entwickelungsgeschichte. 1885.Google Scholar
  33. 4).
    Dieses Archiv. Bd. 124. Heft 3.Google Scholar
  34. 5).
    Journal of Morphology. April 1889.Google Scholar
  35. 6).
    Archives de Biologie. IX.Google Scholar
  36. 7).
    Quarterly Journal of Microscopical Science. Vol. XXX. Part. 3.Google Scholar
  37. 1).
    Der Fall betraf eine Complication von Schwangerschaft mit Myombildung. Das ausserordentliche, für das Leben der Frau bedrohliche Wachsthum der Geschwulst während der Schwangerschaft gab die Indication zur supravaginalen Uterusamputation. Placenta und Eihüllen wurden in Verbindung mit der Muskelwand conservirt und untersucht.Google Scholar
  38. 1).
    Auch in der normalen Schwangerschaft ist diese Epithelwucherung constatirt, freilich in einem viel früheren Stadium. Minot (a. a. O.) beschreibt den betreffenden Prozess für das Ende des ersten Schwangerschaftsmonats.Google Scholar
  39. 1).
    a. a. O. Auch in der normalen Schwangerschaft ist diese Epithelwucherung constatirt, freilich in einem viel früheren Stadium. Minot (a. a. O.) beschreibt den betreffenden Prozess für das Ende des ersten Schwangerschaftsmonats.Google Scholar
  40. 2).
    Archiv für Gynäkologie. Bd. 37.Google Scholar
  41. 3).
    Diese ursprünglich von der Langhans'schen Schule (siehe u. A. Nitabuch a. a. O.) gegebene Vorstellung von der placentaren Circulation ist nachher von Bumm und Gottschalk (a. a. O.) modificirt.Google Scholar
  42. 4).
    Unter diesen Forschern muss erstens genannt werden Braxton Hicks (Journal of Anatomy and Physiology VI. 1872), der sich nur auf makroskopische Wahrnehmungen stützt; und zweitens Carl Ruge, welcher, obwohl er dann und wann Blut in den intervillösen Räumen fand, eine regelmässige Circulation in der Placenta nicht anerkennt.Google Scholar
  43. 5).
    Es sei hier einen Augenblick einer früheren Vorstellung erwähnt, welche die Nahrung des Fötus nicht vom mütterlichen Blut, sondern von einem durch die Placenta secernirten Fluidum (der sogenannten Uterinmilch) abhängig hält. Diese Uterinmilch, welche im embryonalen Leben gewisser Thiere eine grosse Rolle spielt (siehe u. A. Die Uterusmilch und ihre Bedeutung für die Frucht, Stuttgart 1882) fand für die menschliche Placenta in Ercolani den ersten Verfechter. Dieser Forscher, welchem das Verdienst gebührt, die Entwickelung der Decidua zuerst wahrgenommen und beschrieben zu haben, sah in dieser mächtigen Zellwucherung ein Secretionsorgan, weshalb er sie als glanduläre Neubildung bezeichnet, obwohl er ihren Ursprung aus Bindegewebe erkennt und erwähnt. Die Ercolani'sche Vorstellung fand noch im Jahre 1882 Vertheidiger in Hoffmann und Ahlfeld (Zeitschrift für Geburtshülfe und Gynäkologie, Bd. VIII.). Was diese Autoren als Uterinmilch beschreiben, scheint mir zum Theil aus degenerirendem Drüsenepithel hervorgegangene Detritusmasse (Fig. 11 é und s), zum Theil in Erweichung übergegangenes Deciduagewebe zu sein; wie früher erwähnt, geben solche Erweichungsprozesse hie und da in der Decidua zur Bildung von kleinen Cysten Anlass. — Der selbst während der ersten Schwangerschaftswochen sehr problematische Werth der sogen. Uterusmilch für den Stoffwechsel des Fötus wird nach der Anlage der Placenta gewiss auf Null reducirt.Google Scholar
  44. 1).
    Mir gelang es nie, Gefässendothelien an den fötalen Zotten nachzuweisen.Google Scholar
  45. 2).
    Gottschalk unterscheidet, mit den meisten Autoren, drei Schichten an der Decidua.Google Scholar
  46. 1).
    Es wird wohl niemand Gottschalk beistimmen, wenn er das Deciduagewebe theils vom Epithel, theils vom Bindegewebe herstammen lässt.Google Scholar
