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Aktionsströme des Nerven bei sinusförmigen Reizströmen

  • H. Lullies
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Zusammenfassung

Die Aktionsströme, die bei Reizung mit sinusförmigen Wechselströmen niedriger Frequenz (18–104 Herz) vom zentralen Querschnitt des Froschischiadicus abzuleiten sind, werden gleichzeitig mit den Reizströmen mittels zweier Saitengalvanometer registriert.

Bei Überschreiten der Reizschwelle tritt zunächst ein Aktionsstrom in der „aufsteigenden“ Phase des Reizstromes kurz vor Erreichen des Maximums auf, bei Verstärkung der Ströme folgt ein zweiter Aktionsstrom an der entsprechenden Stelle der „absteigenden“ Phase, bei weiterer Verstärkung der Reize finden sich weitere Aktionsstromzacken im Anschluß an die zuerst aufgetretenen.

Es wird auf die Bedeutung der Lage des Schwellenaktionsstromes innerhalb der Periode der reizenden Wechselströme für die Theorie der elektrischen Reizung hingewiesen.

Schwache konstante Ströme, die sich dem Reizwechselstrom überlagern, rufen Änderungen der Wirkung der Wechselstromphasen hervor, wie sie auf Grund der bekannten „elektrotonischen Erregbarkeitsänderungen“ zu erwarten sind.

Als Nebenbefund ist festzustellen, daß die Schwellenstromstärke ein Minimum bei 60–70–100 Wechseln per Sekunde durchläuft.

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Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1930

Authors and Affiliations

  • H. Lullies
    • 1
  1. 1.Physiologischen Institut der Universität KönigsbergDeutschland

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