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Weitere experimentelle Untersuchungen über die Quelle und den Verlauf der intraokularen Saftströmung

IX. Mitteilung. Über den Abfluß des Kammerwassers aus der vorderen Augenkammer
  • Erich Seidel
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Literaturverzeichnis

  1. 1).
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  2. 2).
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  4. 4).
    Lehrbuch der Augenheilk. 3. Aufl. 306.Google Scholar
  5. 5).
    Ann. d'oculistique 154.Google Scholar
  6. 1).
    Archives de Biologie29, 1.Google Scholar
  7. 1).
    Vgl. Th. Leber, l. c. S. 66, desgl. Schwalbe, Lehrbuch der Anatomie der Sinnesorgane. 2. Aufl., S. 176.Google Scholar
  8. 1).
    Ann. d'oculistique154, 146.Google Scholar
  9. 2).
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  10. 3).
    loc. cit. S. 63–69.Google Scholar
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  12. 2).
    Lehrbuch der Augenheilk., 13. Aufl., S. 436, 437, Fig. 134 u. 135.Google Scholar
  13. 3).
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  17. 1).
    l. c. S. 279.Google Scholar
  18. 1).
    Vgl. O. Weiss, Arch. f. Phys.115. 1906. „Schließlich betone ich nochmals, daß nicht die geringste Wahrscheinlichkeit dafür besteht, daß eine Bildung von Humor an bestimmten Stellen und ein Abfließen zu anderen Stellen stattfindet, d. h. daß eine Strömung infolge eines Druckgefälles besteht. Sollte ein solches Gefälle nachgewiesen werden, so wäre ich gewiß erfreut, durch meine Ausführungen zu diesem Fortschritt mit beigetragen zu haben. Solange es nicht nachgewiesen ist, hoffe ich die Wissenschaft von einem ganz fundamentalen Irrtum befreit zu haben.“Google Scholar
  19. 2).
    Ernährung des Auges, S. 62.Google Scholar
  20. 1).
    v. Graefes Archiv104. VII. Mitteil., S. 162.Google Scholar
  21. 2).
    loc. cit. S. 279.Google Scholar
  22. 1).
    Archives de Biologie29, 1. 1914.Google Scholar
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  26. 3).
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  27. 4).
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  28. 5).
    v. Graefes Archiv51, 98–114.Google Scholar
  29. 1).
    Ernährung des Auges, S. 80; desgl. Klin. Monatsbl. f. Augenheilk.65, 31.Google Scholar
  30. 1).
    v. Graefes Archiv41 (I), 276.Google Scholar
  31. 1).
    Abb. 4 (gemalt von Dr. Schlaefke) stellt ein lebensfrisches Schweinsauge dar, in dessen Vorderkammer ein violettes Gemisch von Isaminblau und Lithiumcarmin injiziert wurde, worauf bei einem dem normalen Augendruck beträchtlich unterlegenen Injektionsdrucke ein roter Abfluß durch die episcleralen Venen eintrat; der violette Farbfleck auf der Sclera nahe dem unteren Hornhautrande (Abb. 4) ist dadurch entstanden, daß nach Hcrausziehen der Injektionsnadel aus der Vorderkammer durch den am unteren Hornhautrand gelegenen Stichkanal ein Teil des in die Vorderkammer injizierten violetten Farbstoffgemisches abgeflossen ist.Google Scholar
  32. 1).
    Ernährung des Auges, S. 64, 73.Google Scholar
  33. 1).
    Ernährung des Auges, S. 64.Google Scholar
  34. 1).
    Die Zirkulations- und Ernährungsverhältnisse des Auges. Graefe-Saemisch, Handbuch d. ges. Augenheilk. 2. Aufl., S. 285.Google Scholar
  35. 2).
    v. Graefes Archiv24 (II), 213.Google Scholar
  36. 1).
    Archives d'Ophtalmologie20, 161.Google Scholar
  37. 2).
    v. Graefes Archiv51, 98–114.Google Scholar
  38. 1).
    Hamburger (Über die Ernährung des Auges, 1914, S. 78) behauptet unzutreffenderweise, „daß niemals, trotz tausendfachen Experimentierens, im Inneren einer Iris- oder Ciliarvene (oder des Schlemmschen Kanals) ein Tuschekorn gefunden worden ist bei rationell angestelltem vitalem Versuch (d. h. bei Respektierung der physiologischen Druckhöhe)“. Diese unrichtige Angabe Hamburgers ist um so auffallender, als er zwei Seiten vorher (S. 76 seines Buches) eine Abbildung aus der Arbeit von Nuel und Benoit wiedergibt, (Schnitt durch das Auge eines Hundes nach Injektion eines Tropfens chinesischer Tusche in den Glaskörper 5 Stunden vor der Enucleation), auf der man innerhalb der Ciliarvenen in der Sclera (bezeichnet mit c. S. Schlemmscher Kanal) zahlreiche Tuschekörner sieht, worauf Nuel und Benoit in ihrer Arbeit (S. 188) außerdem noch besonders hinweisen. Vgl. auch die Anmerkung S. 74 in Hamburgers Buch.Google Scholar
  39. 1).
