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Untersuchungen über die Acidosis im Diabetes melitus und die Säureintoxication im Coma diabeticum

  • Adolf Magnus-Levy
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Litteraturverzeichniss

  1. 1).
    A. Magnus-Levy, Die Oxybuttersäure und ihre Beziehungen zum Coma diabeticum. Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol. Bd. XLI. Ich verweise auf die daselbst niedergelegte Litteratur und werde in dieser Arbeit nur die dort nicht citirte aufnehmen.Google Scholar
  2. 1).
    cf. Magnus-Levy, loc. cit. Die Oxybuttersäure und ihre Beziehungen zum Coma diabeticum. Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol. Bd. XLI. S. 207.Google Scholar
  3. 1).
    Die Controlle auf völlige Erschöpfung ist für zahlreiche Einzelbeobachtungen durchgeführt.Google Scholar
  4. 1).
    Buttersaures Silber enthält 55,38 Proc. Ag. Propionsaures Silber enthält 59,67 Proc. Ag. Essigsaures Silber enthält 64,67 Proc. Ag.Google Scholar
  5. 2).
    Siehe die ausführliche Zusammenstellung bei Huppert (Neubauer-Vogel) Harnanalyse. 10. Auflage. S. 175.Google Scholar
  6. 1).
    S. b. Huppert, Analyse des Harns. X. Aufl. S. 187.Google Scholar
  7. 1).
    Diese Bestimmung war gemacht, bevor die Oxybuttersäure krystallisirt vorlag; da sie mit der anderen gut übereinstimmt, setzte ich sie dazu.Google Scholar
  8. 2).
    s. Huppert, loc. cit. S. b. Huppert, Analyse des Harns. X. Aufl. S. 187.Google Scholar
  9. 1).
    Um Crotonsäure handelte es sich nicht.Google Scholar
  10. 1).
    Bezüglich der Methodik verweise ich auf die frühere Arbeit.Google Scholar
  11. 1).
    Umgerechnet nach dem jetzt benutzten Drehungscoefficienten; die aus dem Ueberschuss der Basenäquivalente berechnete Säuremenge war noch erheblich höher (157 g).Google Scholar
  12. 1).
    Seit der Drucklegung hat sich die Zahl dieser Fälle noch vermehrt.Google Scholar
  13. 2).
    Aus 20 l Harn konnte ich nur noch 3 g extrahiren=0,3 pro die; solche kleine Mengen können eben nur bei Verarbeitung grosser Urinquanten nachgewiesen werden.Google Scholar
  14. 1).
    E. Külz, Klinische Erfahrungen über Diabetes melitus. S. 445. Jena 1899.Google Scholar
  15. 1).
    Stadelmann, Die Alkalien s. S. 163.Google Scholar
  16. 1).
    Mehrfache solche systematische Untersuchungen finden sich bei Stadelmann und bei Külz-Sandmeyer.Google Scholar
  17. 2).
    Molecül Na =23 1 Molecül NH3=17 1 Molecül NaHCO3=84. 1 g Natrium äquivalent 0,74 g NH3 und 3,65 g NaHCO3 1 g NH3 äquivalent 1,35 g Na und 4,94 g NaHCO3 1 g NaHCO3 äquivalent 0,27 g Na und 0,20 g NH3 Google Scholar
  18. 3).
    Höchstens käme, bei sonst gleichbleibenden Verhältnissen, eine leichte Vermehrung der Phosphorsäure des Urins auf Kosten der Phosphate im Koth in Betracht.Google Scholar
  19. 4).
    Appetit und Nahrungsaufnahme sank, wie das auch aus der N-Ausscheidung hervorging, während der zweiten Hälfte der Versuchsdauer.Google Scholar
  20. 5).
    Das Natron ganz fortzulassen, empfahl sich wegen des vorangegangenen Comas nicht.Google Scholar
  21. 1).
