Archives of Gynecology and Obstetrics

, Volume 242, Issue 1–4, pp 312–313 | Cite as

Lokalrezidive nach Organerhaltung beim Mammakarzinom. Eine Analyse

  • M. Bauer
  • D. V. Fournier
  • F. Kubli
  • H. Schmid
  • K. Göhring
Kapitel 3: Onkologie Freie Wissenschaftliche Vorträge: Mammakarzinom — Operation, Chemotherpaie, Rezeptoren
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Zusammenfassung

Die Häufigkeit lokaler Rezidive nach organerhaltender Behandlung des Mammakarzinoms war in unserem Kollektiv mit 3,8% gering bei einer mittleren Beobachtungszeit von 45 Monaten. Die Diagnostik des Lokalrezidives ist durch postoperative und radiatiobedingte Narbenfibrosen und Fibrosen sowie Verkalkungsstrukturen im Mammogramm erheblich erschwert. Hilfreich ist sicherlich die Tatsache, daß mammographisch entdeckte Primärtumoren zumeist auch eine radiologische Diagnostik des Rezidivs ermöglichen. Besonderes Augenmerk muß bei der Nachsorge auf das Tumorbett gerichtet werden, da sämtliche Lokalrezidive vom Tumorbett ihren Ausgang nahmen. Schließlich sind nicht sicher im Gesunden entfernte Tumoren und Patienten mit Lymphknotenbefall als Risikopatienten für Lokalrezidive anzusehen.

Copyright information

© Springer-Verlag 1987

Authors and Affiliations

  • M. Bauer
    • 1
  • D. V. Fournier
    • 1
  • F. Kubli
    • 1
  • H. Schmid
    • 1
  • K. Göhring
    • 1
  1. 1.(Heidelberg)

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