Origin of grain storage and insect species consuming desiccated food

  • Hermann Levinson
  • Anna Levinson
Article

Abstract

The dwellers of ancient Egypt (km't*) have left in their tombs, paintings and papyri an immeasurable legacy of information concerning their religion, writing, language, agriculture, food storage and pest control. Several insect species (belonging to the families Anobiidae, Braconidae, Cleridae, Curculionidae, Cyclorrhapha, Dermestidae, Phycitidae, Ptinidae and Tenebrionidae) were found in the corpses (kha't) as well as the food offerings (pert er kheru) given to the deceased, which have been buried in predynastic (∼4500–2900 B. C.) and dynastic tombs (∼2900 B. C. –395 A. D.). These funerary insects witness the early occurrence of necrophagous and graminivorous pests infesting human and animal corpses as well as stored food offerings. Such infestations by harmful intruders may represent one of the first traceable links between insects and man in history. The understandable anxiety of the priests that tombdefiling insects (apshait) may injure the mummified body of the dead, is expressed in chapter 36 of the Book of the Dead (XVIII.–XXII. Dynasty), used as a manual of instructions for the resurrected deceased (aakhu) in the underworld (duat).

It is understood that the ancient Egyptians were not able to foresee that extensive employment of spacious stores stuffed with food supplies will attract 2–3 dozens of insect species and provide them with vast amounts of desiccated seeds, plant and animal tissues. The insects thus gained optimal conditions for their propagation and rapid build-up of dense pest populations. The country-wide use of large granaries and other food stores can be regarded as an early historical incidence interfering with the natural equilibrium among insects and man.

The insect species breeding in desiccated cereals and other foodstuffs stored in ancient Egypt have probably originated from ancestors which prevailed in specific natural habitats (where they may be found also at present). The shift of those insect species from natural habitats to the storage environment was probably promoted by the ability of the former to live in storage buildings and utilize desiccated and partly nutrient-deficient foodstuffs—owing to their efficient water conservation, microbial supplementation of lacking nutrients, adaptation of their reproductive behaviour to reduced space and illumination as well as due to employment of a larval diapause in response to adverse conditions.

Keywords

Insect Species Methomyl Storage Chamber Egyptian Mummy Food Offering 

Zusammenfassung

Mißernten und Hungersnöte infolge ausbleibender sowie ungenügender oder übermäßiger Nilüberschwemmungen dürften der wichtigste Anlaß für die mengenmäßige und langfristige Speicherung von geworfeltem Getreide, hpts. Emmer (b d t, b t j) und Gerste (i t), während des Alten Reiches (∼2575–2134 v. Chr.) gewesen sein. Die Bauart der Kornspeicher (von ∼5000 v. Chr. bis 395 n. Chr.) und die darin gelagerten Getreidearten lassen sich anhand von Modellen, Reliefdenkmälern, Gemälden (die in verschiedenen Grabstätten gefunden wurden) und Ruinen übergroßer Kornspeicher (Abb. 1–4a, b) sowie aufgrund der hieroglyphischen Worte für Getreidegott, Getreide und Kornspeicher (Abb. 5) nachweisen. Seit Beginn der II. Dynastie (∼2770–2649 v. Chr.) wurden beträchtliche Lebensmittelmengen in den unterirdischen Vorratskammern der Mastabagräber gelagert, um die Verstorbenen mit den, für ihr zukünftiges „Jenseitsleben” unentbehrlichen, Grabbeigaben (pert er kheru) zu versorgen.

Seit Anfang der IV. Dyn. (∼2575–2465 v. Chr.) wurden verstorbene Menschen sowie geheiligte Tiere mumifiziert (nach operativer Entfernung des Gehirns und der Eingeweide sowie Entwässerung und Balsamierung), um die Unversehrtheit ihrer Körper für das Leben im Jenseits zu sichern. Der Besitz ihres unbeschädigten Körpers, ihres Namens im Diesseits sowie reichlich eßbare und trinkbare Grabbeigaben waren die Voraussetzungen für ein verklärtes Jenseitsleben ihres k a, d. i. der unvergängliche, geistig-seelische Teil des Verstorbenen, den der mumifizierte Körper beherbergte. Das 36. Kapitel des ägyptischen Totenbuches (Thebanische Rezension, XVIII.–XXII. Dyn.) enthält einen göttlichen Spruch, der an grabschändende Insektenarten namens apshait gerichtet ist. Dieses Kapitel und die dazu gehörende Abbildung warnen die apshait-Insekten nachdrücklich, sich weder dem Verstorbenen noch seinen Grabbeigaben zu nähern (Abb. 6).

