Klinische Wochenschrift

, Volume 6, Issue 2, pp 57–59 | Cite as

Erfahrungen über die Desensibilisierende Behandlung des Heufiebers

  • L. Farmer Loeb
  • H. Petow
Originalien

Zusammenfassung

  1. 1.

    Bei der spezifischen Desensibilisierung erhielten wir bei denjenigen Patienten, die ihr Heufieber im Mai und Juni haben, sehr gute therapeutische Resultate mit einem Pollengemisch aus (Poa pratensis, Dactylis glomerata, Phleum pratense, Agrostis alba, Anthoxanthum odoratum). Desensibilisierung mit nur einem Gras war in der Mehrzahl der Fälle nicht ausreichend. Bei denjenigen Patienten, deren Anfälle auch noch später auftreten, muß man nach weiteren auslösenden Pollenarten suchen, um auch hiermit zu desensibilisieren.

     
  2. 2.

    Das Ergebnis der unspezifischen Desensibilisierung mit Wittepepton war nicht ganz so befriedigend. Die Wirkung des Peptons war nicht so lange anhaltend wie die der Pollenextrakte. Wir mußten diese Behandlung deshalb auch während der Pollenzeit fortsetzen, und zwar ist es ratsam, dann jeden 2. oder 3. Tag eine Injektion zu machen. Man sollte auch mit dieser Behandlung möglichst vor Eintritt stärkerer Symptome beginnen, da das therapeutische Ergebnis bei erst spät behandelten Patienten schlecht war.

     

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Literatur

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1927

Authors and Affiliations

  • L. Farmer Loeb
    • 1
  • H. Petow
    • 1
  1. 1.I. Medizinischen Universitäts-Klinik der CharitéBerlin

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