Das maligne Lymphosarkom (Pseudoleukämie)

  • Th. Langhans
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Literatur

  1. 1).
    Zeitschr. f. ration. Medicin. 3R. 20, 129. 1863.Google Scholar
  2. 2).
    Billroth, Beiträge zur pathol. Histologie. S. 168. 1858. und dies. Archiv Bd. XXI. S. 439. 1861.Google Scholar
  3. 1).
    Sollte eine solche existiren, so wäre auch hinsichtlich des Ausgangspunktes eine noch grössere Aehnlichkeit mit der Leukämie und der weichen Form vorhanden; auch das harte Lymphosarkom würde als eine Affection erscheinen, welche primär verschiedene der zu den “lymphatischen Apparaten” gehörigen Organe befällt. Vielleicht stellt ein Fall von Smith (Path. Trans. XXI. 390) die gesuchte lienale Form dar. Bei einem 17jährigen Mädchen, das unter Symptomen der Anämie und Diarrhoe zu Grunde ging, fand sich neben fettiger Degeneration des Herzens und croupöser Entzündung des Colon transv. nur die Milz erkrankt. Sie war 12 Unzen schwer, sehr fest, durchsetzt von hellen, unregelmässigen, mässig festen Flecken, welche fast weiss und nicht grösser als eine Haselnuss waren, und aus Lymphkörperchen, etwas kleiner und heller als farblose Blutkörperchen bestanden. Neben ihnen sollen jedoch noch die unveränderten Follikel (vielleicht nur zum Theil) vorhanden gewesen sein. Vef. sagt, die Flecke glichen den embolischen Prozessen; doch fehle der rothe Hof, und ihr Sitz an der Oberfläche und in der Tiefe sprächen gegen eine solche Auffassung. Die weissen Blutkörper waren nicht vermehrt. Es fehlten aber in diesem Falle alle secundären Erkrankungen anderer Organe. Wunderlich will die gleiche Veränderung der Milz auch ohne Drüsenaffection beobachtet haben (1866. 538).Google Scholar
  4. 1).
    Sichere Fälle, Hillier, Wilks (Path. Trans. XIII. u. Guy's H. r. 1859.), Wunderlich (1856 u. 1866) Murchison, Hüttenbrenner und der oben beschriebene. Wahrscheinlich hierher gehörende Fälle: Hodgkin Fall 1, Lambl u. Payne, Abbildung s. bei Wilks (Path. Trans. XIII; Tafel 4) u. Virchow. S. 736.Google Scholar
  5. 1).
    Lungen: Barwell und Williams, Murchison und vorstehender Fall. Schleimhaut der Bronchien: Wunderlich (1866). Herzmusculatur: Murchison. Pleura und Peritonäum: Murchison und im vorstehenden Fall. Dura mater: Murchison. Nieren: Wilks (1859 u. 1862), Wunderlich (1866), Hüttenbrenner. Pankreas: Hüttenbrenner.Google Scholar
  6. 1).
    Hodgkin, 1. Fall. Wilks, Guy's H. r. 1856. Fall 40. Payne.Google Scholar
  7. 2).
    Billroth, Dickinson.Google Scholar
  8. 1).
    Dies entspricht mehr der Beobachtung Billroth's, der die Lymphgefässe bei local beschränkter Form ausserordentlich fein fand. Ein Versuch Frey's, sie zu injiciren, misslang.Google Scholar
  9. 1).
    Hodgkin, Hutchinson, Wunderlich (1858) und Wilks (1859).Google Scholar
  10. 1).
    Von der harten Form zähle ich in der Literatur, die unten angeführt ist, mit Einschluss der eignen Beobachtung und Ausschluss von Hüttenbrenner (3jähriges Kind ohne Angabe des Geschlechts) an sicheren und wahrscheinlich hierhergehörigen Fällen im Ganzen 21, darunter 14 männlichen, 7 weiblichen Geschlechts, 8 zwischen 5 und 10 Jahren, 4 zwischen 10 und 20, 7 zwischen 21 und 30, und nur 2 über 30 Jahren. Die Fälle, welche, Wilks (Guy's Hosp. rep. 1865.) mittheilt, sind hierbei nicht mitgezählt da ich dessen Abhandlung nicht einsehen konnte.Google Scholar
  11. 1).
    Pathol. Trans.=Transactions of the pathological Society of London.Google Scholar

Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1872

Authors and Affiliations

  • Th. Langhans
    • 1
  1. 1.Marburg

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