Über ein epignathisches Teratom der Hypophysengegend

Zugleich ein Beitrag zur Frage der Entstehung der Nebennierenveränderung bei der Anencephalie
  • Erik Johannes Kraus
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Literaturverzeichnis

  1. 1.
    Die erwähnten Beziehungen zwischen Hypophyse und Nebennieren äußern sich bekanntlich in der regelmäßig auftretenden Atrophie der Nebennieren bei Ausfall der Hypophyse, besonders des Vorderlappens, der Kleinheit der Nebennieren bei hypophysärem Zwergwuchs, der Vergrößerung ihrer bei der Akromegalie und in der in letzter Zeit von mir gefundenen Tatsache, daß Menschen mit Nebennierenausfall, namentlich wenn dieser zum Morbus Addisoni geführt hat, eine Verminderung der oft sehr schwer geschädigten basophilen Zellen in der Hypophyse aufweisen, während in rund 3/4 aller Fälle die Hypophyse von Menschen mit abnorm großen, sehr lipoidreichen Nebennieren eine auffallende Vermehrung der basophilen Zellen erkennen läßt.Google Scholar
  2. 1.
    Schrifttum beiE. J. Kraus, Die Entwicklungsstörungen der Hypophyse. Handbuch der Mißbildungen der Menschen und Tiere vonSchwalbe-Gruber (im Druck).Google Scholar
  3. 1.
    Es sei ferner daran erinnert, daß in meinem Falle im Gegensatz zur Anencephalie ein — wenngleich durch den Druck der Geschwulst geschädigtes —Zwischenhirn vorhanden war.Google Scholar
  4. 1.
    Noch unklarer wird die Entstehung der Anencephalennebenniere, wenn man bedenkt, daß es Acardii acephali mit gutentwickelten Nebennieren gibt oder zumindest mit Nebennieren, die die für Anencephalie charakteristischen Veränderungen nicht besitzen, wie dies Fälle aus dem Schrifttum (Fall vonSchubert, beiHübner, Lubarsch-Ostertag15, 2 [1912]) und ein selbstbeobachteter Fall zeigen.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1929

Authors and Affiliations

  • Erik Johannes Kraus

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