Mitteilungen über Wirkung und Verhalten des Atropins im Organismus

  • R. Metzner
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Literatur

  1. 1).
    Verhandl. d. Nat. Ges. in Basel20, 1908, S. 1.Google Scholar
  2. 2).
    C. Bl. f. Physiol. 23, Literatur 1909, S. 286/87.Google Scholar
  3. 3).
    Verh. d. Ges. dtsch. Naturforscher u. Ärzte. 80. Vers. zu Köln. 20./26. IX. 1909, 2. Abt., S. 528/29.Google Scholar
  4. 1)a.
    Über das Verhalten des Atropins bei verschiedenen empfindlichen Tierarten. Arch. f. exper. Path. u. Pharm. Schmiedeberg-Festschrift 1908.Google Scholar
  5. 1)b.
    Über Angewöhnung an Atropin. Ebenda Arch. f. exper Path. u. Pharm. Schmiedeberg-Festschrift Bd.64, 1911.Google Scholar
  6. 2).
    Atropin-Entgiftung durch Blut. Arch. f. exper. Path. u. Pharm.62, 1910.Google Scholar
  7. 1).
    Beitr. z. näheren Kenntnis der Wirkungsart der Arzneimittel u. Gifte (Horns Neues Arch. f. mediz. Erfahrung1823, S. 399 ff.)Google Scholar
  8. 2).
    Daß die Mydriasis stets die Rekonvalescenz überdauert, ist von den am Menschen beobachteten Fällen längst bekannt und wird von allen Autoren bestätigt; vgl. auch R. Koppe, Diss. Dorpat 1866.Google Scholar
  9. 3).
    Über Belladonna, Atropin und Daturin. Zeitschr. d. Ges. d. Ärzte in Wien 1852, Heft 3, S. 211 ff.Google Scholar
  10. 4).
    De l'influence des Solanées vireuses en général, et de la Belladone en particulier, sur les Rongeurs et les Marsupiaux (Cptes r. Acad. de Paris80, 2, 1875, S. 1608–1611).Google Scholar
  11. 1).
    Nur beiläufig will ich erwähnen daß dieser Angabe andere gegenüberstehen, die von einer Anhäufung des Giftes in den Muskeln von Kaninchen berichten, derart, daß Vergiftungen vorkommen (vgl. R. Koppe, Dissert. Dorpat 1866; das Lehrbuch von Poulsson, sowie Cushny, Textbook of Pharmakol.) Diese letzteren Angaben würden harmonieren mit dem, was Cloëtta (l. c. 1b Über Angewöhnung an Atropin. Ebenda Arch. f. exper Path. u. Pharm. Schmiedeberg-Festschrift Bd.64, 1911.) durch geeignete Versuche feststellte. Darnach ist die Zerstörungsfähigkeit der Muskelsubstanz für Atropin etwa gleich Null; und im Fleische von Kaninchen, die längere Zeit mit Atropin immunisiert worden waren, fanden sich nicht unerhebliche Mengen des Alkaloïds.Google Scholar
  12. 1).
    v. Anrep, Über chronische Atropinvergiftung (A. f. d. ges. Physiol.21, 1880, S. 185 ff.) Im gleichen Bande dieser Zeitschrift (S. 213 ff.) hat I. M. Rossbach — (auf dessen Anregung v. Anrep seine Versuche anstellte) — an verschiedenen Beispielen gezeigt, daß bei einzelnen Organen, entgegen dem Verhalten anderer, „keineswegs eine Gewöhnung an das Gift in dem Sinne stattfindet, daß sie nicht mehr wie früher reagieren”.CrossRefGoogle Scholar
  13. 1).
    Beobachtungen und Untersuchungen über die Atropinvergiftung (Vierteljahrschr. f. gerichtl. Med.44, 1886, S. 88).Google Scholar
  14. 2).
    Fleischmann, P., Atropinentgiftung durch Blut. Arch. f. exp. Path. u. Pharm.62, 1910, S. 518 ff.CrossRefGoogle Scholar
  15. 1).
    Über die Wirkungen des Atropins und der Tropeïne (Arch. f. exp. Path. u. Pharm.37, 1896, p. 218 ff.Google Scholar
  16. 2).
    Atrop. sulf. Merck, Ph. G. IV, Austr. VIII, Belg. III, Brit. Dan. VII, Helv. III usw.Google Scholar
  17. 1).
    Die Kaninchen seiner Protokolle S. 522/23 sind beides Berner Kaninchen, wovon das erste eine ziemlich hohe, das zweite eine viel geringere atropinerstörende Kraft des Blutes aufweist.Google Scholar
  18. 1).
    Pflügers Archiv5, 1872, S. 309.Google Scholar
  19. 2).
    J. o. Physiol.37, 1908, S. 132.Google Scholar
  20. 1).
    Von der Glasbläserei Kramer in Freiburg i. Br.Google Scholar
  21. 1).
    Amer. J. o. Physiol.1, 1898, S. 493.Google Scholar
  22. 2).
