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Über das Vorkommen eines acetylcholinartigen Körpers in den Skeletmuskeln. IV. Mitteilung

  • F. Plattner
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Zusammenfassung

Bei eserinisierten Katzen wurde die Zunge exstirpiert und in der Medianlinie gespalten. Der N. lingualis oder der N. hypoglossus einer der beiden Zungenhälften wurde faradisch gereizt. Die Bestimmung der Menge der acetylcholinartigen Substanz in beiden Zungenhälften ergab, daß nur die Lingualisreizung eine Vermehrung dieser Substanz in der betreffenden Zungenhälfte bewirkt; nach Hypoglossureizung zeigt sich kein Unterschied zwischen dem Acetylcholinwert der „gereizten“ Hälfte und dem der Kontrollhälfte.

Daraus wird geschlossen, daß nur die parasympathischen Gefäßnervenfasern einen Einfluß auf die Produktion der acetylcholinartigen Substanz des Muskels besitzen und daß diese Substanz daher aller Wahrscheinlichkeit nach dem parasympathischen Innervationsapparat der Muskelblutgefäße entstammt.

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© Verlag von Julius Springer 1933

Authors and Affiliations

  • F. Plattner
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität InnsbruckÖsterreich

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