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Planta

, Volume 10, Issue 2, pp 374–380 | Cite as

Über Arceuthobium Oxycedri (D. C.) M. Bieb. auf Chamaecyparis sphaeroidea Spach., pendula hort. und einen Hexenbesen, der durch den Einfluss des Arceuthobiums auf dieser Cupressinee entstand

  • E. Heinricher
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Literatur

  1. 1.
    Man vergleicheC. von Tubeufs “Überblick über die Arten der GattungArceuthobium (Razoumowskia) mit besonderer Berücksichtigung ihrer Biologie und praktischen Bedeutung”. Naturwiss. Z. Forst- u. Landw.17 (1919).Google Scholar
  2. 2.
    “Die Keimung und Entwicklungsgeschichte der Wachholdermistel (Arceuthobium Oxycedri), auf Grund durchgeführter Kulturen geschildert”. (Sitzgsber. Akad. Wiss. Wien, Math.-naturwiss. Kl. Abt. I,124 [1915]). Ebendort erschienen 1915 die Abhandlungen “Beiträge zur Biologie der Zwergmistel,Arceuthobium Oxycedri, besonders zur Kenntnis des anatomischen Baues und der Mechanik ihrer explosiven Beeren” und “Über Bau und Biologie der Blüten vonArceuthobium Oxycedri”. 1923 folgte am gleichen Orte die Abhandlung “Das Absorptionssystem der Wachholdermistel (Arceuthobium Oxycedri), seine Entwicklung und Leistung”.Google Scholar
  3. 3.
    Arceuthobium Oxycedri (D. C.)M. Bieb. aufCupressus” (a. a. O. S. 220). Die Versuche,Arceuthobium Oxycedri auf weiteren Cupressineen und auch auf anderen Coniferen aufzuziehen, fanden in den Jahren 1920–1922 eine erweiterte Fortsetzung. Es wurden mit Samen belegt:Chamaecyparis plumosa, Ch. pisifera, Thuya occidentalis, Cupressus sp.,Juniperus communis, Callitris quadrivalvis, Abies balsamea, A. pectinata, Pinus Cembra, P. silvestris undP. montana. Die Kulturen brachten keinen Erfolg. Einige der als Wirt gewählten Pflanzen gingen ein. So einePinus Cembra und eineCallitris. Letztere durch Erfrieren im Nordhaus, wo die Kulturen überwintert wurden. Auch war da und dort ein belegter Zweig abgestorben. Im Jahre 1920 dürfte das zu früh abgenommene Saatgut (Ende Oktober, anfangs November) nicht die nötige Reife gehabt haben, denn von 142 ausgelegten Samen wurden nur 19 Keimlinge, 13%, nachgewiesen. Ungünstige Wirkung schien auch die Lufttrockenheit während der sommerlichen Periode zu haben. Von 95 1922 ausgelegten Samen ergaben 62 (67%) Keimlinge, trotzdem erzielte ich keinen Erfolg, auch nicht auf dem mit besiedeltenJuniperus. Der negative Ausfall der Versuche kann indessen noch keineswegs als entscheidend angesehen werden, wenn schon der Übergang auf Coniferen außerhalb der Cupressineen recht fraglich erscheint. Befremdent ist, daß die zwei weiteren Arten vonChamaecyparis versagten, während vorher aufCh. sphaeroidea mehrere Pflanzen vonArceuthobium aufkamen. In den späteren Jahren erntete ich kein taugliches Samenmaterial. Die aufJuniperus aufgezogenen Parasiten waren zu zahlreich und schädigten die Wachholder. 1922 begannen sie zu kränkeln und einzugehen, was natürlich auch auf dieArceuthobien einwirkte. Die Verbindung mit dem Manne in Istrien, der mir seiner Zeit Beeren für meine Kulturen besorgt hatte, war durch den Krieg verloren gegangen. Eine Wiederholung der Versuche erscheint aber immerhin Erfolg versprechend und wünschenswert.Google Scholar
  4. 1.
    “Ein Hexenbesen aufJuniperus communis L. verursacht durchArceuthobium Oxycedri (D. C.)M. Bieb.” Naturwiss. Z. Forst- u. Landw.1914, 36.Google Scholar
  5. 2.
    Z. Pflanzenkrkh.28, 8 S., 3 Taf. (1918).Google Scholar
  6. 3.
    Vgl.Solereder in Naturwiss. Z. Land- u. Forstw.3 (1915).Solereders Zusammenstellung würde heute allerdings eine Ergänzung sehr wünschenswert erscheinen lassen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1930

Authors and Affiliations

  • E. Heinricher
    • 1
  1. 1.Botanischen Institut der Universität InnsbruckInnsbruckÖsterreich

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