Ungeachtet der Tatsache, daß die Mumien (k h a't) mittels physischer Barriéren und apotropäischer Maßnahmen (Abb. 6) vor in die Gräber eindringenden Tieren geschützt waren, wurden die Toten und deren Nahrungsbeigaben öfters von aas- und getreidefressenden Insektenarten heimgesucht (Abb. 7, 8a, b und 10). So konnten mehrere Arten von Speckkäfern (Dermestidae) und Buntkäfern (Cleridae) an die, in den Mumien verbliebenen, Fleisch- und Fettgewebe gelangen und diese verzehren. Die SpeckkäferartenDermestes frischii, D. maculatus undD. roei, der blaue SchinkenkäferNecrobia violacea sowie der rotbeinige SchinkenkäferN. rufipes wurden in Schädeln thebanischer Mumien der Ptolemäerzeit (∼304–30 v. Chr.) entdeckt (Abb. 7). Die in Theben begrabene Mumie König Ramses II. (∼1290–1224 v. Chr.) war ebenfalls vonD. frischii undN. rufipes befallen. Mumifizierte Ibisse (Threskiornis aethiopica), die aus der Griechisch-Römischen Epoche (∼332 v. Chr.-395 n. Chr.) stammten, waren von Larven der GattungenAnthrenus undDermestes erheblich zerfressen. Bekanntlicherweise werden aasfressende Cleridae und Dermestidae von einigen Zersetzungsprodukten ranziger Fettgewebe (vorwiegend Fettsäuren) angelockt, während manche cyclorrhaphe Fliegenarten mit Hilfe bestimmter Eiweißabbauprodukte wie Ammoniak, Kohlendioxyd, Schwefelwasserstoff sowie Cadaverin und Putrescin zum Fraß an menschlichen oder tierischen Kadavern angeregt werden.

An den Nahrungsmitteln, die den Verstorbenen in ihre Grabstätten mitgegeben wurden, fand man Speichermotten der GattungEphestia oderPlodia in einem prädynastischen ∼5000 Jahre alten Grab, KornkäferSitophilus granarius (Abb. 10) in Gräbern der III. Dyn. (∼2649–2575 v. Chr.) und der VI. Dyn. (∼2323–2150 v. Chr.), ReismehlkäferTribolium castaneum oderT. confusum in einem Grab der VI. Dyn. sowie BuckelkäferGibbium psylloides oderG. aequinoctiale, TabakkäferLasioderma serricorne, BrotkäferStegobium paniceum (Abb. 8a, b) sowie die SchlupfwespeBracon hebetor in Gräbern der XVIII. Dyn. (∼1550–1307 v. Chr.). Die an den Überresten solcher Grabbeigaben gefundenen Insektenarten spiegeln natürlich deren Vorkommen in altägyptischen Getreidelagern bzw. anderen Nahrungsmittelspeichern wider. Vorrats- und mumienschädliche Grabinsekten dürften eines der frühesten, geschichtlich nachweisbaren Bindeglieder zwischen Insekten und Menschen gewesen sein. Da Ägypten im Altertum beträchtliche, teils mit Insekten befallene, Getreidemengen an andere Mittelmeerländer lieferte (hauptsächlich nach Rom, zwischen 30 v. Chr. und 395 n. Chr.), wurden mehrere vorratsschädliche Insektenarten in südeuropäischen Speichern verbreitet.

Insektenarten, die gegenwärtig in Nahrungsmittelspeichern leben, gleichen den in antiken Gräbern und Speichern entdeckten Insektenarten aufgrund ihrer Fähigkeit zu Wachstum und Fortpflanzung an verschiedenen getrockneten Nahrungsmitteln, deren Nährstoffgehalt oft unvollständig ist. Seit dem Alten Reich wurden in Ägypten beträchtliche Mengen getrockneter Samen, Früchte und anderer Lebensmittel in geräumigen Vorratslagern gespeichert. Dadurch erhielten 2–3 Dutzend Insektenarten, deren Fortbestand mittels verschiedener, im Freiland verstreut vorkommender, Nahrungsquellen (woran sie auch gegenwärtig noch vorkommen) gewährleistet war, eine bequeme Ernährungsmöglichkeit an gehäuften und vor Wettereinfluß geschützten Lebensmitteln. Die Errichtung zahlreich verbreiteter Vorratslager führte daher schon frühzeitig zu einer Störung des natürlichen Gleichgewichts zwischen Menschen und Insekten.