    Weintraud, Ueber die Ausscheidung von Aceton u. s. w. Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol. Bd. XXXIV. S. 169.Google Scholar
  22. 2).
    Mayer, Experimenteller Beitrag zur Lehre von der Acetonurie. Inaug.-Dissert. Strassburg 1895.Google Scholar
  23. 1).
    V. Arnold, Ueber Nachweis und Vorkommen der Acetessigsäure in pathologischen Harnen. Centralblatt f. innere Medicin. 1900. S. 417.Google Scholar
  24. 1).
    Schwankungen, die viel zu gross sind, als dass man sie ausschliesslich auf gehinderte oder vermehrte Ausfuhr durch die Lungen beziehen darf.Google Scholar
  25. 1).
    Thatsächlich etwas weniger, da im alkalischen Urin ein Theil des Natrons als kohlensaures Natron vorhanden war.Google Scholar
  26. 1).
    Nach Cloetta's Formel 2084 (excl. des Krystallwassers); allerdings können in dem Barytsalz dieser Säure 10 Wasserstoffatome durch Metall ersetzt sein. (Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol. Bd. XL. S. 29 ff.)Google Scholar
  27. 2).
    Den grossen Urinquantitäten, bei denen etwaige kleinere Analysenfehler erhebliche Differenzen ergeben können.Google Scholar
  28. 1).
    Für die Berechnung des Aequivalentüberschusses der Basen entsteht dadurch nur ein geringer Fehler: es fehlen nämlich einerseits CaO und MgO und andererseits so viel Phosphorsäure, als diese Basen in Form „dreifacher” neutraler Salze binden; da im sauren Urin die alkalischen Erden nicht als neutrale, sondern zumeist als 1 1/2 fach saure Salze berechnet werden, so tritt in der Bilanz ein kleiner Fehler auf, der aber nicht sehr ins Gewicht fällt.Google Scholar
  29. 1).
    Untersuchungen dieser Art ausserhalb des Comas sind bisher ausgeführt worden von Gerhardt-Schlesinger (Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol. Bd. XLII. S. 83 ff.). Sie weisen auf eine mässige Kalkentziehung beim Diabetiker hin. Andere Untersuchungen (Gaethgens, Moraczewski u. a) sind aus verschiedenen Gründen nicht beweiskräftig.Google Scholar
  30. 1).
    Kraus, Beiträge zur Lehre von der Säurevergiftung. Prager med. Wochenschrift. 1899. Nr. XIV. Citirt nach dem Referat im Ctrbl. f. klin. Med. 1900. Nr. 17.Google Scholar
  31. 1).
    Die von den Engländern angewendete Barnes'sche Lösung enthält nur 0,3 Proc. NaHCO3 neben Kochsalz u. s. w.Google Scholar
  32. 2).
    Roget und Balvay, Guérison d'un cas de Coma diabétique etc. Lyon médical 1899. S. 42. ff.Google Scholar
  33. 1).
    Thomas Oliver, Diabetic coma successfully treated by saline transfusions. The lancet 1898. S. 401.Google Scholar
  34. 1).
    Der Autor selbst hat diese sonst immer gefunden!Google Scholar
  35. 2).
    Hilton Fagge, A case of diabetic coma. Guys hospital records. 1874. Vol. XIX. S. 173.Google Scholar
  36. 3).
    Lépine, Traitement du Coma diabétique. Lyon medical T. LXXXIV. 1897. S. 507.Google Scholar
  37. 1).
    Die Aceton- und Oxybuttersäureausscheidung stieg durch die intravenöse Zufuhr von 20 g NaHCO3 auf das Dreifache.Google Scholar
  38. 2).
    Mit den obigen 4 Fällen nicht identisch.Google Scholar
  39. 1).
    cf. Fall II meiner vorigen Arbeit.Google Scholar
  40. 2).
