Advertisement

Über das Hautsekret der Frösche

  • Ferdinand Flury
Article

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    Die vorliegenden Untersuchungen mußten im August 1914 vorzeitig abgeschlossen werden.Google Scholar
  2. 1).
    Engelmann, zitiert nach A. Ecker und R. Wiedersheim, Anatomie des Frosches, neu bearbeitet von E. Gaupp, 2. Aufl., 3. Abt., S. 547 und 553, Braunschweig 1904. Literatur über Bau und Funktion der Drüsen (Junius Nicoglu, Heidenhain, Calmels, Leydig, Hensche u. a.).—E. Hempelmann, Der Frosch, S. 6, 7 und 128, Leipzig 1908. Umfangreiche Literaturzusammenstellung vgl. Leon Fredericq, Sekretion von Schutz- und Nutzstoffen, im Handbuch der vgl. Physiologie von Hans Winterstein, Bd. II, 2. Hälfte, S. 177, Jena 1910. (Arbeiten von Arnold, Ascherson, Eberth, Heidenhain, Nierenstein, Seeck, Stieda u. a.)Google Scholar
  3. 1).
    Bottard bei E. St. Faust, Tierische Gifte, S. 141 und 144, Braunschweig 1906.—F. Flury, Über das Aplysiengift. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.79, 262 (1915).Google Scholar
  4. 2).
    Emil Abderhalden, Physiologisches Praktikum, S. 210 ff., Berlin 1912. — H. Fühner, Über die angebliche Immunität von Kröten ihrem eigenen Gifte (Hautdrüsensekret) gegenüber. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.63, 375, 378, (1910).— R. F. Fuchs, Physiolog. Praktikum für Mediziner, S. 25 und 54, Wiesbaden 1906.Google Scholar
  5. 1).
    Paul Bert, Venin cutané de la grenouille (rana viridis). Compt. rend. soc. Biol. T. 2, Serie 8, S. 524 (1885).Google Scholar
  6. 2).
    H. Fühner, Über die angebliche Immunität von Kröten ihrem eigenen Gifte (Hautdrüsensekret) gegenüber. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.63, 375, 378 (1910).Google Scholar
  7. 3).
    Abel Dutartre, Sur le venin de la Salamandre terrestre. Compt. rend. des Sciences110, 199 (1890).Google Scholar
  8. 4).
    A. Leroy, zitiert nach Malys Jahresber., Tierchem.39, 487 ff., 499 (1910).Google Scholar
  9. 5).
    Phisalix und Bertrand, Venin des Batraciens. Compt. rend. Ac. des Sciences98, 436 (1884); zitiert nach Malys Jahresber., Tierchem.39, 488 (1910).Google Scholar
  10. 1).
    W. Caspari und A. Loewy, Mediz. Klinik7, 1204; zitiert nach Malys Jahresber.41, 991 (1912).Google Scholar
  11. 2).
    W. Kobert, Lehrbuch der Intoxikationen, II. Bd., 2. Aufl., S. 470, Stuttgart 1906.Google Scholar
  12. 3).
    Hirohashi, Journ. Pharmaceut. Soc. of Japan XII, 1911; zitiert nach Pharm. Praxis11, 331 (1912).Google Scholar
  13. 4).
    H. Fühner, —a. a. O. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.63, 378 (1910).Google Scholar
  14. 5).
    E. Friedberger und A. Seelig, Zur Hämolyse bei den Kaltblütern. Zentralbl. f. Bakteriolog.46, 421 (1908).Google Scholar
  15. 6).
    G. Loisel, Compt. rend. soc. biol.56, 504 (1904); vgl. auch Malys Jahresber.35, 602 (1906).Google Scholar
  16. 7).
    Phisalix, zitiert nach Winterstein, a. a. O. Anatomie des Frosches, neu bearbeitet von E. Gaupp, 2. Aufl., 3. Abt., S. 177. Braunschweig 1904.Google Scholar
  17. 8).
    E. St. Faust, Über Bufonin und Bufotalin, die wirksamen Bestandteile des Krötenhautdrüsensekrets. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.47, 278 (1902).Google Scholar
  18. 9).
