Experimentelle Beiträge zur Frage der Ernährung fiebernder Kranker

  • H. v. Hoesslin
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Literatur

  1. 1).
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    Pasteur, Joubert et Chamberland, Bull. de l'acad. de med., 1878, No. 18, finden, dass das Milzbrandgift bei 42°C. unwirkam ist, dass Hühner deshalb unempfänglich dafür sind, dass dieselben jedoch dafür empfänglich werden, wenn ihre Temperatur auf 37°C. bis 38°C. abgekühlt wird; dass Thiere, die für Milzbrandgift empfänglich sind, durch Erhöhung ihrer Körpertemperatur dagegen geschützt werden können; dass Vibrionen aus Pflanzenaufgüssen schon bei 38°C. unwirksam werden.Google Scholar
  3. 1).
    Senator, Untersuchungen über den fieberhaften Prozess. S. 183. — Liebermeister, Abdominaltyphus. Ziemss. Handb. Bd. II. 1876. S. 243. —Liebermeister, Ziemss. Handb. der allgem. Therapie. I. S. 93–94. —Buss, Wesen und Behandlung des Fiebers. S. 206.Google Scholar
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    Liebermeister, Ziemss. Handb. d. spec. Pathol. u. Therapie. II. S. 81. „Eine überall zu constatirende Thatsache ist es, dass der Abdominaltyphus, abweichend von vielen anderen Krankheiten und namentlich auch von der Cholera vorzugsweise Individuen befällt, welche gesund und kräftig sind, dagegen solche Individuen verschont, welche an bedeutenden chronischen Krankhelten leiden. Auch Schwangere, Wöchnerinnen und säugende Frauen werden selten befallen.” Murschison (The continued fevers, p. 426), I am inclined to think that persons in good circumstanes are more liable to it than the poor. Murchison sucht dies durch die Thatsache zu beweisen, dass das Verhältniss zwischen Erkrankungen an Flecktyphus und an Typhoid bei besser gestellten Klassen ein gerade umgekehrtes ist, wie bei der ärmeren Bevölkerung. Dies beweist jedoch nur, dass die Disposition zur Erkrankung an Flecktyphus durch Minderernährung in vielmal stärkerem Grade gestelgert wird, als die Disposition für Abdominaltyphus. Es ist jedoch ein grosser Unterschied, ob man sagt: Minderernährung ist im Vergleich zu den übrigen, das Eintreten von Typhoiderkrankung bewirkenden Momenten von verschwindendem Einfluss, oder ob man sagt: Minderernährung vermindert sogar die Disposition zur Typhoiderkrankung. Nur für die letztere Annahme behaupte ich, dass sie durch kelne Thatsache bewiesen sei. Jacoud (Path. interne. II. p. 787), Les constitutiones fortes et saines sont plus exposées que les autres ... Gleich darauf aber bemerkt derselbe: l'alimentation insuffisante et surtout de mauvais qualité, l'habilitation de lieux bas constituent une autre groupe de causes auxiliaires.Google Scholar
  6. 1).
    Nach der Statistik von Mayer (Beiträge zur med. Stat. von Schweig, Schwartz und Zuelzer, Stuttgart 1875, S. 25) über 19582 Todesfälle am Typhus aus ganz Bayern während der Jahre 1867–1868–1873 steigt die Mortalität allmählich bis in's höhere Alter. Die Jahre von 20–30 stehen zwar den Jahren 30–40 um eine geringe Grösse voran, bleiben aber hinter den Jahren von 50 an zurück.Google Scholar
  7. 2).
    Ann. d. Münchner Krankenh. II.Google Scholar
  8. 1).
    Arch. gén. de la méd. Jan.–Mars 1880.Google Scholar
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    Rec. de mém. de méd. milit. Mars–Avril 1876. p. 1877.Google Scholar
  10. 3).
    Im deutsch-französischen Krlege 1870–1871 (Engel, Die Verluste der deutschen Armee an Officieren und Soldaten etc., Berlin 1872) starben an Typhus abdominalis 6840 Soldaten und Unterofficlere und 95 Officlere und höhere Beamte (S. 250). Da das wirkliche Verhältniss zwischen Mannschaft mit Unterofficieren und den Officieren mit Beamten=1∶34,3 (S. 279) ist, so verhält sich also die Mortalität der Officiere zu der der Mannschaften =100∶210, d. h die Mannschaften und Unterofficiere wurden verhältnissmässig doppelt so stark ergriffen als die Officiere. Auch wenn man von den Officieren nur die jüngeren, d. h. nur die Lieutenants, zum Vergleich nimmt, ergiebt sich bei der Mannschaft eine immer noch um 70 pCt. höhere Mortalität. Da der Einfluss der Acclimatisation auch vollständig wegfällt, so bleiben also zur Erklärung dieser Erscheinung nur 2 Verhältnisse übrig, die bei den beiden Klassen verschieden sind: entweder haben die verschiedenen Ernähnungsverhältnisse diesen Unterschied bedingt, oder die verschiedenen Wohnungsverhältnisse, indem bei der Mannschaft das dichtere Zusammenleben die Ansteckung begünstigte; denn dass die Officiere zufällig stets Wohnungen mit besseren Grundwasserverhältnissen hatten, wird man doch kaum glauben können.Google Scholar
  11. 1).
    nicht zu verwechseln mit einem fettenGoogle Scholar
  12. 1).
    Dieselbe scheint im Allgemeinen bei eiwelssreicher Nahrung etwas stärker zu sein, als bei eiweissarmer.Google Scholar
  13. 1).
    In der Nahrung 7,34 N=15,7U.Google Scholar
  14. 2).
    Die Zahlen geben die ganze Amplitude der täglichen Fieberschwankung an; um die durchschnittliche Abweichung vom Mittel bei den 12stündigen Messungen zu erfahren, müssen sie also durch 12 dividirt werden.Google Scholar
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    Renk, Voit, Untersuchung der Kost. S. 88.Google Scholar
  17. 2).
    Renk, Voit, Untersuchung der Kost. S. 88.Google Scholar
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    auf 150 Grm. 15 Syrupus simplex, 2,0 Acid. muriat. dilut. enthaltend.Google Scholar
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  20. 1).
    enthaltend 30 Cognac und 20 Syrupus simpl.Google Scholar
  21. 1).
    davon 4 in der Cognacmixtur.Google Scholar
  22. 2).
    davon 1 in der Cognacmixtur.Google Scholar
  23. 3).
    enthaltend 50 Syrup; 4,0 Acid. Halleri auf 150 Grm.Google Scholar
  24. 4).
    Voit, Untersuchung der Kost S. 88.Google Scholar
  25. 1).
    davon 1 in der Mixt. Cognac.Google Scholar
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    Rubner l. c. l. Savon 1 in der Mixt. Cognac. S. 145.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von G. Reimer 1882

Authors and Affiliations

  • H. v. Hoesslin
    • 1
  1. 1.pathologischen Instituts zu MünchenMünchenDeutschland

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