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Klinische Wochenschrift

, Volume 17, Issue 39, pp 1370–1372 | Cite as

Über die Verwendung der Pallida-Reaktion Nach Gaehtgens für die Serologische Luesuntersuchung des Liquor Cerebrospinalis

  • Th. M. Vogelsang
Originalien

Zusammenfassung

Die Pallida-R. nachGaehtgens hat sich auch für die Liquoruntersuchung als eine sehr brauchbare Methode mit großer Empfindlichkeit und genügender Spezifität erwiesen.

Vergleichende Untersuchungen an 550 Liquoren ergaben, daß die Pallida-R. eine fast ebenso große Empfindlichkeit wie die Meinicke-Klärungs-R. II und eine größere Empfindlichkeit als die WaR. und die Müller-Ballungs-R. II hat. Die besten diagnostischen Ergebnisse bei Liquoren mit Anhalt für Lues lieferte die Meinicke-R. mit 49,8%; ihr folgte die Pallida-R. mit 47,6%, hierauf die WaR. mit 46,7% und zuletzt die Müller-R. mit 42,3%.

Die Spezifität der Pallida-R. war ungefähr ebensogut als bei der WaR., aber weniger ausgeprägt als bei der Meinicke-R. und der Müller-R. Die meisten unspezifisch positiven Reaktionen wurden bei der Pallida-R. und der WaR. mit 1,86% beobachtet, dann folgte die Müller-R. mit 0,62% und zuletzt die Meinicke-R. mit 0,31%.

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1938

Authors and Affiliations

  • Th. M. Vogelsang
    • 1
  1. 1.Sero-Bakteriologische AbteilungDr. F. G. Gades Pathologisch-Anatomischem Laboratorium in BergenNorwegen

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