Klinische Wochenschrift

, Volume 14, Issue 43, pp 1540–1542 | Cite as

Beitrag zur Methodik der Bestimmung des „Leicht Abspaltbaren“ Eisens im Serum und Einige Klinische Ergebnisse

  • Eduard Roosen-Runge
Originalien

Zusammenfassung

Es wird in Kürze der Stand des Untersuchungsverfahrens bei der Erforschung des „leicht abspaltbaren“ Eisens im Serum besprochen, sowie die ungeklärte und schwierige Lage der klinischen Bearbeitung dieses Gebietes im allgemeinen dargelegt. Es folgt eine Schilderung der bei der eigenen Arbeit verwandten Barkanschen Methode und der mit ihr gemachten Erfahrungen.

Aus der Darstellung der Ergebnisse und den Tabellen am Schluß, die einen Überblick über Untersuchungsweise und klinische Befunde der verschiedenen Untersucher bieten sollen, geht ein widerspruchsvolles Bild hervor, aus dem auch auf die Schwierigkeit und teilweise Unzuverlässigkeit der Methoden geschlossen werden darf. Die hohe Fehlergrenze, die ich mit der Barkanschen Methode hatte, zeigt dasselbe.

Im übrigen darf man wohl aus den Zusammenstellungen folgern, daß zwischen dem Serumeisen und dem Blutfarbstoff kein unmittelbarer Zusammenhang besteht, ein Schluß, zu dem sowohl Kliniker, wie Chemiker auch im einzelnen schon gekommen sind, der jedoch nicht unwidersprochen ist.

Herrn Prof.Schottmüller danke ich für die Überlassung des erforderlichen Materials an seiner Klinik, Herrn Prof.Schumm für die freundliche Überlassung eines Arbeitsplatzes und seine liebenswürdige Unterstützung meiner Arbeit, sowie Fräulein Dr.Mertens und den Herren Dr.Budelmann und Dr.Dohmen für ihre freundliche Hilfsbereitschaft.

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1935

Authors and Affiliations

  • Eduard Roosen-Runge
    • 1
    • 2
  1. 1.II. Medizinischen Universitätsklinik u. Poliklinik HamburgDeutschland
  2. 2.Physiologisch-chemischen Abteilung des Physiologischen Universitäts-Instituts HamburgDeutschland

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