Die unterschiedliche Lebensweise mancher synanthroper Pyralidenarten lassen einen allmählichen Übergang ihrer Ernährung an halbtrockenen Früchten, die noch an den Bäumen hängen, zum Fraß vollständig getrockneter Früchte und anderer Pflanzenteile, die in Vorratslagern aufbewahrt sind, erkennen.Ephestia vitivora bspw. lebt vorwiegend an halbtrockenen Früchten, die entweder noch an den Ästen hängen oder schon zu Boden gefallen sind, wogegenE. cautella, E. elutella undPlodia interpunctella in Speichern gelagertes Dörrobst sowie getrocknete Samen und andere Pflanzenteile als Nahrung bevorzugen. Die optomotorische Anlockung vonE. cautella undP. interpunctella an senkrecht hängende, rechteckige Silhouetten beruht höchstwahrscheinlich auf Signalreizen, die von den Stämmen Früchte tragender Bäume ausgelöst werden. Die Verhaltensweise der genannten Phycitinae-Arten dürfte aus der Zeit stammen, zu der diese ihre Eier noch an überreife, geschrumpfte und an Ästen hängende Früchte bzw. Fallobst legten, um daran ihre Larven zu ernähren.

Eine stufenweise Anpassung vom Freilandhabitat an Getreidespeicher ist auch bei einigen Rüsselkäferarten der GattungSitophilus ersichtlich. Kornkäfer der ArtS. granarius, die mit verwachsenen Deckflügeln (Elytra) sowie atrophierten Hinterflügeln versehen sind, müssen wegen ihrer Flugunfähigkeit dauernd in Kornspeichern leben. Andererseits kommt der zeitweilig fliegende ReiskäferS. oryzae gelegentlich in Getreidefeldern, häufiger jedoch in Vorratslagern, vor. Der intensiv fliegende MaiskäferS. zeamais entwickelt und vermehrt sich an reifenden Maiskörnern auf den Feldern ebenso häufig wie an getrockneten Getreidearten, die in Speichern gelagert sind. Vermutlich waren während der Zeit, in der die Samengröße wild-wachsender Getreidesorten für das Larvenwachstum vonS. granarius noch nicht reichte, vertrocknete und rissige Eicheln (Quercus spp.) ein natürlich vorkommendes Nährsubstrat des Kornkäfers. Tatsächlich können sichS. granarius sowieS. glandium an aufgesprungenen Eicheln annähernd normal entwickeln und fortpflanzen. Eine ähnliche Anpassungsweise der Ernährung an unreife, reife sowie lagernde Leguminosensamen ist von mehreren Samenkäferarten (Bruchidae) bekannt.

Mehrere Gattungen der Dermestidae (Anthrenus, Attagenus, Dermestes undTrogoderma), Cleridae (Necrobia) sowie anderer Käferfamilien (Alphitobius, Tenebrio, Oryzaephilus undPtinus) ernähren sich im Freiland an Eiern und Larven von Insekten sowie an Pflanzensamen, die in runzeliger Baumrinde vorhanden sind, ebenso an den verzehrbaren Überresten in Spinngeweben und Nestern gesellig-lebender Insekten sowie Nestern synanthroper Vögel, Nagetiere und Fledermäuse. Mehrere Arten der genannten Gattungen leben wechselweise in ihren natürlichen Reservoiren bzw. an gespeicherten Lebensmitteln tierischer und pflanzlicher Herkunft.

Es wurde angenommen, daß die nachstehend angeführten Eigenschaften die Anpassung freilebend-vorkommender Insektenarten an das ununterbrochene Leben in Nahrungsmittelspeichern entscheidend gefördert haben: 1. leistungsfähiger Wasserhaushalt, vorwiegend mit Hilfe kryptonephrischer Malpighigefäße, Ausscheidung der wenig löslichen Harnsäure sowie Wassergewinn mittels Nährstoffoxydation; 2. breites Spektrum nutzbarer Nahrungsmittel (Polyphagie); 3. Verfügbarkeit von symbiotischen Mikroorganismen, die die in Nahrungsmitteln fehlenden Nährstoffe ergänzen können; 4. normale Paarung und Eiablage bei verminderter Lichtstärke und Zwielichtphase sowie bei geringer Raumausdehnung und schwacher Luftbewegung, sowie 5. Einschub einer Larvendiapause (die temporäre Entwicklungsunterbrechung hervorruft) zur Überbrückung ungünstiger Umweltbedingungen.

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Copyright information

© Verlag Paul Parey 1994

Authors and Affiliations

  • Hermann Levinson
    • 1
  • Anna Levinson
    • 1
  1. 1.Max-Planck-Institute for Behaviour PhysiologySeewiesenGermany

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