    Ich möchte nicht verfehlen, auch an dieser Stelle meinem Assistenten, Herrn Dr. H. Martin, den besten Dank auszusprechen für seine wertvolle Mithilfe bei diesen Versuche; vor allen Dingen für die nimmermüde Geduld, mit der er die zeitraubenden Instillationsversuche an Katzen in stets gleichbleibender Sorgfalt bewerkstelligte. Desgleichen bin ich Dank schuldig dem Präparator des Instituts, Fräulein L. Egger, für die Protokollierung der Versuche, welche stundenlang hohe Anforderungen an sie stellte, durch die rasche Aufeinanderfolge folge der zu fixierenden Ereignisse. Beiden gebührt auch mein Dank für die Hilfe bei der so zeitraubenden Ausmessung der Kurven.Google Scholar
  23. 1).
    Die Thyreoideagewichte beziehen sich immer auf die soeben heraus genommene, sorgfältig von Fett befreite, frische Drüse, gewogen auf Uhrglas in Ringerlösung.Google Scholar
  24. 1).
    Klin. Monatsschr. f. Augenheilk. von Zehender, Jhrg. 1864, Maiheft, S. 158.Google Scholar
  25. 1).
    Über die Gewöhnung an Gifte (A. f. d. ges. Physiol. 21, 1880, S. 216.)Google Scholar
  26. 1).
    Herrn Prof. C. Mellinger, dem Vorsteher unserer Augenklinik, möchte ich auch an dieser Stelle meinen Dank abstatten für die stete Bereitwilligkeit, mir mit seinem Tiermateriale auszuhelfen, wenn das meinige versagte.Google Scholar
  27. 1).
    Über chronische Atropinvergiftung, A. f. d. g. Physiol.21, 1880, S. 185 ff.Google Scholar
  28. 2).
    a. Der Antagonismus in der Wirkung des Atropins u. Physostigmins usw. Verh. d. Phys.-med. G. Würzburg N. F.7, 1874, S. 20 ff.) — b. Weitere Untersuch. über die physiol. Wirkungen des Atropins u. Physostigmins (A. f. d. g. (Physiol.10, 1875, S. 383 ff.)Google Scholar
  29. 1).
    Verh. d. Phys.-med. G. Würzbung, N. F.6, 1874, S. 203/4).Google Scholar
  30. 2).
    Über v. Cyons antagonistische Versuche mit Jodothyrin-Atropin usw. (C. Bl. f. Physiol.12, 1908, Nr. 9, S. 291.)Google Scholar
  31. 3).
    A. f. d. g. Physiol.70, 1898, S. 126–280.Google Scholar
  32. 4).
    Über die Einwirkung des Jodothyrins auf den Zirkulationsapparat (A. f. d. g. Physiol.124, 1908, S. 113 ff.).Google Scholar
  33. 5).
    Auf meine brieflich ausgesprochene Vermutung hat mir Herr Kollege v. Fürth, ebenfalls durch freundliche schriftliche Mitteilung, angegeben, daß in den Tabellen S. 118/119 l. c. durch einen Druckfehler mgr anstatt gr steht.Google Scholar
  34. 1).
    Arch. f. exp. Path. u. Ph.37, 1896, S. 237.Google Scholar
  35. 2).
    Der Firma Bayer u. Comp., Chemische Fabriken in Elberfeld bzw. in Leverkusen, verdanke ich auch an dieser Stelle bestens die Überlassung eines Quantum Jodothyrin, sowie eines Schilddrüsenpreßsaftes.Google Scholar
  36. 1).
    Zit. bei Otto, Nachweisung der Gifte.7. Aufl. Braunschweig 1896. p. 65. und bei Koppe, R., Die Atropinvergiftung etc. Diss. Dorpat 1866. p. 4.Google Scholar
  37. 1).
    Die Beobachtung, daß bei diesen Versuchen die Akkommodationsstörung so deutlich gegenüber der sehr geringen mydriatischen Wirkung, entspricht nicht der geltenden Anschauung, nach welcher (vgl. z. B. Cushny, Textbook p. 289) die Akkommodationsstörung spät und nur bei höheren Atropin-Dosen auftreten soll. Eine Ursache für dieses, mehrmals an Herrn Dr. M. konstatierte Verhalten gegenüber solchen α-Sera konnten wir nicht auffinden. Wie w. u. erwähnt, gelangen Versuche mit Trop. pur. und Trop. sulf. nicht.Google Scholar
  38. 1).
    Über das Verhalten des Morphins im Organismus. (A. f. exp. P. u. Ph.50. 1903. p. 453 ff.)Google Scholar
  39. 1).
    Berl. klin. Wochenschr. 1911. Nr. 3.Google Scholar
  40. 2).
    Zeitschr. f. klin. Med. 73. 1911. H. 3/4.Google Scholar
  41. 3).
    Verh. d. Dtsch. Kongr. f. Inn. Med. 28. 1911. p. 231 ff.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1912

Authors and Affiliations

  • R. Metzner
    • 1
  1. 1.Basel

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