Albrecht von Graefes Archiv für Ophthalmologie

, Volume 142, Issue 4, pp 453–458 | Cite as

Fetaler Hydrophthalmus bei amniogener Mißbildung der Orbita

  • E. Purtscher
Article
  • 14 Downloads

Zusammenfassung

Bei einem totgeborenen 6 Monate alten Fetus bestand eine amniogene Schädelmißbildung (Exencephalie und schräge Gesichtsspalte rechts). Während das linke Auge normal entwickelt war, fand sich rechts ein Hydrophthalmus, der sein Entstehen einem Sekundärglaukom durch Stauung der Orbitalvenen verdankte. Daneben zeigte das rechte Auge aber auch deutliche Zeichen einer Wachstumshemmung.

Die Natur hat uns hier durch die Abschnürung des orbitalen Gewebes mit einem Amnionstrang gleichsam ein Experiment vorgeführt, welches die Entstehung eines reinen Mikrophthalmus (Entwicklungshemmung durch Ernährungsstörung?) und dessen sekundäre Ausdehnung zu einem Hydrophthalmus durch intraokuläre Drucksteigerung zeigt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Schrifttum

  1. Elschnig Graefes Arch.92, 101 (1916).Google Scholar
  2. Larsson Acta ophthalm. (Køvenh.)3, 207 (1926).Google Scholar
  3. Sattler: Der pulsierende Exophthalmus.Graefe-Saemischs Handbuch der gesamten Augenheilkunde, 2. Aufl. 1920.Google Scholar
  4. Seefelder-Wolfrum Graefes Arch.63, 430 (1906).Google Scholar
  5. Speciale-Cirincione Ann. Ottalm.45, 161 (1917).Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1941

Authors and Affiliations

  • E. Purtscher
    • 1
  1. 1.Aus der Universitäts-Augenklinik GrazAustria

Personalised recommendations