Advertisement

Klinische Wochenschrift

, Volume 16, Issue 45, pp 1577–1580 | Cite as

Zur Ätiologie der Pemphiguskrankheiten

  • Adolpho Lindenberg
Originalien

Zusammenfassung

  1. 1.

    Es wird über Versuche berichtet, die den Zweck hatten, die infektiöse Natur der Pemphiguskrankheiten nachzuweisen.

     
  2. 2.

    Die Versuche gelangen durch Einimpfung von Blut bzw. Serum und Harn. Bei Kaninchen und Meerschweinchen intratestikulär, intraperitoneal und subdural. Auch in Passagen (bisher bei den fünften) durch dieselbe Inoculationsmethode.

     
  3. 3.

    Die verschiedenen Pemphigustypen verhielten sich gleichmäßig gegenüber dem Tierpemphigus ohne Unterschiede des klinischen und des histologischen Bildes.

     
  4. 4.

    Der experimentelle Pemphigus ist vom humanen insofern verschieden, als bei ihm die vegetierende Reaktionsweise vorherrscht.

     
  5. 5.

    Die Übertragung durch das Blut und die Fernwirkung der Infektion scheinen dem Blute die Hauptrolle in der Pathogenese des Pemphigus zuzuschreiben.

     
  6. 6.

    Der experimentelle Pemphigus erlaubt keinen Unterschied unter den Pemphigusvarietäten anzunehmen, die Ausbreitungstendenz desFogo selvagem rechtfertigt aber eine Sonderstellung des Pemphigus foliaceus.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Hudelo,Pemphigus, Nouvelle Pratique Dermatologique, Tom IV.Google Scholar
  2. Riecke,Pemphigus im Handb. d. Haut- u. Geschlechtskrankheiten v.Jadassohn 7/2.Google Scholar
  3. Urbach u.Wolfram, Klin. Wschr.1936, 1479.Google Scholar

Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1937

Authors and Affiliations

  • Adolpho Lindenberg
    • 1
  1. 1.Dermatologischen Klinik der Santa Casa de São PauloBrasilien

Personalised recommendations