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Die gerichtsmedizinische Fleckenuntersuchung durch Typenbestimmung

I. Über schwer nachweisbare Typeneigenschaften in Flecken, besonders im Hinblick auf den Nachweis von Typus A2B in Blutflecken
  • Frederik Therkelsen
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Zusammenfassung

Es wird über einige experimentelle Untersuchungen zum Nachweis von Typus A2B in Blutflecken berichtet, wobei die Kurven, die nach Absorptionsversuchen mit einander entsprechenden Mengen Blutaufschwemmungen, Extrakten und Fleckensubstanz von Blut des Typus A2B hergestellt werden, miteinander verglichen werden. Diese Kurven werden wiederum mit den mit A2B-Blut ebenso hergestellten Kurven verglichen. Die Versuche zeigen, daß man selbst, wenn die Absorption für den B-Receptor kräftig ist, die Diagnose Typus B aus Blutflecken nicht stellen kann, da der Fleck sehr wohl einen nicht nachgewiesenen A2-Receptor dennoch enthalten kann.

Es werden ferner andere, schwer nachweisbare Typen besprochen, nämlich Typus O und die Typen M, N und MN. Es wird betont, daß man bei der Typenbestimmung von Flecken von Exkreten und Sekreten auch dem Phänomen „Ausscheider“ und „Nichtausscheider“ Rechnung tragen muß.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1934

Authors and Affiliations

  • Frederik Therkelsen
    • 1
  1. 1.Gerichtsmedizinischen Institut der Universität KopenhagenDänemark

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