    H. Wieland und F. J. Weil, Über das Krötengift. Ber. D. Chem. Ges.46, 3315 (1914). — Friedr. Jos. Weil, Über die Cholsäure und über das Krötengift. Diss. München 1913.Google Scholar
  19. 10).
    John J. Abel and David J. Macht, Two Crystalline Pharmacological Agents obtained from the Tropical Toad, Bufo Agua. J. of Pharmacol. and Experim. Therap.3, 319 (1912).Google Scholar
  20. 1).
    E. St. Faust, Beiträge zur Kenntnis des Samandarins. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 41, 229 (1898) und 43, 84 (1899).Google Scholar
  21. 2).
    F. Netolitzky, Untersuchungen über den giftigen Bestandteil des Alpensalamanders. —Ebenda 51, 118 (1904).Google Scholar
  22. 3).
    E. St. Faust, Über das Crotalotoxin aus dem Gifte der nordamerikanischen Klapperschlange (Crotalus adamanteus). —Ebenda 64, 244 (1911). — Derselbe, Über das Ophiotoxin aus dem Gifte der ostindischen Brillenschlange (Naja tripudians). Ebenda 56, 236 (1907).Google Scholar
  23. 1).
    E. St. Faust, —a. a. O. 64, S. 278 —. — Abel und Macht, a. a. O. Two Crystalline Pharmacological Agents obtained from the Tropical Toad, Bufo Agua. S. 319.Google Scholar
  24. 2).
    H. Fühner, Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 63, 374 (1910).Google Scholar
  25. 1).
    S. Samelson, Über gefäßverengernde und erweiternde Substanzen. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 66, 351 (1911).Google Scholar
  26. 1).
    —a. a. O.. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 66, 319 —.Google Scholar
  27. 1).
    Ransom, Deutsche med. Wochenschr. Nr. 13, 1901; zitiert nach H. Meyer und R. Gottlieb, Exper. Pharmakologie S. 513, 2. Aufl., Berlin und Wien 1911.Google Scholar
  28. 2).
    H. Fühner, —a. a. O.. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 63, 383 (1910).Google Scholar
  29. 1).
    E. Friedberger und A. Seelig, Zur Hämolyse bei den Kaltblütern. I. Ein echtes Hämotoxin im Serum des Frosches. Zentralbl. f. Bakt. 46, 421 (1908); zitiert nach Oppenheimer, Biochemie Bd. II, 1. Hälfte, S. 483 und Malys Jahresber., Tierchemie38, 988 (1908).Google Scholar
  30. 2).
    L. Mazzetti, Hämolytische Wirkung des Serums der Kaltblüter. Zeitschr. f. Immunforsch. u. exp. Ther. 18, 132 (1913). — A. A. Jurgelunas, Zeitschr. f. Hyg. u. Inf.-Krankh. 76, 3. Heft, 1914; zitiert nach Münch. med. Wochenschr. 61, 1081 (1914).Google Scholar
  31. 3).
    H. Fühner, —a. a. O.. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 63, S. 378, —(.Google Scholar
  32. 1).
    Versuche von J. Bang und E. Overton haben gezeigt, daß der Kalkgehalt der benutzten Lösungen von großem Einfluß auf die bei obiger Versuchsanordnung erhaltenen Resultate ist. Das von mir verwendete Wasser war gewöhnliches, ziemlich stark kalkhaltiges Leitungswasser (Verdampfungsrückstand aus 1 l 0,7210 g, hiervon 0,340 g CaO). — J. Bang und E. Overton, Studien über die Wirkungen des Kobragiftes. Biochem. Zeitschr. 31, 243 und 264 (1911) und 34, 430 (1911).Google Scholar
  33. 2).
    Die toten Fische wurden alsbald entfernt.Google Scholar
  34. 1).
    In der Folge bezieht sich die Bemerkung «wirksam» stets auf die Versuche am Kaninchenauge (lokal reizende Wirkung), am isolierten Froschherz (Herbeiführung von systolischem Herzstillstand) und an Kaninchenblutkörperchen (Hämolyse).Google Scholar
  35. 1).