    Die Thatsache, dass bei reichlicher Kohlehydratnahrung die diabetische Acidosis erheblich abnimmt (und umgekehrt), zwingt anscheinend doch zu der Annahme, dass auch im schweren Diabetes bei reichlicher Zufuhr ein Theil der Kohlehydrate normale Verwendung findet.Google Scholar
  41. 3).
    Schwarz, Ueber Acetonausscheidung. Verhandl. des 18. Congr,. f. innere Medicin. Wiesbaden 1900.Google Scholar
  42. 1).
    W. Sternberg, Chemisches und Experimentelles zur Lehre vom Coma diabeticum. Zeitschr. f. klin. Medicin Bd. XXXVIII. S. 65.Google Scholar
  43. 1).
    Grube, Ueber ein dem Coma diabeticum analoges, künstlich hervorgerufenes Coma. Verhandl. des Congr. f. innere Medicin Bd. XVIII. 1900. S. 199. Vgl. die Discussion.Google Scholar
  44. 1).
    Amidobuttersäure=CH3−CH−NH2−CH2−COOH=C4H9NO2 Oxybuttersäure=CH3−CH−OH−CH2−COOH=C4H8O3 C4H9NO2+H2O=C4H8O3+NH3 Mol.-Gew. 103+18=104+17. Aus 1 g Molecül Amidobuttersäure entsteht 1 g Molecül Oxybuttersäure=104 g +14 g N (=17 g NH3).Google Scholar
  45. 2).
    Ich glaube, der Mühe überhoben zu sein, eine Reihe irriger Angaben in Sternberg's Arbeit im Einzelnen zu widerlegen, so z. B. die, dass ein gesteigerter Eiweisszerfall in allen Fällen im Coma statthabe u. s. w.Google Scholar
  46. 1).
    „Mit 8,1 g N” bedeutet, wie oben, dass in der entsprechenden Amidobuttersäure so viel N vorhanden wäre; der Procentgehalt der Oxybuttersäure an C beträgt 46,2, der für das Eiweiss ist zu 53 Proc. gesetzt.Google Scholar
  47. 2).
    Diese ganze Rechnung ist noch viel zu ungünstig, da einerseits die als Aceton in der Lunge abdunstende Acetessigsäure und etwa im Körper verbrannte in der Rechnung vernachlässigt ist, andererseits ein Theil des Eiweisskohlenstoffs im Harn als Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin, Oxyprotsäure u.s.w. erscheint, also von den 53 Proc. abzuziehen ist. Ganz abgesehen davon, dass ein noch viel grösserer Antheil jenes Kohlenstoffs als Zucker im Urin erschienen ist.-Auch ist es fraglich, ob der im Koth gefundene N auf im Körper umgesetztes Eiweiss bezogen werden muss; höchstwahrscheinlich dürfte es bei obiger Rechnung zu Unrecht eingesetzt sein.Google Scholar
  48. 1).
    Ich habe, veranlasst durch die Erörterung Geelmuyden's (auf S. 432 der Zeitschr. f. physiol. Chemie Bd. XXIII), die ich nach der Niederschrift meiner ersten Arbeit las, gemeint, dass Geelmuyden in diesen Worten die Möglichkeit einer Synthese habe andeuten wollen, und daher die erste Erwähnung dieses Weges Geelmuyden zugeschrieben, in der Absicht natürlich, nicht eine „Priorität” für mich geltend zu machen, die ein anderer vielleicht für sich zu reclamiren Anspruch gehabt hätte. Geelmuyden theilt in seiner neuesten Arbeit mit, dass dies auf einem Missverständniss beruhe. Er habe „nie ernstlich an diese Möglichkeit gedacht und halte sie nicht für besonders wahrscheinlich”. Diese irrthümliche Ueberweisung einer „Priorität” an einen anderen wird man mir kaum verübeln; sie dürfte jedenfalls seltener sein, als die mit Recht oder Unrecht erhobenen „Prioritätsansprüche” zu eigenen Gunsten.Google Scholar
  49. 2).
