Über die pharmakologische Wirkung alkoholischer Harnauszüge

  • A. Simon
  • E. Gyulai
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Mit Hilfe von gereinigten alkoholischen, menschlichen Harnauszügen ist es gelungen, beträchtliche Blutdrucksteigerungen an spinalen Katzen hervorzurufen. An betäubten Katzen senken diese Auszüge meistens den Blutdruck. Die Atmung wird bei diesen Tieren verstärkt.

     
  2. 2.

    Am isolierten Froschherzen bewirken diese Auszüge Hemmung der Kontraktion. Am Trendelenburgschen Froschpräparat beobachtet man eine Verengerung der Gefäße nach Harnauszuggabe.

     
  3. 3.

    An Spinalkatzen, ohne Narkose, verstärken diese Auszüge die Blutdruckwirkung des Adrenalins.

     
  4. 4.

    Die Dauer der Novocainanästhesie in intracutanen Quaddeln an Meerschweinchenrücken wird durch Zugabe von Harnauszug verlängert.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1944

Authors and Affiliations

  • A. Simon
    • 1
    • 2
  • E. Gyulai
    • 1
    • 2
  1. 1.Pharmakologischen Institut der Kgl. ungar. Péter Pázmány-UniversitätBudapestUngarn
  2. 2.Pharmakologischen Laboratorium der Rex Pharmazeutischen Fabrik zu BudapestBudapestUngarn

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