Untersuchungen über die Permeabilität lebender Membranen. VIII

Wirkung der Adsorptionserscheinungen auf die Penetration des Saponins in die Zellen des Kiemenepitheliums von „Atherina hepsetus L”
  • Eugen Macovski
  • Eufrosine Macovski
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Zusammenfassung

In vorliegender Arbeit konnten wir die Anwendbarkeit unserer in der vorigen Mitteilung für tensioaktive Gifte und antekritische Vergiftungssymptome abgeleiteten Vergiftungsgleichungen auf die Ergebnisse unserer mit Saponin an „Atherina hepsetus L.” ausgeführten Vergiftungsversuche (vgl. III. Mitteilung) bestätigen.

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Literatur

  1. 2.
    Die Vergiftungsgleichung (6) gestattet in einer besonders einfachen Weise die Verhältnisse für den Fall abzuleiten, wo es sich um das Auftreten postkritischer Vergiftungssymptome in Abhängigkeit von der Volumphasekonzentration tensioaktiver Gifte handelt. Darüber werden wir in einer späteren Mitteilung berichten.Google Scholar
  2. 3.
    III. Mitteilung: Naunyn-Schmiedebergs Arch.188, 405 (1938); s. Tab. 3, S. 410.Google Scholar
  3. 4.
    Es handelt sich um die Konstantenc 0 undk jener Vergiftungsgleichung, nach welcher die Vergiftungssymptome auftreten würden, wenn die durch das tensioaktive Gift bedingte Verminderung der Oberflächenspannung keinen fördernden Einfluß auf die Giftpenetration durch lebende Membranen ausüben würde. Über die Ableitung der Werte dieser Konstanten aus Versuchsergebnissen haben wir in unserer III. Mitteilung eingehend berichtet.Google Scholar
  4. 5.
    Die Tatsache, daß die Berechnung für Δm einen negativen Wert ergab, scheint auch ein gewisses Interesse darzustellen. Natürlich kann es sich hier nicht um eine, bei den schwächsten Saponinkonzentrationen vorstellbare, sozusagen „negative” Adsorption handeln. Wir haben es hier eher mit Adsorptionsvorgängen zu tun, welche sich an der „inneren” Seite der mit giftiger Lösung in Berührung kommenden Zellenmembran äußern. Diese Frage erfordert eine eingehendere Besprechung, welche wir für eine andere Mitteilung vorbehalten.Google Scholar
  5. 6.
    Um die Berechnung zu vereinfachen, wurden diec- und (c'+Δm)-Konzentrationen (Tabelle 7) bei loga-Ermittlung [Formel (26)] mit 104 multipliziert. Die in Tabelle 8 vorhandenen loga-Werte sind also auf die so genommenen Zahlen bezogen. Dies ist bei der Berechnung der τ-Werte [Formel (28)] zu beachten. —In ähnlicher Weise verfuhren wir auch in unserer vorigen Mitteilung [Tabelle 10, Naunyn-Schmiedebergs Arch.191, 646 (1939)] und erwähnen es hier deshalb, weil wir versäumt haben, dort darauf hinzuweisen.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1939

Authors and Affiliations

  • Eugen Macovski
    • 1
    • 2
  • Eufrosine Macovski
    • 1
    • 2
  1. 1.Chemischen Laboratorium der Technischen Hochschule in Timisoara(Rumänien)
  2. 2.der Zoologischen Station zu Agigea(Rumänien)

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