Die Kumulation der galenischen Präparate aus Folia Digitalis purpurea und aus Folia Digitalis lanata, im Zusammenhang mit ihrem Gehalt an reinen Glykosiden

  • R. A. Hoekstra
Article

Zusammenfassung

Die Kumulation der reinen Glykosidfraktionen aus Digitalis purpurea und aus Digitalis lanata wurde nach 2 Tagen bestimmt. Es zeigte sich, daß in Bezug auf diese Eigenschaft die Glykoside sich folgenderweise reihen lassen: 1. Lanatoxin, 2. Digitoxin, 3. Lanadigin, 4. Bigitalin, 5., 6. und 7.: Gitalin, Lanatalin und Glykosid IV.

Wenn man den Gehalt der galenischen Präparate an diesen Glykosiden kennt, kann man berechnen, wieviel Glykosid aus jedem Präparat nach 2 Tagen noch anwesend sein muß.

Es ergibt sich nun, daß die so erhaltenen Zahlen nicht vollständig übereinstimmen mit den von van Esveld empirisch bestimmten Kumulationswerten; sie geben aber jedenfalls teilweise eine Erklärung für die verschieden starke Kumulation der unvorbehandelten Präparate.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    van Esveld, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1931, Bd. 160, S. 375.Google Scholar
  2. 1.
    Straub, Dtsch. med. Wochenschr. 1922, Nr. 24.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel 1932

Authors and Affiliations

  • R. A. Hoekstra
    • 1
  1. 1.Pharmakologischen Institut der Reichsuniversität UtrechtUtrechtDie Niederland

Personalised recommendations