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Archiv für Dermatologie und Syphilis

, Volume 100, Issue 1–3, pp 215–254 | Cite as

Beiträge zur Kenntnis der Wassermannschen Reaktion bei Syphilis

  • W. Fischer
Original-Abhandlungen
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Literatur

  1. 1).
    Münch. Med. Wochenschr. 1909. Nr. 19 u. 21.Google Scholar
  2. 1).
    Wir unterscheiden demgemäß 4 Stärkegrade (+, ++, +++, ++++).Google Scholar
  3. 1).
    Entweder werden mit dem Bordet-Gengouschen Verfahren bei diesen Krankheiten verschiedenartige Stoffe nachgewiesen, die wir vorläufig nicht differenzieren können, da sie alle das gleiche physikalische Phänomen (Hemmung der Hämolyse) hervorrufen oder sie sind gleichwertig; dann muß man sie als Produkte des durch verschiedene Infektionen in gleicher Weise umstimmbaren Organismus betrachten und ihnen die für eine bestimmte Infektion spezifische Art absprechen (Gruppen-reaktion). In dem Falle haben sie mit dem Erreger der Krankheit nichts zu tun oder sind wenigstens nicht spezifisch für ihn. Eine Reihe von Tatsachen spricht dafür, daß auch bei der Syphilis der positive Ausfall der Reaktion mit dem Vorhandensein der Spirochaete pallida in keiner Beziehung steht.Google Scholar
  4. 2).
    Zeitschr. f. exp. Path. u. Ther. Bd. 5.Google Scholar
  5. 1).
    Berl. klin. Wochenschr. 1909. Nr. 4.Google Scholar
  6. 1).
    l. c. Berl. klin Wochenschr. 1909. Nr. 4.Google Scholar
  7. 2).
    Med. Klinik. 1909. Nr. 4.Google Scholar
  8. 3).
    Med. Klinik. 1909. Nr. 7.Google Scholar
  9. 1).
    Zeitschr. f. ärztl. Fortb. 1909. Nr. 7.Google Scholar
  10. 1).
    Deutsch. med. Wochenschr. 1909. Nr. 26.Google Scholar
  11. 1).
    Spritzkur=8 bis 10 Injektionen von Hydrarg. salicyl. in Zwischenräumen von 5–6 Tagen. Schmierkur=5–6 Touren. Zur Vereinfachung sind die Salizylquecksilberinjektionen einfach als Injektionen angegeben.Google Scholar
  12. 1).
    Demgegenüber reagierten 5 weitere Fälle von Gehirnlues und 2 Fälle von Rückenmarkslues positiv. Blumenthal und Roscher sahen in 2 Fällen von Hirnlues nach Einleitung der Behandlung die anfänglich negative Reaktion positiv werden, ob dies mit der Therapie zusammenhängt, erscheint zweifelhaft, vielleicht liegen auch hier temporäre Schwankungen vor. Ein Fall von mir blieb dauernd negativ.Google Scholar
  13. 1).
    Berliner klinische Wochenschr. 1909. Nr. 26. Wenn von anderer Seite bei dieser Gelegenheit die Praktiker vor zu häufigen Untersuchungen während der Kur gewarnt wurden, weil sie dadurch ein vollkommen schiefes Bild vom Wesen der Reaktion bekämen, so scheint das nicht recht verständlich. Der Praktiker hat im Gegenteil das Recht, zu verlangen, daß ihm auch die Grenzen der Methode bekanntgegeben werden, um mit eigener Kritik urteilen zu können. Im Sinne der Patienten ist es allerdings vollkommen berechtigt, wenn man einer zwecklosen Häufung der Reaktionsprüfung entgegentritt.Google Scholar
  14. 1).
    Höhne (Dermat. Zeitschr. 1909. Nr. 5) gibt ohne Rücksicht auf das Stadium nach der Infektion 43·5%, Citron (Med. Klin. 1909, Nr. 3) nahezu 50% an. Pürkhauer fand von 116 Fällen mit primären und sekundären Erscheinungen nach der Kur 65% negativ. Ich berechnete bei den primären Fällen 85% und den sekundären 46%, was den Pürkhauerschen Zahlen entspricht.Google Scholar