    Daß beim Abfluß des Kammerwassers aus der Vorderkammer außer hydrostatischen Druckdifferenzen auch die osmotische Kraft des Blutes eine gewisse Rolle mitspielen muß, habe ich schon früher betont (v. Graefes Archiv101, 402, 403 Anmerkung). Durch die wichtigen Untersuchungen Hertels (v. Graefes Archiv88, 197,90, 309.104, 149, ferner Heidelberger Kongreßbericht 1918, S. 57 und 1920, S. 73) haben wir die Tatsache kennengelernt, daß durch die Veränderung der osmotischen Kraft des Blutes, sowohl durch Beeinflussung des Elektrolytengehaltes als auch durch Beeinflussung des Quellungsdruckes der Eiweißsole (durch Schilddrüsendarreichung), Druckschwankungen im Auge hervorgerufen werden können. Bei den bestehenden engen physikalischen Beziehungen zwischen Ultrafiltration und Dialyse ist diese Tatsachs ohne weiteres mit den oben geschilderten Befunden vereinbar und erklärlich.Google Scholar
  40. 1).
    Ernährung des Auges, S. 76, 77.Google Scholar
  41. 1).
    Bericht üb. d. 39. Vers. d. Ophthalm. Ges. Heidelberg. S. 123.Google Scholar
  42. 2).
    v. Graefes Archiv66.Google Scholar
  43. 3).
    Münch. med. Wochenschr. 1909, S. 2249, desgl. Bericht über die 42. Vers. der deutschen ophth. Gesellsch. Heidelberg. S. 66.Google Scholar
  44. 4).
    Vgl. C. Hamburger, Ernährung des Auges 1914, S. 96: „Die herrschende Theorie aber, wonach der Abfluß durch Filtration geschehe und die Meinung, daß der Ausführungsgang der Schlemmsche Kanal sei, finden in ihnen (d. h. in den Nigrosinversuchen) nicht den Schatten einer Stütze. Vgl. ferner Hamburger, Klin. Monatsbl.65, 47. 1920: „Denn in diesen 3 Versuchsarten werden die Abflußwege einfach verstopft, was nicht einmal eine Badewanne verträgt, geschweige denn das Auge eines Säugetieres.“ — Es ist wohl kaum notwendig hierauf zu erwidern, daß, um bei dem von Hamburger gewählten Vergleich zu bleiben, eine Badewanne nur dann zum Überlaufen kommt, wenn nach Verstopfen der Ausflußöffnung gleichzeitig ein Zufluß stattfindet, niemals aber bei fehlendem Zufluß das Zustopfen der Ausflußöffnung ein Überlaufen verursachen kann.Google Scholar
  45. 1).
    Bericht über d. 39. Vers. d. Ophthalm. Ges. Heidelberg 1913, S. 124.Google Scholar
  46. 2).
    Vgl. Holmgren, Untersuchungen aus dem physiolog. Institut d. Univers. Heidelberg3, 278; desgl. Dewar u. M'Kendrick, Transact. of the R. Soc. of Edinburgh27, 141.Google Scholar
  47. 1).
    Vgl. Th. Leber, Die Zirkulations- und Ernährungsverhältnisse des Auges. Graefe-Sacmisch, Handb. d. ges. Augenheilk. 2. Aufl. S. 275.Google Scholar
  48. 2).
    Wie ich in Mitteilung VIII auseinandergesetzt habe, werden von einer Tuschelösung die Farbstoffpartikelchen durch kataphoretische Wirkung des elektrischen Stromes zum positiven Pol hin bewegt. Man kann nun feststellen, daß bei Injektion eines Tropfens Tusche in die Vorderkammer oder in den vorderen Glaskörper des lebenden Kaninchens ebenfalls bei der nachfolgenden mikroskopischen Untersuchung dieser Augen eine gewisse Anhäufung von Tusche an der Hornhauthinterfläche stattfindet, daß man aber ein Eindringen der Tusche in die Descemet nicht beobachten kann, weil eben die Tusche im Gegensatz zum Indigcarmin nicht diffusibel ist. Die Anreicherung des Farbstoffes an der hintern Hornhautfläche ist auch hier rein physikalisch bedingt durch die kataphoretische Wirkung des elektrischen Bulbusstromes und hat mit dem physiologischen Abfluß des Kammerwassers daher nichts zu tun. Doch dürfte die kataphoretische Wirkung des elektrischen Stromes auch auf die Verteilung der kolloidalen Tuscheteilchen in der Iris nach vorausgegangener Tuscheinjektion in die Vorderkammer mit von Bedeutung sein. Wie berichtet, findet sich die Tusche besonders intensiv nahe der Irishinterfläche im Irisgewebe angehäuft (vgl. Abb. 10 S. 390). Wie ich gezeigt habe (Bericht über die 42. Vers. der deutschen Opithal. Ges. Heidelberg, S. 54), sind die Epithelzellen der Irisrückfläche der Sitz eines elektrischen Stromes, der in einsteigender Richtung verläuft, d. h. die Zellbasis ist positiv elektrisch gegenüber der Zellkuppe, die sich negativ elektrisch verhält. Hieraus folgt, daß die Tuschepartikel eine Tendenz haben müssen, sich nahe der Basis jener Zellen anzusammeln, wodurch sich die tatsächliche festgestellte Anhäufung der Tusche innerhalb der Iris nahe deren Hinterfläche nach vorausgegangener Injektion des Farbstoffes in die Vorderkammer ungezwungen erklärt.Google Scholar

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© Verlag von Julius Springer 1921

Authors and Affiliations

  • Erich Seidel
    • 1
  1. 1.Aus der Universitäts-AugenklinikHeidelberg

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