Advertisement

Klinische Wochenschrift

, Volume 8, Issue 36, pp 1669–1670 | Cite as

Zur Frage der Experimentellen Bartonellenanämie

  • B. Klein
  • P. Soliterman
Kurze Wissenschaftliche Mitteilungen
  • 8 Downloads

Schlußfolgerungen

1.

  1. 2.

    Es hat sich als möglich gezeigt, dieBartonellen von der Ratte auf Kaninchen und Meerschweinchen zu übertragen. Die Übertragung kann durch gleichzeitige Einspritzung von bartonellenhaltiger Leber und Typhuskulturen erzielt werden. Die Milzexstirpation ist dazu nicht notwendig, da die Typhusbakterien eine Herabsetzung der Widerstandsfähigkeit der Versuchstiere gegen Bartonellen hervorrufen können.

     
  2. 3.

    Es gelang uns, die Rattenbartonellen bei Meerschweinchenin 5, bei Kaninchenin 3 fortgesetzten Generationen von Tier zu Tier zu überimpfen.

     
  3. 4.

    Die Möglichkeit fortgesetzter Tierpassagen durch Kaninchen und Meerschweinchen bestätigt die parasitäre Natur der Bartonellen, welche als Mikroorganismen und nicht als degenerative Zellenveränderungen angenommen werden müssen.

     

Literatur

  1. (Siehe beiKikuth, Münch. med. Wschr.1918 Nr 37).Google Scholar
  2. M.Mayer, Klin. Wschr.1928, Nr 50.Google Scholar
  3. V.Schilling undMartin, Klin. Wschr.1928, 1167.Google Scholar
  4. V.Schilling, Klin. Wschr.1928, Nr 17;1929, Nr 2.Google Scholar
  5. H.Mayer, Zbl. Bakter. I Orig. 110, H.6/8.Google Scholar
  6. Cl.Schilling undNeumann, Klin. Wschr.1929, Nr 15.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1929

Authors and Affiliations

  • B. Klein
    • 1
  • P. Soliterman
    • 1
  1. 1.Bakteriologischen Institut in KiewUdSSR

Personalised recommendations