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Klinische Wochenschrift

, Volume 15, Issue 37, pp 1315–1319 | Cite as

Zur Physik und Technik des Elektrochirurgischen Schneidens

  • G. Spiegler
  • E. Wolf
Originalien

Zusammenfassung

Es wird mit Hilfe zahlreicher Untersuchungen festgestellt, welchetechnischen Kriterien den guten Schneideapparat kennzeichnen. Die Untersuchungsmethoden werden angegeben, die es gestatten, einobjektives Urteil über die Eignung eines elektrochirurgischen Apparates für guten Schnitt zu gewinnen.

Zusammenfassend kann ausgesagt werden, daß die Eignung eines Apparates für einen guten Schnitt vor allem eine Erregerfunkenzahl von einigen 10000 in der Sekunde, also engste Funkenstreckendistanz, die Lieferung einer spezifischen Leistung von mindestens 10, besser 15 Watt pro Quadratmillimeter aktiver Schneideelektrodenoberfläche über lange Zeit, und zwar in Widerstände zwischen 100 und 1000 Ohm, und völlige Faradisationsfreiheit erfordert. Je nach dem beabsichtigten Verwendungszweck ergibt sich das Besteck und daraus die erforderliche Gesamtleistung in Watt. Wenn für Zwecke der „großen Chirurgie“ großflächige und rasche Koagulation benötigt wird, so muß der Apparat gleichzeitig bei verringerter Funkenzahl, also weiter Funkenstreckendistanz, eine Leistung von 400–900 Watt abgeben können (Keysser).

Es werden die an die Regulierung zu stellenden Forderungen besprochen. Die Prüfmethoden werden beschrieben. Es wird auf das beim Unter-Wasserschnitt entstehende explosible Gas nachdrücklich aufmerksam gemacht.

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1936

Authors and Affiliations

  • G. Spiegler
    • 1
  • E. Wolf
    • 1
  1. 1.Staatlich autorisierten Röntgentechnischen Versuchsanstalt in WienDeutchland

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