Zum Chemismus der sogenannten Kalkseifenknötchen

  • H. Klauer
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Zusammenfassung

An Hand chemischer Untersuchungen wird gezeigt, daß die Bezeichnung „Kalkseifenknötchen“ für knötchenartige weißliche Gebilde, die fest auf der Oberfläche oder an der Wandung verschiedener Organe fauler Leichen zu finden sind, nicht generell angewendet werden kann. Diese Gebilde bestehen häufig zum allergrößten Teil aus Tyrosin und wechselnden Mengen Leucin. Kalkseifen sind ihnen nur als Verunreinigungen in ganz geringer Menge beigemengt.

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Copyright information

© Springer-Verlag 1942

Authors and Affiliations

  • H. Klauer
    • 1
  1. 1.Institut für Gerichtliche Medizin und Kriminalistik der Universität Halle a. d. S.Deutschland

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