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1. Ueber die automatischen Bewegungen des Magens

  • Franz Hofmeister
  • Emil Schütz
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Literatur

  1. 1).
    In Betreff der Literaturangaben verweisen wir auf die fast erschöpfende Zusammenstellung von E. Pönsgen, Die motorischen Verrichtungen des menschlichen Magens und ihre Störungen. Preisschrift. Strassburg bei K. J. Trübner. 1882.Google Scholar
  2. 1).
    Dieselben stellen der Magen in ungefähr 1/3 der natürlichen Grösse dar.Google Scholar
  3. 2).
    Bei mittelgrossen Hunden beträgt die Entfernung etwa 5–6 cm.Google Scholar
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  6. 1).
    Wir machen auf dieses Verhalten aufmerksam, weil, wie aus Retzius Abbildungen und eigenen Erfahrungen hervorgeht, die Pförtnerhöhle des Menschenmagens bei vorsichtigem Aufblasen eine ähnliche Form annimmt.Google Scholar
  7. 1).
    Der Ausdruck Peristole ist erst in der letzten Zeit durch Kussmaul der Vergessenheit entrissen und seitdem einige Mal in der Bedeutung einer dauernden allseitigen gleichmässigen Contraction des Magens um seinen Inhalt gebraucht worden. Ob jedoch eine derartige Contractionsform ganz ohne peristaltisches Fortschreiten vorkommt, ist fraglich, ebenso, ob eine gleichzeitige und gleichmässige Zusammenziehung aller Theile des Magens irgend öfter zur Entwicklung gelangt. Unsere Erfahrungen, bei denen die möglichst ausgebreitete Contraction — gegen das Ende der ersten Phase — stets eine partielle blieb, da sich das Antrum nicht daran betheiligte, sprechen nicht für diese Annahme. Jedenfalls kann das Bedürfniss, für einen mehr vermutheten, als beobachteten Contractionszustand (nicht Contractionsvorgang) einen eigenen Namen zu besitzen, kein dringendes sein. Für die Verwendung in unserem Sinne empfiehlt sich der Ausdruck Peristole anderen, etwa erst zu erfindenden Namen gegenüber einerseits durch den Anklang an Peristaltik, da ja in der That die Peristole, ebenso wie der Schlingact, nur eine bestimmte Form der peristaltischen bewegung im weiteren Sinne darstellt, andererseits durch die Analogie mit Systole und Diastole, insofern diese Worte ebenso wie Peristole zur Bezeichnung automatischer, von dem nervösen Centralorgan in hohem Maasse unabhängiger Bewegungsvorgänge dienen.Google Scholar
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    Sitzungsberichte d. kais. Akademie d. Wissenschaften in Wien. Math. naturw. Klasse. XXXV. Bd. S. 419 und XXXVII. Bd. S. 566.Google Scholar
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    Bericht über die Verhandlungen des IV. congresses für innere Medicin. Beilage zurm Centralblatt f. klin. Medicin. 1885. Nr. 20. Seite 36–38.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel 1886

Authors and Affiliations

  • Franz Hofmeister
    • 1
  • Emil Schütz
    • 1
  1. 1.pharmakologischen Institut der deutschen Universität zu PragPragTschechische

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