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Diencephale Reizsymptome am Körperstamm; Beziehungen derselben zu Bewegungseüekten im Gesicht und an den Extremitäten

  • W. R. Heß
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Zusammenfassung

In Fortsetzung früherer Mitteilungen über die Lokalisation von motorisch wirksamen Reizstellen im Zwischenhrin werden die Beobachtungen betreffend Augen, Kopf und Körper zusammengestellt. Bei Gruppierung nach Horiziontalebenen zeigt sich wieder eine typische Häufung der aktiven Stellen in engerem Bereich, von wo aus die Zahl nach oben und unten stetig und ziemlich rasch abnimmt. In der Horizontalausdehnung (innerhalb der einzelnen Ebene) ist das Gebiet der wirksamen Punkte fleckartig begrenzt, und zwar im hinteren Abschnitt des Zwischenhirnes. — Nach der absoluten Zahl stehen die Reizwirkungen auf den Kopf im Vordergrund. Bei den Bulbi erstreckt sich die Reizwirkung in der Regel auf beide Seiten (im Unterschied zu den Lidern und Extremitäten). Zwischen Bulbi und Kopf bestehen regulierte Beziehungen. Auch Kopf und Körper sind im Zusammenhang, der in einer Abhängigkeit von der Reizdosierung zum Ausdruck kommt. Ein experimenteller Nebenbefund ist die Feststellung, daß im N. oculomotorius keine afferenten (proprioceptiven) Fasern verlaufen, welche für den binokulären Blickmechanismus Bedeutung haben.

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© Verlag von Julius Springer 1940

Authors and Affiliations

  • W. R. Heß
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität ZürichSchweiz

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