Brauchbarkeit der Luminescenz-Analyse für die Feststellung der Totenstarre bei Fischen

  • H. Wittfogel
Originalarbeiten
  • 13 Downloads

Zusammenfassung

Es wird die Brauchbarkeit der Luminescenz-Analyse für eine zuverlässige Feststellung der Totenstarre bei Fischen nachgewiesen. Bei allen eindeutig in Totenstarre befindlichen frischen Fischen, bei während der Totenstarre seegefrosteten Fischen oder Filets aus ihnen luminesciert die Muskulatur auf Quer- oder Anschnitt deutlich bläulich-weiß. Hat Frischfisch nach Zeiten der Eislagerung die Totenstarre durchlaufen, fehlt diese bläulich-weiße Luminescenz. Auch landgefrostete Fische und Fischfilets lassen sie vermissen. Wurde seegefrostetes Fischfilet aufgetaut, umgepackt und alsbald erneut tiefgefroren, bleibt die bläulich-weiße Luminescenz meist erhalten. Bisweilen fehlt sie jedoch dort oder ist ungleichmäßig intensiv, selbst bei Filets oder Filetteilen der gleichen Packung. Das Fettgewebe von Fettfischen leuchtet unter der Analysen-Quarzlampe zitronengelb auf. Diese gelbe Luminescenz verstärkt sich bei längerer Tiefkühllagerung.

Es wird dieses erstmalig hier im Zusammenhang mit der Totenstarre als Fischfrischemerkmal beschriebene bläulich-weiße Milchsäure-Luminescenz-Phänomen diskutiert und angeregt, den Nachweis desselben in die offiziellen Analysen-Methoden von Frostfisch-Standards mitaufzunehmen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag 1967

Authors and Affiliations

  • H. Wittfogel
    • 1
  1. 1.Nebenstelle Cuxhaven des Staatl. Veterinäruntersuchungsamtes StadeGermany

Personalised recommendations