    Schwarz, Ueber Acetonausscheidung l. c. Verhandl. des 18. Congr. f. innere Medicin. Wiesbaden 1900.Google Scholar
  50. 1).
    Geelmuyden, Untersuchungen über Acetonkörper. Skandin. Archiv für Physiologie. 1900. S. 27.Google Scholar
  51. 1).
    Anmerkung: Auch aus einer mir zugänglichen Tabelle von Detmer*) (Ueber den Gehalt reifer Hanfsamen und im Dunkeln erzogener Keimpflanzen) kann eine „Spaltung” der Kohlenstoffkette in dem Sinne, dass aus einem Molecü Fettsäure mehr wie ein Molecül Traubenzucker (in Form von Stärke) wird, nicht bewiesen werden. Unter jenen Bedingungen (Abwesenheit von Licht) wird ja kein Kohlehydrat synthetisch aus Kohlensäure gebildet; das entstandene muss auf Kosten verschwundener Substanzen gebildet sein. Bei einer Gesammtabnahme von 3,1 Proc. der Trockensubstanz fand eine Neubildung von 8,6 Proc. Stărke und 4,85 Proc. „unbestimmter Stoffe” statt; verschwunden waren 1,07 Proc. Proteinstoffe und 15,6 Proc. „Fette”. — 8,6 Proc. Stärke sind gleich 9,55 Proc. Traubenzucker. — Da aus einem Molecül „Fett” (=860) 3 Molecüle Traubenzucker=3×180=540, somit 540∶860=63 Proc. Traubenzucker entstehen können (nämlich wenn jedes Molecül Fettsäure nur ein Molecül Traubenzucker liefert), können sehr wohl jene 9,5 g Traubenzucker aus 15,6 g Fett, ohne „Zerreissung der Kohlenstoffkette” gebildet worden sein. Also auch für das Pflanzenreich scheint der Beweis, dass hochgliedrige, gerade Kohlenstoffketten, unter Zerreissung von Kohlenstoffbindungen, sich in mehrere kürzere spalten, bis jetzt noch nicht erbracht zu sein.Google Scholar
  52. 2).
    Die Berechnung lässt sich ebenso für die Fettsäuren durchführen. Das Moleculargewicht der drei Fettsäuren ist im Mittel 274; aus 274 g derselben entsteht 1 Moleculargrammgewicht der Oxybuttersäure=104, also 104,/274=38 Proc.; 140–150 g (cf. die nächste Seite) Fett sind gleich 133 resp. 143 g Fettsäuren, die 51 resp. 55 g Oxybuttersäure liefern können.Google Scholar
  53. 1).
    Bei dem Kinde kämen (unter Anrechnung der Energieverluste durch Ausscheidung von Oxybuttersäure und Zucker im Urin, sowie der Verluste im Koth) bei dem angenommenen „Fettumsatz” von 150 g ca. 1400 Calorien, bei 165 g Fettumsatz 1550 Calorien zur Production, also pro Kilo 60–65 Calorien. Soweit die Durchsicht der, freilich nicht analysirten, Nahrungsaufnahme ergiebt, hat aber das Kind durch lange Wochen mit einer erheblich kleineren Fettzufuhr (circa 120–130 g) Stickstoff- und Körpergleichgewicht bewahrt, also auch kein Fett vom Körper hergegeben, hat also wahrscheinlich nur 120–130 g „Fett” täglich umgesetzt.Google Scholar
  54. 2).
    Ausser wenn man etwa die unwahrscheinliche Aunahme macht, dass die zur „Synthese” herangezogenen Ketten mit 2 Kohlenstoffatomen ihrerseits wieder sich aus Körpern mit nur einem C-Atom bilden können.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1901

Authors and Affiliations

  • Adolf Magnus-Levy
    • 1
  1. 1.Medicinischen Klinik zu Strassburg i. E.StrassburgFrankreich

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