Wann entstehen und was bedeuten Eingeweide-Brüche des Rumpfendes?

  • Wilh Koch
Article

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Geschichte und Controverse bei Sachs. Inaug.-D. Dorpat 1885.Google Scholar
  2. 1).
    Langenbeck's Arch. XIX. Bd. 1872. S. 161 und 409.Google Scholar
  3. 2).
    Inaug.-D. Giessen 1868.Google Scholar
  4. 3).
    Inaug.-D. Giessen 1867.Google Scholar
  5. 4).
    Arb. der chirurg. Universitätsklinik Dorpat, 2. u. 3. Heft.Google Scholar
  6. 5).
    Arb. der Klinik, 4. Heft, 1900.Google Scholar
  7. 6).
    Horn (Wernher) I.-D. Giessen 1869.Google Scholar
  8. 1).
    Das Beste über Fettbrüche und brucherzeugende Geschwülste verdanken wir Wernher. Dies. Arch. Bd. 47, 1869 S. 178 u. Virchow, in dessen Geschwülsten.Google Scholar
  9. 2).
    An die Beziehungen der ischiadischen Gruben zu den Ovarien erinnerte Waldeyer. Moser, Inaug.-D. Berlin 1898.Google Scholar
  10. 1).
    Ueber die Häufigkeit der Eingeweidebrüche wird nur auf Grund von Massen-Untersuchungen Neugeborener Sicheres sich ermitteln lassen. Die Frage, ob hier der offene Processus vaginalis (er soll nach Einigen bei jedem 4. neugeborenen Kinde offen sein), überhaupt jeder Bruchsack ohne Darm dem Vollbruch gleichwerthig ist, beantwortet die Beschaffenheit des Dünndarm-Gekröses, von welcher ich nachher spreche. Siehe übrigens Arb. d. Klinik. Heft 2 (Dickdarmbrüche) u. 3.Google Scholar
  11. 1).
    Wenig gewürdigte Dinge, welche ich gar nicht so selten sehe und bei Ahlfeld, Missbildungen des Menschen II. S. 186, 1882, erwähnt finde. Den höheren Grad stellt jene offenbar ebenfalls angeborene Diastase dar, bei welcher die Recti zwar nur eine kürzere Strecke auseinander-weichen, die Sehnen-Bauchfellplatte des Spaltes aber als weithalsiger Bruchsack sich vorwölbt. Die Frauen, welche mir diesen Bruch zeigten, hatten gar nicht oder nur einmal leicht geboren. Dieser Form wird jeder Praktiker seine H. ventralis gegenüberstellen wollen, welche als Erwerbung, als Folge solcher Schwangerschaften, Wassersuchten u. s. w. aufgefasst wird, gelegentlich deren die Bauchwände entarten und zonenweise der Atrophie verfallen. Sie sollen dann ähnlich nachgeben, wie die Nabelnarbe oder wie die Hautmuskelnarbe über der operirten Appendix. Misslich ist, dass über die Ursachen der Degeneration tiefes Dunkel herrscht, und dass stark geschwächte Bauchwände zur Hernie durchschnittlich nicht Veranlassung geben. Die mittlere Bauchhernie ist im Vergleich zu solcher Wand nicht nur sehr, sondern sogar ausserordentlich selten.Google Scholar
  12. 1).
    Arb. d. Klinik. 4. Heft S. 70.Google Scholar
  13. 2).
    Oppel, Vergleich. mikroskopische Anatomie. II. 1897 S. 559 u. 571.Google Scholar
  14. 1).
    Die verhältnissmässig nicht zahlreichen Fälle, in welchen die Appendix und das Coecum dem Hoden zu folgen scheinen, weil sie mit ihm verwachsen sind, lasse ich ausser Betracht. Da dann der Bruchsack nicht selten vor dem Darm liegt, kann er ähnlich selbständig, wie der Processus vaginalis, vor dem Hoden hinabgewandert sein. Uebrigens will ich auf die vielerlei Aehnlichkeiten des Descensus der scrotolen Dickdarmbrüche mit dem Descensus des Hodens hiermit besonders aufmerksam gemacht haben.Google Scholar
  15. 1).
    Wiedersheim, Bau des Menschen als Zeugniss seiner Vergangenheit. 2. Aufl., 1893, S. 21.Google Scholar
  16. 1).
    Dickdarmbrüche, S. 76.Google Scholar
  17. 2).
    Vgl. über Pori die Lehrbücher von Gegenbaur und Wiedersheim.Google Scholar
  18. 1).
    Thurn, S. 13 u. 14.Google Scholar
  19. 1).
    Morphol. Jahrb. XII, 1887, S. 366.Google Scholar
  20. 2).
    Die Zoologen vergleichen canalförmige Blindsäcke der Leibeshöhle, welche bei Schildkröten und Krokodilen bis in die Begattungsorgane sich hineinerstrecken, mit den Leistencanälen der Säuger. Kennel, Zoologie 1893, S. 308.Google Scholar
  21. 1).
    Klaatsch, Morph. Jahrb., XVIII, 1892, S. 683.Google Scholar
  22. 1).
    Morph. Jahrbuch, a. a. O., S. 696. — Arbeit der Klinik, 4. Heft, S. 49. Die weniger genauen Angaben der Dickdarmbrüche bitte ich nach dieser Darstellung des Sachverhalts zu corrigiren. Erst nach mühseligen eigenen Aufnahmen gelangte ich zum Verständniss des menschlichen Darmsitus. Er ist sicher ein einziger nicht, basirt vielmehr auf dem Princip der Gruppenbildung, wovon die Bücher nichts ahnen lassen. Vgl. Koch: Verh. d. Berliner physiol. Gescllsch. 1900.Google Scholar
  23. 1).
    Dickdarmbrüche S. 32.Google Scholar
  24. 2).
    Wird seitens der Kranken behauptet, sie hätten ihren Bruch erst verhältnissmässig spät gefunden, so entkräftet das die Auffassung von der Auswanderung des Dickdarmes zur Zeit der Entwicklung durchausGoogle Scholar
  25. 1).
    Vgl. die schönen Arbeiten Thoma's. Dies. Arch. Bd. 138. 1882. S. 515. u. Schwalbe's in dessen Morph. Arb. 8. Bd. 1898.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1901

Authors and Affiliations

  • Wilh Koch
    • 1
  1. 1.chirurgischen Universitätsklinik in DorpatDorpatEstland

Personalised recommendations