  47. 2).
    Schon vor Gottschalk hat Bumm auf diese eigenthümliche Anordnung der Gefässe hingewiesen, welche jedem fötalen Cotyledo seine eigene Circulation gewährt. Archiv für Gynäkologie. Bd. 37.Google Scholar
  48. 1).
    Die Gottschalk'schen Bilder sind so undeutlich, dass man kaum Placentargewebe erkennt, viel weniger die feinen Strukturverhältnisse wahrnimmt, welche die Bilder erläutern sollen.Google Scholar
  49. 1).
    Bezüglich der Gottschalk'schen Gefässdrüsenbahnen entscheiden meine Präparate nichts, was freilich kaum Wunder nehmen darf in einem Entwickelungsstadium, wo sie ganz ausgebildet und dem zu Folge schwer zu erkennen sein müssten.Google Scholar
  50. 2).
    U. a. Nitabuch, a. a. O. Eine gleiche Vorstellung entwickelt Minot, l. c.Google Scholar
  51. 3).
    Die menschliche Placenta, herausgegeben von M. Hofmeier. Wiesbaden 1890.Google Scholar
  52. 1).
    In dieser Verschiedenheit der reifen und unreifen Placenta findet der Streit über den ein- oder mehrschichtigen Epithelbelag der Zotten seine Lösung.Google Scholar
  53. 2).
    Wenn ich die Langhans'schen Zellen, ihrer Form und Zusammenfügung zu Folge, als Epithel qualificire, so lasse ich dahingestellt, ob sie diesen Namen, ihrer Genese nach, verdienen. In meinem Präparate finde ich keinen Anlass, sie mit Kastschenko für Abkömmlinge des Oberflächenepithels zu halten. An vielen Stellen (s. Fig. 11) sehen sie den jungen Bindegewebszellen der Zotten recht ähnlich. Langhans selbst vermuthet in ihnen die mesodermale Lage der serösen Hülle, deren epithelialer Theil das Oberflächenepithel darstellt.Google Scholar
  54. 1).
    Aus solchen Bildern erklärt sich, dass zuverlässige Forscher einen Endothelbelag der intervillösen Räume beschreiben.Google Scholar
  55. 2).
    Dass die Zellcontouren hier weniger scharf sind, als z. B. in Fig. 6, liegt an der Fixirmethode. Letztgenanntes Präparat war in Müller'scher Flüssigkeit, dieses in Sublimat fixirt.Google Scholar
  56. 3).
    Siehe u. A. Gottschalk, a. a. O. Gottschalk unterscheidet, mit den meisten Autoren, drei Schichten an der Decidua.Google Scholar
  57. 4).
    Für diesen Prozess erkennt Gottschalk (a. a. O.) den Zottenepithelsprossen besondere Bedeutung zu, welche, in den schmalen Gewebsspalten fortkriechend, den Zotten den Weg bahnen sollen.Google Scholar
  58. 1).
    Karl Schroeder, Der schwangere und kreissende Uterus. Bonn 1886.Google Scholar
  59. 1).
    Die starke kleinzellige Infiltration der Decidua materna, nebst Infarktbildung (i) der fötalen Zotten (v), erklärt das Zustandekommen des Aborts.Google Scholar
  60. 2).
    Da die Decidua foetalis keine ununterbrochene Schicht bildet, so liegt die Möglichkeit vor, dass einzelne Drüsenmündungen frei bleiben, wie nach den Gottschalk'schen Resultaten postulirt wird. Es dürften vielleicht gerade jene Drüsen mit dem Placentarraum in Verbindung bleiben, welche erheblich erweitert und in geräumigen Zusammenhang mit Blutgefässen getreten sind; der Bildungsort dieser Gefässdrüsenbahnen wäre dann nicht vom Zufall abhängig, sondern würde beherrscht von der Gefässvertheilung der Mucosa uteri, deren Wichtigkeit für die Cotyledonenbildung der Placenta foetalis sich in der ektopischen Schwangerschaft durch das Entstehen der Langhans'schen Felder kundgiebt.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1893

Authors and Affiliations

  • Catharine van Tussenbroek
    • 1
  1. 1.gynäkologischen Privatklinik des Herrn Dr. Mendes de Leon zu AmsterdamAmsterdamDie Niederlande

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