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Über die mathematischen Grundlagen einer Spannungstheorie der elektrischen Nervenreizung

  • Hans Schaefer
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Zusammenfassung

Es wird eine mathematische Formel für Nervenreizung mit Gleichstrom, Kondensatorstößen und Wechselstrom gegeben. Dabei wird der Nerv als ein Kondensator mit Nebenschluß aufgefaßt, der aus der Reizstromquelle über einen Widerstand auf Schwellenspannung aufgeladen wird. Der äußere Ausdruck dieser Aufladung ist der Katelektrotonus. Die erhaltene Gleichung für die notwendige Schwellenspannung bei Reizung mit verschiedenen Kondensatoren, Wechselstrom und rechteckigen Stromstößen enthält keine Parameter, sondern nur physikalisch sinnvolle und meßbare Größen. Auch auf marklose Nerven sind die Gleichungen anwendbar. Die Verbindung zwischen Kondensator- und Gleichstromreizung wird durch einen Umrechnungsfaktor hergestellt, welcher der Zeitkonstanten des Chronaxiekondensators zugefügt werden muß, um die Chronaxie zu ergeben. Die Gültigkeit der Gleichungen für den Verlauf des katelektrotonischen Potentials wird durch Kathodenstrahloszillographie erwiesen.

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© Verlag von Julius Springer 1936

Authors and Affiliations

  • Hans Schaefer
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität BonnDeutschland

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