  15. 2).
    Berl. klin. Wochenschr. 1909. Nr. 13.Google Scholar
  16. 1).
    Med. Klinik. 1908. Nr. 9.Google Scholar
  17. 2).
    cf. Tabelle III meiner Arbeit „Über die Bewertung etc.” Med. Klinik. 1909. Nr. 4.Google Scholar
  18. 1).
    Ein Patient hatte bald nach der beendigten Schmierkur ein Rezidiv am anderen Bein, reagierte aber auch diesmal negativ. Er hatte sich vor 25 Jahren infiziert und machte seit 19 Jahren schon ulzerierte Rezidive durch, hatte nie Hg bekommen, nur JK und wurde auf unserer Abteilung der ersten Schmierkur unterworfen.Google Scholar
  19. 1).
    Nach 7 Monaten Auftreten eines kleinen luetischen Ulkus am Rande der Narbe, aber negative Reaktion.Google Scholar
  20. 1).
    Anm. bei d. Korr.: Mitte Nov. VIII. Reaktion —; ohne besondere klinische Besserung. Auch mit dem von Wechselmann jüngst angegebenen Verfahren (Zeitschrift f. Immunitätsf. u. exp. Therapie, Bd. III, H. 5) konnte keine positive Reaktion erzielt werden.Google Scholar
  21. 1).
    Münch. Med. Wochenschr. 1909. Nr. 14.Google Scholar
  22. 2).
    Med. Klin. 1908. Nr. 35.Google Scholar
  23. 1).
    Diese werden von verschiedenen Autoren überhaupt als negativ betrachtet und kommen auch für uns diagnostisch gar nicht in Betracht, bei sicherer Lues kann man sie wohl immerhin zu Vergleichen heranziehen.Google Scholar
  24. 1).
    Als besonders bemerkenswsrt verweise ich auf das im Kapitel Lues II gegebene Krankenblatt des Pat. M., der trotz wiederholter Latenzkuren fast dauernd positiv reagierte. In der vorstehenden Tabelle XII ist er unter Nr. 3 geführt.Google Scholar
  25. 1).
    Med. Klinik 1909, Nr. 46 (Anm. b. d. Korr.).Google Scholar
  26. 1).
    Hinrichs (Med. Klinik. 1908. Nr. 35) hat z. B. gerade bei der malignen Syphilis ein schnelles schwinden der Reaktion nach Abheilung und Therapie gesehen; auch wir konnten in einigen Fällen dies konstatieren, allerdings gestattet dieses Schwinden keine prognostisch günstigen Schlüsse. (2 Fälle eigener Beobachtung.)Google Scholar
  27. 2).
    Berl. klin. Wochenschr. 1909. Nr. 4.Google Scholar
  28. 1).
    Eine Anzahl von Fällen scheiden hier auf Grund mangelhafter anamnese aus.Google Scholar
  29. 1).
    Deutsch. Med. Wochenschr. 1907. Nr. 32.Google Scholar
  30. 2).
    Wien. Med. Wochenschr. 1908. Nr. 12.Google Scholar
  31. 3).
    Berl. Klin. Wochenschr. 1909. Nr. 12.Google Scholar
  32. 4).
    Wien. Klin. Wochenschr. 1908. Nr. 36.Google Scholar
  33. 5).
    Münch. Med. Wochenschr. 1908. Nr. 48.Google Scholar
  34. 1).
    Med. Klinik. 1908. Nr. 30.Google Scholar
  35. 2).
    Berl. Klin. Wochenschr. 1908. Nr. 43.Google Scholar
  36. 3).
    Deutsch. Med. Wochenschr. 1909. Nr. 15.Google Scholar
  37. 1).
    Deutsch. Med. Wochenschr. 1907. Nr. 29.Google Scholar
  38. 2).
    Deutsch. Med. Wochenschr. 1907. Nr. 50.Google Scholar
  39. 3).
    Monatschr. f. Psych. u. Neur. Bd. 42.Google Scholar
  40. 1).
    Berl. Klin. Wochenschr. 1908. Nr. 39.Google Scholar

Copyright information

© Wilhelm Braumüller 1910

Authors and Affiliations

  • W. Fischer
    • 1
  1. 1.dermatologischen Abteilung des Rudolf Virchow-Krankenhauses zu BerlinBerlinDeutschland

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