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Klinische Wochenschrift

, Volume 9, Issue 42, pp 1956–1959 | Cite as

Die Vererbungsweise der Faktoren M und N von Landsteiner und Levine

  • F. Schiff
Originalien

Zusammenfassung

Eigene Beobachtungen an Familien sowie Müttern und Kindern sprechen ebenso wie Massenuntersuchungen (1420 Berliner, 180 Wolgadeutsche) dafür, daß die Vererbung der Faktoren M und N durch ein einziges Genpaar bedingt ist. Keines der beiden Gene dominiert derartig, daß das andere Gen in der Heterozygote phänotypisch unterdrückt würde. Sollte sich die Vererbung von M und N nach dem monohybriden Schema als ausnahmslos gültig erweisen, so wäre damit für die gerichtliche Abstammungsuntersuchung ein wesentlicher Fortschritt erreicht. Es würde dann möglich sein, durch Untersuchung auf M-Nund Blutgruppe rund jeden dritten zu Unrecht als Vater angegebenen Mann auszuschließen (gegen bisher jeden sechsten bis siebenten).

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Copyright information

© Julius Springer und J. F. Bergmann 1930

Authors and Affiliations

  • F. Schiff
    • 1
  1. 1.Bakteriologischen Abteilung des Städtischen Krankenhauses im FriedrichshainBerlin

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