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Klinische Wochenschrift

, Volume 11, Issue 22, pp 942–945 | Cite as

Untersuchungen über die Anreicherung von im Blute Kreisenden Farbstoffen in Hautquaddeln

Ein Beitrag zur Frage der ikterischen Hautschrift
  • D. Adlersberg
  • A. Perutz
Originalien

Zusammenfassung

Es wurde in systematischer Weise bei Mensch und Tier die Bedingung für den Übertritt von körpereigenen und körperfremden Farbstoffen in die Quaddel geprüft. Von entscheidender Bedeutung ist einerseits die chemische Konstitution des Farbstoffes, seine Konzentration im Blute, andererseits der Eiweißgehalt der Quaddel. Substanzen, welche eine stark lymphagoge oder exsudative Wirkung entfalten (Morphin-Jadassohn und Histamin-Klein), reichern am stärksten, die meisten eingespritzten Eiweißkörper (Pepton, Aolan, Eigenserum) schwächer Farbstoffe an. Schwach lymphagog wirkende Mittel (Adrenalin, Pituitrin) sind trotz ihrer Gefäßkomponente weniger anreicherungsfähig, während physiologische Kochsalzlösung und auch das gefößdilatierende Coffein keinen Übertritt des Farbstoffes veranlassen.

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1932

Authors and Affiliations

  • D. Adlersberg
    • 1
  • A. Perutz
    • 1
    • 2
  1. 1.I. Medizinischen UniversitätsklinikÖsterreich
  2. 2.II. Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten des Mariahilfer Ambulatoriums und Spitals in WienÖsterreich

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