    Außer dem Hautsekret könnten bei vorheriger sorgfältiger äußer Reinigung in dieser Lösung nur Harn oder Darminhalt vorhanden sein. Darmentleerung als Folge der elektrischen Reizung wurde niemals beobachtet. Auch die Verunreinigung des Sekrets durch Harn läßt sich vermeiden, wenn man die Tiere vor der elektrischen Reizung an den Hinterbeinen erfaßt und kurze Zeit festhält. Hierbei kommt es infolge der heftigen Muskelanstrengungen bei den Fluchtversuchen gewöhnlich zu Blasenentleerung.Google Scholar
  36. 1).
    Berechnet aus dem ermittelten Gesamtstickstoff unter Zugrundelegung eines N-Gehaltes von 16%.Google Scholar
  37. 1).
    Hoppe-Seyler, Thierfelder, Chem. Analyse 8. Aufl., S. 303 und 393, Berlin 1909.Google Scholar
  38. 1).
    J. J. Abel und Macht, —a. a. O.. Journ. of Pharm. and Exp. Therap. 3, 334 (1912), vgl. S. 324.Google Scholar
  39. 1).
    Solche Verbindungen stehen nach ihrer pharmakologischen Wirkung den Saponinen und Gallensäuren sehr nahe. Vgl. F. Flury, Über die pharmakologischen Eigenschaften einiger saurer Oxydationsprodukte des Cholesterins. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 66, 221 (1911).Google Scholar
  40. 1).
    O. Schmiedeberg, Über die chemische Zusammensetzung des Knorpels. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.28, 355 (1891).Google Scholar
  41. 2).
    Es kam zuweilen vor, daß die Filtrate vom Bleisulfid unwirksam waren. In solchen Fällen war die wirksame, anscheinend kolloidale Substanz vom Schwefelblei festgehalten worden, konnte aber daraus durch Alkohol wieder extrahiert werden. Das Froschgift wird auch von Tierkohle und Kieselgur adsorbiert.Google Scholar
  42. 1).
    Hoppe-Seyler, Thierfelder, Chem. Analyse 8. Aufl., S. 418, Berlin 1909.Google Scholar
  43. 1).
    Die oben angeführten Befunde zeigen, daß es sich um ein Gift für das tierische Protoplasma handelt und daß die am Tier gemachten Beobachtungen nicht ohne weiteres auf pflanzliche Organismen, wie Bakterien und Schimmelpilze, übertragen werden dürfen.Google Scholar
  44. 1).
    Bei dem Darstellungsgang der von mir aus dem Froschhautsekret isolierten sauren Produkte ist eine Beimengung von Cholesterin, an die man allenfalls denken könnte, ausgeschlossen.Google Scholar
  45. 2).
    Hoppe-Seyler, Thierfelder, a. a. O. Chem. Analyse 8. Aufl., S. 303 und 393, Berlin 1909 S. 315.Google Scholar
  46. 1).
    J. Lifschütz, Der Abbau des Cholesterins in den tierischen Organen. Zeitschr. f. physiol. Chem. 91, 311 (1914).Google Scholar
  47. 2).
    E. St. Faust, —a. a. O.. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 47, 278 und 307 (1902).Google Scholar
  48. 3).
    Wieland und Weil, —a. a. O., S. 3319. —(.Google Scholar
  49. 1).
    F. Flury, Über die pharmakologischen Eigenschaften einiger saurer Oxydationsprodukte des Cholesterins. Arch. f. experim. Path. u. Pharm. 66, 237 (1911).Google Scholar
  50. 1).
    Ältere Literatur vgl. Faust, Über Bufonin und Bufotalin. Arch. f. experim. Path. u. Pharm.47, 278 (1902).Google Scholar
  51. 1).
    Fr. Pröscher, Zur Kenntnis des Krötengiftes. Hofmeisters Beiträge I, S. 555, 1902.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1917

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Flury
    • 1
  1. 1.pharmakologischen Institut der Universität WürzburgWürzburgDeutschland

Personalised recommendations