Advertisement

Klinische Wochenschrift

, Volume 17, Issue 34, pp 1186–1188 | Cite as

Untersuchungen Über die Möglichkeit der Tuberkuloseübertragung Durch Kinder

  • A. Viethen
Originalien
  • 9 Downloads

Zusammenfassung

  1. 1.

    Bei 140 tuberkulösen Kindern häufig vorgenommene Kehlkopfabstriche wurden auf Nährböden verarbeitet.

     
  2. 2.

    Nur bei Kleinkindern (23 Fälle) mit ausgedehnten großen Infiltrierungen konnten auf diese Weise Erreger gezüchtet werden, nicht dagegen bei solchen, die nur tuberkulin-empfindlich oder an Bronchialdrüsentuberkulose (evtl. auch an kleinen perihilären Infiltrierungen) erkrankt waren (42 Fälle).

     
  3. 3.

    Auch bei 73 Schulkindern mit inaktiven Primärherdresten, Bronchialdrüsentuberkulose und mit nichtfieberhaften Infiltrierungen blieben alle Larynxuntersuchungen — bis auf zwei besonders gelagerte Fälle — negativ.

     
  4. 4.

    Die Gefahr der Übertragung der Tuberkulose besteht nicht bei allen tuberkulösen Kindern, die durch Untersuchung des Magensaftes mit Hilfe des Tierversuches als Bacillenausscheider neu erkannt worden sind, sondern nur bei jenen, die auch im Larynxabstrich nachweisbar Erreger haben. Da dies nur beiKleinkindern mit ausgedehnten tuberkulösen Infiltrierungen der Fall ist, sind nur derartige Fälle als ansteckend zu betrachten und abzusondern. Selbstverständlich gilt dies auch für alle Kinder mit Zerfallserscheinungen in den Lungen.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Fanconi, Schweiz. med. Wschr.1932, Nr 42Google Scholar
  2. 1a.
    Gegen Tbk.1931, Nr 12.Google Scholar
  3. 2.
    A.Viethen, Über Tuberkulose der Kinder. Beih. z. Jb. Kinderheilk.1932, H. 34.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1938

Authors and Affiliations

  • A. Viethen
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik Freiburg i. Br.Deutschland

Personalised recommendations