Klinische Wochenschrift

, Volume 12, Issue 44, pp 1725–1727 | Cite as

Fermentuntersuchungen bei Glykogenspeicherkrankheit

  • W. Hertz
Originalien
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Blut-, Urin- und Organuntersuchungen von Beumer und Loeschke4, 13, Unshelm7, KIMMELSTIEL9 und Verf.5 stellen das Vorhandensein von mehr oder weniger reichlichen Diastasemengen bei Glykogenspeicherkrankheit fest. Ein allgemeiner Fermentmangel liegt nicht vor. Ob in manchen Fällen bestimmte Organe einen solchen Mangel aufweisen, bedarf weiterer Untersuchung mit einwandfreien Methoden.

     
  2. 2.

    Der von Unshelm untersuchten Möglichkeit einer besonderen Bindung des Glykogens an Eiweiß und der von Kimmelstiel erwähnten Hypothese über das Vorhandensein heterotyper Zucker und ihrer Polymere (Schlubach-Flörsheim10) wird eine neue Arbeitsweise hinzugefügt: Die Untersuchung der gebundenen und löslichen Amylasen der Leber, wie sie von WillstÄtter für Leukocyten angegeben wurde.

     
  3. 3.

    Die Glykolyse im Blute der Glykogenspeicherkrankheit ist in normalem Maße vorhanden (van Creveld, Verf.).

     
  4. 4.

    Im eigenen Falle von Glykogenspeicherkrankheit waren die Lipasen im Serum vermehrt, und zwar durch chinin-resistente Leberlipasen. Die Serumeigenlipase war wenig verändert (Heydrich-Verf.).

     

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1933

Authors and Affiliations

  • W. Hertz
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik Halle a. S.Deutschland

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