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Archiv für Dermatologie und Syphilis

, Volume 161, Issue 3, pp 469–475 | Cite as

Zur Ätiologie und Pathogenese des Granuloma teleangiektaticum

  • Richard Geiger
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Im Verlaufe einer Grippe wurde ein exanthemartiges Auftreten verschieden großer, angiomähnlicher Bildungen beobachtet, welche pathologisch-anatomisch in das Granuloma teleangiectaticum einzureihen sind.

     
  2. 2.

    Die Art und Weise des Verlaufes, sowie das pathologisch-anatomische Bild, vor allem das junger Efflorescenzen, sprechen dafür, daß die Erstlingsalteration in akut entzündlich-infiltrativen Vorgängen besteht, denen sich erst sekundär proliferativ-ektatische Veränderungen anschließen. Aus der besonderen Reaktionsart des Gewebes, welch letztere gewiß von ganz eigenartig beschaffenen Noxen ausgelöst wird, ergibt sich das eigentümliche Substrat dieser Erkrankung.

     
  3. 3.

    Diese Dermatose ist demnach nicht den echten blastomatösen Bildungen, sondern den infektiösen Granulationsgeschwülsten zuzuzählen.

     

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Literatur

  1. Literatur siehe beiHoffmann, H., Granuloma teleangiectaticum. Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten9 I, 397.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • Richard Geiger
    • 1
  1. 1.Klinik für Syphilidologie und Dermatologie in WienWienÖsterreich

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